Nähen und da war er – der Anfang

Heute möchten wir etwas posten, was uns sehr am Herzen liegt. Es geht um das Nähen mit der Nähmaschine. Bianca hat schon vor einiger Zeit damit angefangen und ich rücke nun nach und bin wirklich begeistert. Wir möchten euch mit diesem Post einfach ein bisschen das Nähen näher bringen und euch Mut geben, es selbst einfach auszuprobieren.

Wie wir zum Nähen gekommen sind
Bianca:

Als meine Tochter auf der Welt war, habe ich im Internet häufig selbstgenähte Babysachen gesehen und dachte mir, dass es ja nicht so schwer sein kann, wenn so viele Mamis ihren Kleinen etwas nähen. Daraufhin bestellte ich mir eine W6 bei Amazon und fing einfach an es zuhause auszuprobieren. Da ich bereits nach den ersten Versuchen ein Gefühl für die Nähmaschine entwickelt hatte, traute ich mir nach und nach immer mehr zu.



Sabrina: Ich habe Bianca für ihre tollen Sachen bewundert, die sie da mit ihrer Nähmaschine gezaubert hatte. Doch sofort traute ich mich nicht. Bianca ermutigte mich immer, dass ich es einfach probiere, doch wollte ich nicht eine 100 €-Nähmaschine kaufen, um mich dann als wahre Null zu erkennen. Irgendwann kam mir aber eine gute Idee, denn meine Oma hatte ohnehin eine Privileg Nähmaschine und nutzte diese selten. Am Wochenende fragte ich sie also, ob ich die Maschine mitnehmen darf und Omi gab mir sogar noch einiges Zubehör und Stoff bereitwillig mit. So kam es dazu, dass ich Sonntagabend bereits meine ersten Nähversuche starten konnte.

Wie fängt man an?
Ja, das ist gewiss eine gute Frage. Ich glaube wir Beide trauten uns nicht sofort an ein schweres Muster, sondern studierten eingehend das Internet. Bei Youtube gibt es hervorragende Videos, die das Nähen und sogar ganze Stücke Schritt für Schritt erklären. Besonders gelungen ist die Dawanda-Nähschule. Das sind mehrere Videos bei Youtube.

Zusätzlich möchten wir empfehlen, dass man sich vor dem Nähen erst einmal mit den ganzen Materialien auseinandersetzt, die man benötigt. Auch das Einfädeln von Ober- und Unterfaden sollte man sich anschauen, denn sonst kann man ja ohnehin nicht Nähen. Bevor man dann schlussendlich anfängt Schnittmuster anzufertigen usw., sollte man auch ersteinmal die wichtigsten Stücke auf einem Stoffrest ausprobieren und so ein Gefühl für die Maschine entwickeln.

Das war unser erstes selbst genähtes Stück:
Bianca: Meine ersten Stücke waren Halstücher und der Beanie. Später folgte die Pumphose und die Patchworkdecke.

Sabrina: Ich habe eine Stoffeule genäht und ein Utensilo für Taschentücher. Nun wage ich mich an größere Sachen und will für das neue Zimmer Stuhlkissen nähen sowie ein Wandutensilo.

Was wir uns gekauft haben, damit es richtig losgehen konnte:
Bianca: Ich kaufte mir eine W6 Nähmaschine bei Amazon und bestellte mir Stoffe, Webbänder und Co. In fast allen gängigen Läden gibt es übrigens Nähgarn, da muss man gar nicht lange suchen.

Sabrina: Ich hatte wie schon erwähnt von der Omi Einiges bekommen, dennoch musste ich mir weiteres Zubehör grundsätzlich zulegen. Bei Butinette gibt es von Prym ein Starterset. Darin enthalten sind eigentlich alle Sachen, die man so zum Nähen braucht außer der Stoff (über dieses Set folgt in den nächsten Tagen ein Post mit Beschreibung und, wie die Teile im Praxistest sind). Dann habe ich mir zu Beginn noch bei Butinette Faschingsrestposten bestellt. Da gibt es ein Paket (nicht wählbar) für 10,00 € und die Stoffreste sind wirklich mehr als ausreichend (siehe Foto). Der größte Stoffabschnitt ist mehr als 2 Meter lang und breit. Über die Farbe lässt sich natürlich streiten, aber man kann ja so vieles daraus machen und für den Anfang ist der Preis mehr als fair.
Probiert das Nähen einfach aus und lasst euch nicht verunsichern, wenn beim ersten Mal man schon Stunden damit verbringt Oberfaden und Unterfaden einzufädeln. 

 

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ommetar 0.000000e+0

  1. Petra 31. Oktober 2016 at 12:40

    Schöne Seite! Danke für die nette Geschichte.

    antworten
  2. Sonja W. 23. März 2013 at 15:27

    Hihi, ohne hier nachzulesen, hab ich mich (zusammen mit meinem Mann-der hatte sie entdeckt) auf für die W6 von Amazon entschieden.
    Nun habe ich sie seit Di und wage mich nach und nach an „aufwendigere Sachen“ und schaue auch gerne immer mal wieder hier bei euch rein.
    Ich finde, mit der W6 kann man fast nichts falsch machen, als absoluter Laie hat das Einfädeln schon gleich sehr gut geklappt und sie scheint auch recht robust zu sein. Mit Kindern fällt einem auch jede Menge zu nähen ein, es gibt sooo tolle Stoffe 🙂

    LG Sonja (Muffelmama und Co.)

    antworten
    1. Bianca 23. März 2013 at 17:39

      Hi Liebe Sonja,
      es ist toll wenn du bei uns Ideen und Anregungen findest! Das wollen wir ja erreichen 😉
      Ich habe ja auch eine W6 von Amazon und ich bin mehr als zufrieden mit ihr. Sie hat jetzt schon einiges genäht und ich hatte noch gar keine Probleme! Die Anleitung dazu ist ja auch verständlich und einfach! Ich bin der Meinung, man darf keine Scheu haben und sollte einfach mal drauf loslegen!

      LG Bianca

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