Vom Zufriedensein und der Vergänglichkeit des Lebens

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…Es kann ein Autounfall oder eine Fahrradtour sein,

… es kann ein Streit oder ein unentdeckte Krankheit sein,
… es kann Unglück oder Schicksal sein,
… es kann auf dem Weg zur Schule oder zur Arbeit sein,
… es kann schon morgen sein!
Gerade jetzt, wo mein Leben oft so erfüllt und perfekt erscheint und ich mich jeden Tag mit Stolz an meinen beiden Jungs erfreue, muss ich hin- und wieder darüber nachdenken was ist, wenn das Alles plötzlich vorbei ist? Was ist, wenn etwas Unvorhergesehenes passiert und unser Glück vollkommen auseinander reißt? Im ersten Moment mag das vielleicht paranoid klingen, doch wenn man ernsthaft darüber nachdenkt, ist es doch wirklich so: Von der einen Sekunde in der wir atmen, hin zu anderen – kann sich theoretisch das ganze Leben ändern.
Das Kuriose daran: Niemand, nicht einmal wir selbst, kennen den Plan – der für uns vorgesehen ist. Wir können nur das nehmen, was das Leben uns eben gerade gibt und damit zurecht kommen. So sitze ich oft da und spiele in meinem Kopf Szenarien ab. Was ist, wenn meinem Paul irgendwann auf dem Schulweg etwas passiert? Was ist, wenn mein Theo eines Tages nicht aufwacht? Was ist, wenn unsere Kinder sich einmal so verletzen, dass sie ins Krankenhaus müssen? Was ist, wenn sich mein Mann plötzlich von mir trennen würde? Was ist, wenn bei einem von uns eine furchtbare Erkrankung festgestellt werden würde? Was ist, wenn ich meinen Beruf verlieren würde oder ich aus anderen Gründen nicht mehr arbeiten könnte? Egal was davon eintreten würde – es würde mir bzw. uns das Herz brechen und wir hätten schwer daran zu knabbern, ja unser ganzes Leben stünde auf dem Kopf und niemals nie möchte ich, dass nur ein Punkt davon eintritt…
… aber schützen davor kann ich mich und meine Familie nicht, keiner kann uns davor bewahren. Ich kann nur da sein, der Fels in der Brandung sein, glückliche Momente so intensiv es nur geht genießen, bewusst leben, mich an den schönen Dingen im Leben klammern und zufrieden sein – und das ist wohl das Wichtigste: Man sollte viel mehr zufrieden sein, nicht ständig nach mehr geiern und immer danach suchen, dass der eine Moment vom Nächsten getoppt wird.
Und wenn ich ein bisschen darüber nachdenke, so kann ich heute behaupten: auch wenn wir nicht auf dem Geld schwimmen und  auch, wenn wir uns den Familienurlaub Deluxe eben nicht leisten können, auch wenn wir gerade nicht das Haus mit Garten haben und auch wenn wir in vielen anderen Punkten vielleicht anderen Familien hinten an stehen, so haben wir eins: Das größte Glück im Leben – denn wir haben uns und jeder Tag ist einzigartig davon, wenngleich es auch Tage gibt, die unserer Meinung nach schlimm sind.
Relativiert man den Familienkrach oder die nörgelnden Kinder, das schreiende Baby, den zu lang arbeitenden Mann oder die schmutzig aussehende Wohnung nämlich im Vergleich zu dem von mir angeschnittenen Thema, so ist das nicht einmal ein bisschen schlimm, nahezu gar nicht schlimm.
Ich danke jeden einzelnen Tag wem auch immer dafür, dass einfach alles so ist, wie es ist. Und wenn ich doch in vielerlei Hinsicht für Veränderungen und für Neues Feuer und Flamme bin, so finde ich diese Art von Beständigkeit doch wirklich beruhigend und sehr angenehm und wünsche mir, dass es noch lange so bleibt, vielleicht auch bis man mich Oma nennt…
Geht es euch auch so?
Viele Grüße

