Schwangerschaftsupdate: 30-38. SSW

Ein Schwangerschaftsupdate ist mehr als überfällig! Asche auf mein Haupt, dass ich gigantische 8 Wochen kein Update veröffentlicht habe. Es ist aber auch einfach so, dass ich gar nicht so viel schreiben könnte, weil es im Allgemeinen recht ruhig ist. Ich möchte heute die Gelegenheit nutzen, dich ein wenig auf den Stand der Dinge zu bringen – schließlich befinde ich mich mitten in der „heißen Phase“.

 Die Vorsorge

Im letzten Beitrag bin ich in der 29. Schwangerschaftswoche stehen geblieben und damit, dass ich vom Frauenarzt sehr enttäuscht war. Meine Enttäuschung rührte aus der Verbohrtheit in Hinblick auf die Zusammenarbeit mit einer eigenen Hebamme. Seit dieser Zeit lese und höre ich immer wieder von Betroffenen, denen es genauso geht, wie mir damals. Es ist eine sehr kuriose Entwicklung, dass versucht wird die Hebammen regelrecht „klein zu halten“. Ich bin mir darüber bewusst, dass auch ein Arzt Geld verdienen muss, aber sollte hier nicht die Entscheidung einer Schwangeren im Vordergrund stehen? Ich meine, ich trage doch die Verantwortung für das Leben in mir im vollen Umfang. Damit trage ich auch alleinig die Konsequenzen.

Daraufhin habe ich meinen Frauenarzt gewechselt und nun, wo das 3. Screening hinter uns liegt und ich nochmals Kontrollultraschall hatte, habe ich einen Schritt gewagt, den ich mir bei den anderen beiden Schwangerschaften nicht zugetraut hätte. Ich lass meine Hebamme die komplette Vorsorge übernehmen (Blutbilder, CTG, Kindslage prüfen, Urinwerte, Fruchtwasser prüfen usw..).

Nach längerer Überlegung und ein paar Gesprächen bin ich zu einer für mich wichtigen Erkenntnis gekommen: Ich kann 50 weitere Ultraschalluntersuchungen in der Schwangerschaft machen lassen. Es gibt mir keinerlei Garantie, dass das Kind gesund zur Welt kommt und ein Arzt kann nicht mehr tun als auch eine Hebamme (im Gegenteil…er kann sogar weniger tun). Okay, er kann mir den Schallkopf auf meinen Bauch legen und mich mit Gewichtsschätzungen bestärken oder eben verunsichern. Er kann vielleicht ebenso ein CTG schreiben, aber auch das ist nur eine Momentaufnahme von 30 min eines 24 Stunden-Tages und ja, er kann meinen Muttermund mit dem Ultraschallkopf messen und schauen, ob sich da etwas tut, aber möchte ich das überhaupt?

Dankbarkeit der Hebamme gegenüber

Für mich hat die Vorsorge durch die Hebamme daher ausschließlich positive Aspekte, denn ich habe eine Vertraute. Ich habe jemanden, der mich bei Ängsten runterholt. Ich habe jemanden, der sich mehr als nur 20 min Zeit für mich nimmt und nicht 30 Patienten nach mir noch „durchzieht“. Zudem ist die Hebamme einfach die Fachfrau in Sachen Schwangerschaft und Geburt und kann bei fast allen Wehwehchen und Problemen helfen.

Mir gibt diese Erfahrung eine ganz neue Seite über die ich sehr dankbar bin, denn ich lerne eines: Meinen Körper mehr wahrnehmen. Genauso lerne ich, das Kind mehr wahrnehmen und intensiver in mich hinein hören, was ich eigentlich möchte und überhaupt für mich wichtig ist. Ich bin meiner Hebamme allein dafür in vieler Hinsicht dankbar. Ich schätze sie auch dafür, weil sie sich traut Unsicherheiten sofort anzusprechen und mit mir gemeinsam zu erörtern. Dass sie zur Betreuung zu mir nach Hause kommt und ich sie durch die Vorsorge jetzt schon gut kenne, ist der schöne Nebeneffekt. Ich finde es etwas schade, dass ich diese Option erst jetzt in der 3. Schwangerschaft ins Auge gefasst habe – es hätte mir wohl auch bei Nummer 1 und 2 gut getan.

