Babyfotoshooting – so klappt es auch zu Hause

Heute möchten wir euch einige Bilder von Theos Fotoshoot zeigen und auch den ein oder anderen Tipp geben, wir ihr das Ganze auch zu Hause hinbekommt und schöne Erinnerungsfotos schießt!

So schön können gesichterlose Bilder sein:

Die Bilder habe ich (Bianca) mit unserer Spiegelreflexkamera geschossen. Es ist natürlich klar, dass diese Bilder nicht mit einem Handy oder einer einfachen Digitalkamera gemacht wurden sind. Es bedarf schon einer etwas „besseren“ Kamera. Wobei dazu zu sagen ist, dass eine teure Spiegelreflexkamera nicht gleich die tollsten Bilder überhaupt macht. Es kommt auch ganz viel auf den Benutzer und den Umgang mit dieser an. Einige Funktionen und Techniken sollte der Fotografierende schon beherrschen. Dazu empfehle ich jedem, sich das passende Buch zu seiner Kamera zu  kaufen.

Also, diese Bilder habe ich mit der Canon EOS 1000D geschossen. Dabei habe ich ein Objektiv von Tamron mit einer Brennweite von 18 – 200 mm  sowie einen externen Blitz verwendet.

Folgende Tipps können wir euch zur Babyfotografie geben:

1. Versucht in hellen Räumen zu fotografieren und vermeidet den direkten Blitz, da die Bilder sonst sehr schnell überbelichtet sind. Am Besten ist natürlich ein indirekten Blitz, den ihr an einer hellen weißen Wand reflektieren lasst. Und Tageslicht! Für schöne Bilder ist das Tageslicht einfach unerlässlich!

2. Achtet auf die richtige Kulisse, den Hintergrund und das Drumherum. Das bedeutet entfernt „störende“ Gegenstände und stellt sicher, dass nichts ins Bild reinhängt z. B. Blätter von Blumen oder etwas Deko. Denn das zerstört oft das gesamte Bild.

Auf diesen Bildern haben wir die Couch mit einer hellen weißen/cremefarbigen Decke abgedeckt und darunter das Stillkissen in Form gelegt. Theo liegt also im Stillkissen und dazu haben wir noch eine kleine Kuscheldecke genommen, die die ähnliche Farbe hat wie der gesamte Hintergrund.

3. Verwendet süße Babyaccessoires wie gestrickte Söckchen, Mützen oder Plüschtiere/Schnuffeltücher.

4. Fotografiert einfach ganz ganz oft hintereinander. Zoomt mal mehr ran, mal weniger. Wechselt eure Positionen und knipst aus unterschiedlichen Perspektiven.

5. Und zu guter letzt: Bearbeitet eure Bilder! Kein Bild ist ohne Bearbeitung perfekt, bzw. wird es durch das Nachbearbeiten noch viel viel besser. Schneidet das Bild auf eure Größe zu oder ändert den Bildausschnitt.

Wir benutzen das kostenlose Programm Picasa 3. Und können es wirklich empfehlen. Darin gibt es bereits schon voreingestellte Effekte, die ausgewählt werden können wie z. B. Wärmer gestalten, Sepia, Lomo oder oder oder! Eine Autokorrektur der Farbe kann auch eingestellt werden und vor allem Anfänger können mit dem Programm schnell umgehen. Picasa 3 könnt ihr euch kostenlos downloaden.

Wir erstellen damit übrigens auch unsere Collagen und das Wasserzeichen „mamahoch2“!

Wem die Spiegelreflexkaamera zu teuer ist

 

Lange habe ich (Sabrina) mit mir gehardert: Fakt war, dass meine olle Digicam längst ausgedient hatte und die Bilder nicht ansatzweise professionell aussahen. Doch sind wir mal ehrlich: Eine Spiegelreflexkamera kostet, wenn man es ordentlich haben will mit Zubehör, viel viel viel Geld. Geld, dass ich im Moment nicht hatte und worüber ich mir auch nicht sicher war, ob ich es ausgeben wollte.

 

Ich wusste nur, dass ich eine gute Kamera brauche, die sowohl für Makroaufnahmen (Detail) als auch normale Familienporträts gut geeignet ist. Zudem wollte ich nicht, wie bei einer Spiegelreflex, dass ich mich damit viel auseinandersetzen muss, bevor ich die Tricks und Kniffels alle kenne.

Bildquelle: http://ecx.images-amazon.com/images/I/81Ld8fTbrTL._SL1500_.jpg

Irgendwann bin ich dann auf den Begriff „Bridgekamera“ gestoßen und war begeistert. Die Bridgekamera bildet das Bindeglied zwischen Spiegelreflex und normaler kleiner Digitalkamera, wie sie jeder kennt. Schlussendlich ist es bei mir die Nikon Coolpix L820 geworden. Die Aufnahmen sind für meine Zwecke wirklich toll, wenn natürlich nicht so high End wie bei einer Profikamera (logisch). Für den Bloggeralltag reicht sie aber allemal aus und auch so ist sie zum treuen Begleiter rund um den Alltag geworden. Wer sich also nicht sicher ist, ob die Spiegelreflex das Richtige ist, kann sich durchaus mit einer Bridgekamera erst einmal rantasten.

Und für die „professionellen“ Bilder haben wir immer doch eine Spiegelreflexkamera von Bianca! 😉

Wir hoffen wir konnten euch so ein paar Tipps und Tricks geben und euch gelingt somit das ein oder andere Bild noch etwas besser! 😀

Author: Sabrina

Quirlige Dreifachmama mit Hang zum kreativen Chaos, Kaffeeduftliebhaberin, pastellliebend, fantasievoll und chronisch unentschlossen, aber dafür immer wieder auf der Suche nach neuen kreativen Herausforderungen.

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2 Kommentare

  1. Wir haben uns auch vor der Geburt von unserem Mädchen eine gute Spiegelreflexkamera (Sony Alpha 77) gekauft. Dazu ein sehr lichtstarkes Objektiv mit Festbrennweite und das hat sich gelohnt. Auch in Kombination mit dem externen Blitz haben wir super starke Photos von Anfang an. Was wir noch empfehlen können ist ein Lightsphere Collapsible Diffusor (Dome Aufsatz). Das gibt eine noch bessere Ausleuchtung in Räumen wenn kein oder nur wenig Tageslicht da ist.

    Also ich kann eure Tipps nur unterschreiben, es lohnt sich 🙂
    Liebe Grüsse, Themama

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