34 Kommentare

  1. Schöne Dinge von Sonnenblume 20. April 2014 at 9:49

    Sehr schön geschrieben.
    Seit mein Sohn da ist, hab ich mehr Angst, dass einem meiner Männer was passiert. Gar nicht schön.
    Grüße Sonnenblume

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  2. Anonymous 15. April 2014 at 14:21

    Hey,

    ich kann deine Gedanken nachvollziehen. Beruhigen kann ich mag ich dich auch nicht, stimmt ja schließlich, alles und jedes kann jederzeit vorbei sein. Genauso haben wir es auch schon erlebt. Vor fast 5 Jahren mit damals 2 Kindern (4 und gerade 1 Jahr alt) hatten wir einen Verkehrsunfall. Uns fuhr auf der Autobahn ungebremst ein Auto auf. Beide Wagen überschlugen sich. Komplett Totalschaden auf beiden Seiten. Die Autos waren komplett zusammengefaltet. Erlebt habe ich das wie in Zeitlupe und ich habe die Bilder heute noch ständig vor Augen. Aber wie durch ein Wunder ist niemandem von uns etwas ernstes passiert. Prellungen, Schürfwunden, Schleudertrauma, ja aber mehr nicht. Ich denke oft, es liegt daran das wir eben Schutzengel haben. Und das unsere Zeit eben noch nicht wahr. Vl auch an guten Karrosserien, Kindersitzen, Airbags, was auch immer. Aber ich glaube lieber daran, was ich zuerst schrieb. Heute noch bin ich fes davon überzeugt und weiß an jedem Tag dass so etwas passieren kann. Und das es passieren kann und wird wenn es eben soweit ist. So wie andere schlimme Dinge geschehen. Meine Schwester hat ein Kind verloren in der Schwangerschaft, meine Cousine lebt vom Vater ihrer Kinder getrennt, wir haben einen schweren Krankheitsfall in der Familie. Ich mag das nicht runterreden, das sind schreckliche Dinge. Der Punkt aber ist, ich kann sie nicht abwenden. Und ich mag mich deshalb nicht ängstigen. Und genau das würde ich dir mitgeben. So wie du auch schreibst, das Glück festhealten und genießen und sich bewusst machn ist das einzige was du tun kannst. Das Leben hat einen Weg an dessen Rand viel Blumen stehen. Es gibt Tage an denen es regnet und donnert und vielleicht wird es hoffentlich nicht zu oft sehr dunkel, so das man vl nicht mal mehr den Weg sehen kann. Aber er geht weiter und sich über die Blumen zu freuen ist viel schöner als sich zu ängstigen über die DInge die man hinter den Biegungen nicht sehen kann.

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  3. hexenreigen 15. April 2014 at 8:50

    Schöne Worte, die auch ich gerade in die TAt umsetzte, ich verdiene mein Geld ab Juni daheim es ist weniger und schwieriger, aber ich will bei meiner FAmilie sein ich bin auch 42 mein MAnn älter und das Kind wird 7. Nein Geld will ich soviel haben, das es für Miete , essen und die wichtigen Dinge im Leben reicht alles andere ist Luxus. Ich will mit meiner kleinen FAmilie Rad fahren, spielen, Dinge erleben ( backen , kochen, spazieren) und was alles dazu gehört, klar Träum auch ich vom eigenen HAus aber wenn ich sehe wie HArmonisch es hier HAnd in HAnd geht bin ich glücklich und denke ich habs richtig gemacht ( klar zoffen wir uns auch) wichtig ist für mich die kleinen Dinge wertzuschätzen klar ärgert die 3 rechnung aber es geht alles noch schlimmer. DArum genieße ich jeden TAg und weiß das mir meine kleine geliehen wurde und wenn er wieder einen Engel braucht nimmt er in mir auch wieder weg. Ich hoffe das ich das nie erleben muss
    JEssi

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  4. Anonymous 15. April 2014 at 8:19