daher so wichtig…

Ich möchte an dieser Stelle betonen, dass ich nicht die Absicht habe, meine Ansicht als die ultimative Empfehlung darzustellen. Es ist viel wichtiger, dass jede Frau bzw. Familie für sich das freie Wahlrecht hat, wie die Vorsorge und Nachsorge in/nach der Schwangerschaft aussehen sollte. Und gerade deshalb ist es so wichtig, dass wir Mütter für unsere Hebammen „kämpfen“. Es steht wirklich schlimm um sie in der jetzigen Zeit und ich denke, dass eine Schwangerschaftsvorsorge im vollen Umfang gar nicht mehr für alle Mütter möglich ist. Ich möchte, dass meine Kinder dieses Wahlrecht später auch bekommen, gleich dem, ob sie sich am Ende überhaupt dafür entscheiden würden…Ich möchte, dass sie gestärkt durch eine Schwangerschaft gehen können und sich nicht durch die Gesellschaft so fühlen, als haben sie eine „Krankheit“, die dringender Behandlung bedürfe…

So geht´s mir allgemein

Davon mal abgesehen, geht es mir übrigens ganz gut. Die doofe Symphyenlockerung macht mir immer mal zu schaffen und zeigt mir deutlich, wann ich einen Gang runter schalten sollte. Am Heiligabend (36. SSW) hatte ich mein Limit erreicht. Es tat so weh, dass ich die Treppe kaum mehr nach oben gekommen bin. Ich habe mich daher dazu entschlossen, einfach auf mein Gefühl zu hören und etwas ruhiger zu werden. Einkaufen verkneife ich mir, weil es einfach anstrengt. Auch Freunde & Bekannte sehen mich in letzter Zeit eher selten, weil es mich stresst „die Bude voll zu haben“.

Ich steige nach Möglichkeit nicht mehr ins Auto und daher sehen mich auch meine Eltern / Schwiegereltern nicht mehr sehr oft. Es sei denn, sie holen oder bringen die Kinder, wenn sie diese am Wochenende betreuen. Auch mein Mann greift mir viel unter die Arme und merkt, dass ich ein wenig „Slowmotion“ nötig habe. Was, bei der 1. Schwangerschaft vielmehr ein „wann kommst du nur endlich“ ist, ist bei mir in der 3. Schwangerschaft nun eher ein „Oh Gott, aber bitte noch nicht so zeitig – ich brauche noch 1-2 Wochen.“. Derzeit ist mein Blutdruck etwas zu niedrig und mein Eiweißgehalt ein wenig zu hoch. Ich soll laut Hebamme mehr trinken, damit es besser wird. Ich muss zugeben, dass ich mich zum Trinken oft ermahnen muss, denn ich könnte den ganzen Tag mit einer Tasse Tee über die Runden kommen. Gesund ist natürlich etwas anderes…Auch ist mir beim schönen Vollbad in der vergangenen Woche plötzlich aufgefallen, dass meine Fesseln und Füße dicker werden und ich Wasser einlagere – oh je, das ist jetzt in der 3. Schwangerschaft wirklich das 1. Mal, dass ich so etwas feststelle…

Wird es wohl bald losgehen?

Tja, theoretisch könnte es ja nun jederzeit losgehen, aber da ich bei Paul & Theo übertragen habe, mach ich mir auch jetzt keinen Kopf. Solange sich die Dame regelmäßig meldet und alles unauffällig ist, werde ich geduldig weiter brüten. Laut Hebamme habe ich bei unauffälligem Verlauf die Möglichkeit bis zu 15 Tage zu übertragen, wobei am 15. Tag wohl mit der chemischen Einleitung begonnen werden würde. Ich hoffe, nein – ich bin mir relativ sicher, dass ich diese Zeit nicht ausnutzen werde und es irgendwie von alleine losgehen wird. Ich spüre seit ungefähr der 36. Schwangerschaftswoche deutliche Senkwehen und auch meine Brüste sind startklar in Sachen Kolostrum. Ich weiß daher, dass mein Körper sich auf jeden Fall in Richtung Geburt „vorbereitet“. Seit gut 1 Woche werden die Wehen zunehmend intensiver und manchmal fragt man sich, ob man wirklich zum 3. Mal schwanger ist und plötzlich total unsicher wirkt in Hinblick darauf, ob das jetzt ernst zu nehmende Wehen sind oder es nur allgemeine, muttermundunwirksame Übungswehen sind… Ich habe mir vorgenommen mich nicht verrückt zu machen. Ich werde schon merken, wenn es ernst wird 😀