    Ich verstehe deine Gedanken zu gut. Bei uns war auch alles perfekt. Und dann hatte mein mann einen Arbeitsunfall, 6 Tage vor dem 1. Geburtstag unseres Sohnes. Es war zum Glück „nur“ ein Finger der ihm abgenommen wurde, aber der Schock. Der Moment in dem meine Mutter bei mir vor der Tür stand mit „dem“ Blick in den Augen. Sie brauchte nix sagen, ich wusste gleich das etwas passiert ist. Die Gefühle die einem durch den Bauch schiessen… dafür gibt es keine Worte.
    Es ist zum Glück alles soweit gut gegangen, doch verdauen kann man sowas nie komplett.

    Mein Mann sieht es inzwischen positiv. Er hat viel von seinem Sohn mit bekommen, was er sonst verpasst hätte. Die ersten Schritte usw.

    Und uns hat es auch nochmal mehr zusammen geschweißt.

    Seit dem ist mir aber auch sehr bewusst wie schnell alles vorbei sein kann.
    Ich liebe und schätze jeden Moment mit meinen lieben noch mehr als vorher

    antworten
  5. Melissa Berr 14. April 2014 at 23:46

    Liebe Sabrina,
    danke für den schönen Text <3
    Seit ich Kinder habe, habe ich Ängste die ich mir niemals hätte vorstellen können…. Aber ich habe auch noch nie so wahnsinnig geliebt.
    Ich finde die Angst wichtig, vielleicht ist es das falsche Wort, ich finde nur im Moment kein anderes, denn durch sie wird einem bewusst wie schön auch die kleinen Dinge im Leben sind und wie wichtig es ist, dass Leben zu genießen, dass das Leben nicht selbstverständlich ist…. Allerdings darf die Angst nicht das Leben bestimmen….
    Ich wünsch Euch einen schönen Abend,
    liebe Grüße Melissa

    antworten
    1. Brina H. 15. April 2014 at 7:42

      Ja genau das meine ich Melissa und ich bin mir sicher, dass man sich da auch richtig hineinsteigern kann – im Sinne von: Ticks entwickeln. Man muss eben auf der anderen Seite trotzdem loslassen können. Du hast das gut zum Ausdruck gebracht, denn nur weil wir unsere Kinder so abgöttisch lieben, können wir überhaupt diese innere Angst empfinden und die Vorstellung, dass den Beiden etwas passieren könnte, ist nun mal mit Abstand die Schlimmste.

  6. Meike Kraft 14. April 2014 at 23:23

    Ich kenne es auch und denke da auch öfter darüber nach, was wäre wenn….und bei uns im Leben könnts grad nicht besser laufen und ich freu mich so darüber, das es endlich mal Rund läuft und nehme es nicht als selbstverständlich, weil ich es auch anders kenne.
    Ich denke, man muss wirklich zu schätzen wissen was man hat und ja, man weiss nie wie der Plan des Lebens für einen und seine Lieben ist und man hofft natürlich nur das Beste.

    antworten
    1. Brina H. 15. April 2014 at 7:41

      Ja, genau das ist es – ich sitze oft da und denke „man hat es uns doch eigentlich gut erwischt“ und dann bin ich einfach dankbar für Dinge, die vlt. für manch andere selbstverständlich sind und mache mir bewusst, dass einfach alles ein Geschenk ist.

  7. Bömmelchen 14. April 2014 at 23:09

    Eben, das ist nunmal der Urinstinkt, aber man darf sich da nicht so unendlich reinsteigern, das macht nur unnötig krank und man übersieht andere wichtige Dinge im Leben 😉