Gedanken zur Geburt…

Unabhängig davon, wann die Geburt nun losgehen wird und wie/wo sie sein wird, freue ich mich schon sehr darauf. Ich weiß, dass es ein paar schmerzhafte Stunden werden und ich wahrscheinlich wieder an meine gefühlte Grenze komme. Ich weiß aber auch, dass man kaum eine schönere Belohnung dafür bekommen kann. Diese Fokusierung hat mir bei Theo damals schon geholfen. Ich habe mir innerlich immer wieder gesagt „Es ist nur ein Tag im Leben“ und die Belohnung bekommst du dein Leben lang. Naürlich habe ich jetzt leicht Reden – jetzt wo noch alles ruhig und kuschelig ist 😉 Aber egal wie! Ich freue mich tierisch auf die ersten gemeinsamen Minuten. Ich hoffe ganz fest darauf, dass einer spontanen Entbindung nichts im Wege steht <3 und fiebere neugierig, gespannt, erwartungsvoll und verliebt der Geburt entgegen.

<3 Sabrina

Author: Sabrina

Quirrlige Zweifachmama mit Hang zum kreativen Chaos, Kaffeeduftliebhaberin, pastellliebend, fantasievoll und chronisch unentschlossen, aber dafür immer wieder auf der Suche nach neuen kreativen Herausforderungen.

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15 Kommentare

  1. UPS da habe ich was vergessen: ps: ich wollte beim 1. Kind eine Hausgeburt- meine Hebamme macht dies aber nicht mehr, weil ihr das Risiko von hausgeburten generell zu hoch sei und sie auf ihr Bauchgefühl hören möchte…sie bot mir an, einfach zu einer anderen zu wechseln…aber ich mochte sie unbedingt und mein Mann ist Kinderarzt und oft bei Geburten dabei gewesen bzw. Als Babynotarzt zu hausgeburten hinzugeholt worden…er konnte den Schritt nicht mit mir gehen – das war auch ok😄 Dann eben ambulante Klinikgeburt…beim 2.kind konnte mein Mann sich die Hausgeburt vorstellen…aber unsere Hebamme wollten wir nicht wechseln…😀Dann eben wieder Ambulant und beim 3.kind auch so…bin sehr glücklich damit! Hauptsache jede Mama und jeder Papa haben ein gutes Gewissen und das Herz bei der Sache…und man kann die Geburt gemeinsam schaffen…wo es eben für einen passt ! Gratuliere dir, dass du deinem herzen folgst! Das ist das beste!!!

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  2. Ich wünsche dir alles Gute! Ja Segen für die nächste Zeit – beim mir war beim 3.Kind vieles anders. Genieß auch die Zeit noch zu 4.!!! Nimm dir Zeit für deine 2 großen Kids…naja, du weißt ja sicher warum 😉Aber möchte dir nicht Ratschläge geben, sondern Mut zusprechen….dein Mamaherz soll schlagen und dir helfen- ..auch bei u für alles was kommt. Das Leben zu 5. ist ein großes Abenteuer. Lg

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  3. Deine Bauchfotos sind soooo toll! Ich konnte leider keine machen lassen. ich musste in der 30. Woche entbinden… Und auch eine Schwangerschaft mit reiner Hebammen-Vorsorge wird mir vermutlich nicht möglich sein. Vielleicht klappt es bei einem zweiten Kind zumindest mit Geburtshaus…
    Ja, ich bin ein bisschen neidisch auf alle, die vollständige Schwangerschaften haben dürfen 😉 Aber ich freue mich auch für dich! Alles alles Gute weiterhin! <3
    Und ja, meiner Tochter geht es Gott sei Dank trotz allem gut und sie wird in zwei Wochen 1 Jahr alt 🙂

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  4. So gerne ich das alles lese, versetzt es mir immer wieder einen Stich. Wir „üben“ seit etwas über 2 Jahren. Im September dann die Bauchspiegelung. Beide Eileiter komplett verklebt. Naja. Frei gemacht, weiter üben..
    ich würde mich so sehr über einen gut recherchierten (denn das könnt ihr!! Dickes Lob) Artikel zum Thema „Wunschkind lässt auf sich warten“ freuen.
    Euch aber alles Gute für den Endspurt und noch ein paar schöne Tage „allein zu zweit“ 🙂
    Liebe Grüße

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    • Liebe Christine, das tut mir so leid für dich 🙁 Wir werden uns der Idee annehmen und schauen, ob wir das Thema irgendwie aufgreifen können – ich notiere es mir gleich! Sabrina

    • Ein Kinderwunschzentrum kann hier sicher helfen.
      Auch bei uns hätte es sonst nicht geklappt und wir sind sehr froh darüber, diese Möglichkeit in Anspruch genommen zu haben.
      Lasst Euch einfach mal beraten.
      Viel Erfolg wünsch ich Euch.