    antworten
  8. Bömmelchen 14. April 2014 at 22:47

    Ich überlege jetzt als hin und her und weis nicht so recht was ich sagen soll, ich bin wahrscheinlich grade für sowas das falsche Beispiel, sry. Aber ich würde trotzdem sagen, und ich mache das ja auch, sich über das freuen was man hat und dafür dankbar sein, und das jeden Tag aufs neue. Aus 3 Kindern wurden 2,klingt hart, ist hart, ist aber auch leider Tatsache, aber die beiden hab ich noch, und dafür bin ich unendlich dankbar und froh und liebe sie über alles, und sowas darf und muss man ihnen immer wieder sagen und zeigen, egal was passieren könnte 😉 . Sowas liegt nunmal nicht in unseren Händen was passieren kann, aber man kann und “ muß“ das beste draus machen, denn sonst zerbricht man an solchen Schicksalschlägen.Wäre ich sicher auch wenn ich meine beiden Mädels nicht gehabt hätte.
    Was ich damit jetzt sagen will, genieße Dein Leben jetzt und hier 🙂

    antworten
    1. Brina H. 14. April 2014 at 22:58

      Ja klar muss man jetzt und hier genießen und immer das Beste daraus machen, aber das Leben ist (und da bin ich mir sicher) dann doch ein anderes Leben. Man ist dann gezeichnet und ach ich will einfach gar nicht darüber nachdenken, was dann wäre..ich weiß nur eines, ich habe Angst, dass es soweit kommen könnte.

    2. Bömmelchen 14. April 2014 at 23:00

      Denk nicht darüber nach, das macht Dich nur krank, freu Dich über das was Du hast 😉

    3. Brina H. 14. April 2014 at 23:03

      und das werde ich, aber diese Angst wird eben immer irgendwo da sein und es ist denke ich ganz natürlich, weil wir unsere Kinder einfach lieben.

  9. Bömmelchen 14. April 2014 at 22:19

    Hallo, ich glaube das macht fast jeder, sich “ Was wäre wenn Szenen“ vor Augen zu halten, finde das ist auch ganz normal, weil man ja doch Angst um seine Lieben hat. Hab ich auch gemacht, was würde ich machen wennmal etwas mit meinen Kindern wäre. Naja dann gab es mal einen Tag in meinem Leben wo ich sagte, das ich Glücklich bin, und das war ich an dem Tag wirklich, fühlte mich richtig toll, alles war super. Dann nach 2 Tagen kam die Retourekutsche, es trat das ein was man sich vorgestellt hätte, was wäre wenn…, das ist jetzt 6 Jahre her, naja und seit dem sage ich nie wieder, “ Ich bin glücklich“, für den Satz bin ich hart bestraft worden :/ , naja aber ich kann zumindest sagen, mir gehts gut 😉 Wie in jedem Fall bleiben Narben, aber man lernt damit zu leben.

    antworten
    1. Brina H. 14. April 2014 at 23:14

      vlt ist es das? es ist einfach nicht vorhersehbar und von einem Tag zum Anderen kann sich die ganze Welt verändern.

  10. Klaudia 14. April 2014 at 22:17

    Ich bin von deinen Zeilen sehr beeindruckt und berührt. Doch frag ich mich ob mit mir etwas nicht stimmt(?!?!), denn solche Gedanken mach ich mir nicht. Mag sein dass es daran liegt dass ich in meinem ganzen Leben nur sehr wenige gute Zeiten hatte (ohne Schicksalsschläge) und keine Zeit damit verschwenden möchte dass es noch schlimmer sein bzw. werden könnte. Stattdessen genieße ich einfach die Tage mit meinem Mann und meinem Sohn, auch wenn es nicht immer schön und perfekt ist. Eins kann ich hier aber jeden versichern, egal was einem im Leben trifft und man sich denkt „das überlebe ich nicht“ oder „ich schaffe es nicht“…irgendwie schafft man es früher oder später doch und ich finde dass hat was tröstliches.
    Also genießen wir doch alle das Leben in vollen Zügen <3

    antworten
    1. Brina H. 14. April 2014 at 22:27

      Das Leben genießen mache ich trotzdem in vollen Zügen, aber irgendwie hab ich (man muss dazu sagen erst seitdem ich Mutter bin) das tickende Männlein im Kopf, das mir sagt „Guck doch, wie gut es dir geht, genieß es, es kann auch schnell anders sein“ und das Männchen ist so oft da – einfach doof und man steigert sich teilweise da oft rein. Mein Mann ist da auch gelassener und meint – es kommt, wie es kommt und man wächst mit seinen Aufgaben – ich bin da irgendwie zu emotional und nur halb so cool. Mein Leben würde ich übrigens bisher als sorglos und schön bezeichnen, natürlich gab es hier auch hin und wieder doofe Sachen – aber keinesfalls so, dass ich sagen würde, es waren schlechte Zeiten.

  11. Anonymous 14. April 2014 at 22:05

    Ja das kenn ich… Da wartet man Jahre lang auf ein Kind. Dann ist man schwanger und ab der 12 SSW kommt eine Diagnose…. Man hat noch nie was davon gehört…. Na ja.. kann man operieren…. seit 3 1/2 Jahren leben wir täglich mit der Angst, dass uns das Liebste genommen wird… Mehrfach hat man uns im Krankenhaus schon gesagt… Ihr Kind wird in den nächsten Stunden sterben…. Dann seh ich Leute, die ihre Kleinen wegen Nichtigkeiten anschreien… Was soll das… Manchmal denke ich, den meisten mit „gesunden“ Kindern ist gar nicht bewusst, dass so was nicht selbstverständlich ist. Durch unsere lange Zeit auf der Intensivstation (über 20 Monate) haben wir viel gesehen, was von jetzt auf gleich aus „gesunden“ Kindern geworden ist…. Wir leben seit dem bewusster und freuen uns über jeden Tag an dem wir zusammen sein dürfen.

    antworten
    1. Brina H. 14. April 2014 at 22:09

      Und ich wünsche euch, dass es noch unendlich viele Tage sein werden! Schön geschrieben!

  12. Unknown 14. April 2014 at 21:54

    Ich danke dir für diese ehrlichen und offenen worte……
    jeder von uns muss sein Päckchen tragen….
    Ich habe auch so oft diese Gedanken. …
    Aber wie du schon sagst…feesrthalten können wir leider nicht. ..
    Aber bewußter leben♥

    antworten
    1. Brina H. 14. April 2014 at 22:03

      und das ist das Einzige, das uns bleibt!

  13. Anonymous 14. April 2014 at 21:38

    Liebe Sabrina,
    das hast du wirklich sehr schön geschrieben!
    Seit ich Kinder habe, kann ich noch nicht einmal kurz an das Thema sterben denken und auch jetzt, treibt es mir die Tränen in die Augen nachdem ich das gelesen habe. Ich denke ganz oft, genauso wie du.
    Was würde ich nur machen wenn meinen beiden Töchtern oder meinem Mann etwas passiert?! Ich habe Angst vor dem Tag an dem ich Lebe wohl sagen muss und auch ich hoffe, dass das erst passiert, wenn man mich Oma nennt.
    Es gibt so vieles was ich im Leben meiner Kinder nicht verpassen möchte. Man lebt viel zu oft einfach so vor sich hin und ist unzufrieden mit dem was man hat. Dabei sitz das größte Glück direkt neben einem oder schläft gerade eine Etage höher friedlich in seinem Bettchen.
    Du hast recht, keiner weiß wann seine Uhr abgelaufen ist. Das ist, so glaube ich manchmal mit das schlimmste. Weil vielleicht vieles ungesagt oder ungetan bleibt. Das schlimme wäre, wenn man sich gestritten hat und dann was passiert… dann kann man nie wieder entschuldigung sagen. Deshalb ist es für uns wichtig, nicht zerstritten aus dem Haus zu gehen oder einzuschlafen. Danke für deine, Zeilen…

    antworten
    1. Brina H. 14. April 2014 at 21:44

      Ja genau das ist bei uns auch so – egal was war, wir verabschieden uns ordentlich und im Einklang und wenn es manchmal nicht so ist, dann fühle ich mich total schlecht und rufe meinen Mann doch noch schnell an. Diese tickende Uhr macht mich so wahnsinnig – man kann sich da m. Meinung nach sogar reinsteigern. Ich will auch das alles erleben, ich will Oma sein und ich will meine Kinder glücklich großwerden sehen und auch wenn es schlechte Tage geben sollte, dann nehme ich diese gerne in Kauf – nur damit uns nie etwas trennt. Doch wer will das nicht?