  5. Ich erwarte gerade mein zweites Kind und wohne in Schweden. Auch meinen Sohn habe ich hier geboren. Hier wird man generell nur durch Hebammen in der ganzen Schwangerschaft betreut. Es gibt bloß einen geplanten Ultraschall und nur bei Auffälligkeiten wird man zum Arzt oder extra Ultraschall geschickt. Ich muss allerdings dazu sagen, dass auch vieles am Ärztemangel hier liegt.
    Am Anfang meiner ersten Schwangerschaft fand ich das alles ganz schön komisch und habe mir viele Sorgen gemacht weil ich ja die Vorgehensweise aus Deutschland kenne. Aber später und nun in der zweiten Schwangerschaft finde ich diese entspannte Einstellung sehr gut und beruhigend für mich. Man ist ja eben nicht krank.

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  6. Unser Finn wird nun 8 Wochen und rückblickend auf die Versorgung meiner SS muss ich sagen das ich ein super Frauenarztteam hatte die alles hinnehmen was ich wollte. Denn ich übergab ab der 36. Woche auch alles in die Hände meiner Hebamme. Ich plante eine ambulante Entbindung und das konnte ich dann in der 29. Woche auch mit dem Kreißsaal besprechen weil ich wegen einem Nierenstau und einer Nietenbeckenentzündung eine Woche auf Station lag . Der Chefarzt kam zur Beratung persönlich zu mir und erzählte mir wie das ganze ablaufen wird und was die vorrausetzungen sind um direkt wieder gehen zu dürfen. In der 38. Woche kündigte sich dann eine Schwangerschaftsvergiftung an , meine Frauenärztin riet mir zu einer sofortigen Einleitung oder sogar KS .Ich bin dann am selben Tag ins Krankenhaus um mich dort noch mal durchchecken zu lassen. Und auch wenn es schon 16 Uhr war nahmen sich alle die Zeit. 45 min wurde ich von 2 Ärzten per Ultraschall untersucht, insgesamt dauerte alles 3 Stunden , wo wir uns mit dem Chefarzt zusammen entschieden nicht einzuleiten und auch kein KS, dafür nahm ich es in Kauf alle 2 Tage bis zur Geburt zur Kontrolle zu kommen. Es war die beste Entscheidung, denn 1 Woche später kam er von ganz alleine und ich hatte eine traumhafte Geburt und durfte 6 Stunden danach mit Baby nach Hause. 3 Tage später kam dann der Kinderarzt zu uns nach Hause für die U2. Ich bin allen so dankbar das sie einem so entgegenkommen und auch der Kinderarzt so spontan zu uns kam.

    Finde es schade das man es dir und auch anderen Müttern so schwer macht.

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  7. Hallo liebe Sabrina,
    mir ging es ähnlich, ich habe auch erst in der 4.Schwangerschaft und auch nur durch meine super Hebamme gelernt, das zu entscheiden was ICH will. Denn es ist mein Körper und wenn ich mich damit gut fühle ist es auch richtig. Von daher kann ich dich voll und ganz verstehen und dir nachempfinden. Und zu deiner Unsicherheit bezüglich Wehen usw. auch das macht man jedes Mal auf’s neue mit, aber wenn es soweit ist merkt man es auch direkt.
    Ich wünsche dir noch viel Glück, Geduld und eine wunderschöne Geburt 🙂

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  8. Hallo Sabrina,

    liebe Grüße von der Hausgeburtsfront. Meine wurde gestern bei 38+0 wie geplant daheim geboren. Es war eine ganz tolle Erfahrung. Ich hatte allerdings auch ein paar zusätzliche Ultraschalls wegen einer Schwangerschaftserkrankung, aber gottseidank war immer alles in Ordnung. Ansonsten hat meine Hebamme alle anderen Untersuchungen übernommen. Finde deine Entscheidung ganz toll. Wünsche dir noch eine schöne Restkugelzeit.