  14. Frl. Tinka 14. April 2014 at 21:27

    Oh du hast ja so recht. Bei uns sind zwei Dinge davon wahr geworden. Dieses Jahr habe ich einen schweren Bandscheibenvorfall hinter mir und Suche immer noch nach einem passenden Job weil ich nicht mehr jeden ausüben kann. Und 2012 ist unsere kleine in den Himmel gezogen. Sie USt nicht mehr aufgewacht. Ich bin so froh meinen Mann zu haben. Und sonst gesund sind wir auch. Wir wünschen uns nichts sehnlicher als ein Geschwisterchen für unseren Engel. Und ich weiß, eines Tages ist es wieder soweit und ich hoffe dass ich auch bald wieder arbeiten kann. Das ganze ist manchmal echt zum heulen. Ich beneide die die ihre Kinder glücklich großziehen können…..LG

    antworten
    1. Brina H. 14. April 2014 at 21:31

      Liebe Frl. Tinka – genau das ist es. Der Moment, wo das ganze Leben einfach aus dem Ruder läuft und irgendwie hab ich solche Angst davor, dass es mir passiert. Doch dann gibt es Menschen wie dich, die dann da stehen und es einfach hinnehmen, weil es einfach nicht anders geht und weil es irgendwie ja weitergehen muss – ich ziehe wirklich meinen Hut vor dir und es tut mir wahnsinnig leid für dich bzw. euch.

    2. Frl. Tinka 14. April 2014 at 21:51

      Danke. Es ist nicht leicht. Nach den schlechten Tagen kommen wieder gute und dann denkt man immer dass es bergauf geht. Und ich hoffe dass ich sehr bald auch über ein folgewunder schreiben kann in meinem Blog. LG

  15. norge82 14. April 2014 at 21:26

    Ich geb dir in allen Punkten absolut recht. Die selben Gedanken beschäftigen mich auch fast jeden Tag und das Ergebnis ist das Gleiche. Und es erdet unwahrscheinlich, wenn man grade mal wieder ein Tief hat.

    antworten
    1. Brina H. 14. April 2014 at 21:32

      Aber ich frage mich immer, warum man sich überhaupt so eine Platte macht? Ich frage mich wirklich oft „Wann kommt der Hammer?“ oder denke darüber nach, ob es mir nicht zu gut geht und das ungerecht ist…komisch oder?

    2. norge82 14. April 2014 at 21:39

      Andererseits können wir uns an unserem Glück freuen und nehmen es nicht als selbstverständlich hin. Vielleicht ist das unser Privileg?

    3. Brina H. 14. April 2014 at 21:41

      ich weiß es nicht, aber für den Moment macht es mich glücklich – im nächsten Moment macht es mir wieder Angst, weil man nicht weiß, was kommen wird.

    4. norge82 14. April 2014 at 21:43

      Ich finde es jedenfalls sehr schön und beruhigend, mit diesen Ängsten und Gedanken nicht alleine zu sein. Es wird viel zu wenig darüber gesprochen, bzw. wenn es mal ausgesprochen wird kommt oft die falsche Reaktion und es wird unter den Tisch gekehrt.

    5. Brina H. 14. April 2014 at 21:52

      ja oft sagte man mir auch „Sei doch froh, dass es so ist und denk nicht drüber nach“, aber so bin ich eben nicht – ich denke über so etwas nach.

  16. Handmade by Karin 14. April 2014 at 21:23

    Liebe Sabrina,
    dem ist nichts mehr hinzu zu fügen ! Du sprichst mir aus der Seele…
    ❤-liche Grüße,
    Karin

    antworten
    1. Brina H. 14. April 2014 at 21:32

      Danke Karin

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