    LG,
    Luisa

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  9. Liebe Sabrina, in meiner 2. Schwangerschaft haben mein Frauenarzt sowie die Ärzte in der Klinik mehr als genügend Ultraschall gemacht, da ich über Weihnachten und Silvester ging, musste ich eben in die Klinik zur Kontrolle, da ich 12 Tage über dem Termin ging, musste ich täglich rein. ALLE sagten mir immer, dass ich ein zu kleines Mäuschen erwarte. Die Schätzungen hingen so bei 48 cm und 2500 g. Ich war sehr besorgt. Denn meine erste Tochter war auch zu zart. Und dann hat mich eine Hebamme untersucht, mit den Worten: war ihre erste Tochter auch so riesig? Ich verstand den Satz aber wohl falsch 😊 naja meine Maus machte sich dann am ET +12 doch auf den Weg und kam mit sage und schreibe 4545 g und 57 cm zur welt. Nur so viel zum Thema Ärzte 😉

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    • Ja meine Frauenärztin meinte auch bis zur 34. SSW das Kind wäre zu klein und dann plötzlich, es wäre ein ordentlich, schweres Kind – ich geb da nix drauf. Meine Hebi meint lang und gagelig 😀

  10. Liebe Sabrina!
    Ich habe bei meinen beiden Kindern die Schwangerschaft nur von meiner Hebamme betreuen lassen, abgesehen von den drei Pflichtultraschalluntersuchungen.
    Ich habe gelernt, auf meinen Körper und auf meine Kinder zu vertrauen und es war in beiden Schwangerschaften wundervoll. Ich wünsche dir eine schöne, selbstbestimmte Geburt in einer für dich schönen Umgebung! Genieße dieses Wunder! Und vertraue auf dich !
    Alles Liebe für dich und dein Baby.

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  11. Ich kann es so gut nachvollziehen! Ich wurde in meinen ersten zwei Schwangerschaften nur von einem Arzt betreut. Das war völlig okay, aber irgendwas fehlte mir. Das dritte Kind (wieder ein Junge) sollte zu Hause geboren werden, also mußte eine Hebamme ran. Ich wurde doppelt versorgt und ich habe mich wirklich sehr behütet gefühlt. Nach der 3. Ultraschall Untersuchung übernahm meine Hebamme die Vorsorgen. Meine ersten beiden Söhne kamen nach dem Termin, der Jüngste hatte es eilig und wurde 10 Tage vor dem Termin ganz entspannt und in Ruhe im Wohnzimmer geboren. Hätte ich die Möglichkeit noch einmal von vorne zu beginnen, würde ich es so wie beim letzten Kind machen. Trotz das kein Arzt keine Intensiv oder der ganze medizinische Kram da war, fühlte ich mich besser versorgt als im Krankenhaus
    Ich wünsche dir für die Geburt alles Gute! LG Nadine

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  12. Sehr schön geschrieben Sabrina!!!

    Ich habe meine 3. Schwangerschaft nach dem 3. Screening im Wechsel mit Hebamme und FA begleiten lassen (da ich in der 17. SSW Auffälligkeiten an der Plazenta hatte, musste ich in der 33. und 37. SSW noch einmal geschallt werden.

    Die 3. Schwangerschaft war auch für mich die anstrengendste. Ich musste ab der 22. SSW Stützstrümpfe tragen da ich wirklich viel Wasser eingelagert hatte (das wurde nach der Geburt für 6 Tage sogar noch mehr), ich hatte ebenfalls stark Schmerzen durch die Symphyenlockerung und ich hatte wirklich schlecht geschlafen.
    Da wir mit ET 9.1. sehr nach an Weihnachten und Silvester waren war mein Gedanke auch immer „Bitte komm nicht früher“.
    Die Kleine hat sich dann noch bis zum 11.1. Zeit gelassen (aaaah sie wird schon 1 Jahr alt) und das obwohl der Vertretungs FA am morgen noch meinte, dass sie noch zu weit oben sitzt und ich 4 Tage später zur Einleitung kommen sollte (meine Hebi und ich sind uns sicher, dass er die Geburt gerne auf sein Konto gehen lassen wollte)….
    Und dann ging es abends ruckizucki. 20:22 Uhr hat sie sich nach unten geschoben, 20:41 Uhr ist die Fruchtblase geplatzt und um 23:52 Uhr war sie da – die schönste Geburt von allen 3en ❤

    Ich wünsche Dir, unbekannterweise, eine wunderschöne Restschwangerschaft und eine schnelle Geburt und eine wunderschöne Kennenlernzeit.
    Genieße das Babyjahr in vollen Zügen, es geht so schnell vorbei

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