für den Sommer: Hosen Upcycling mit Spitze

Heute wirds Spitze!! Im wahrsten Sinne des Wortes. Habt ihr auch zu viele alte Hosen im Schrank, die eigentlich noch ganz gut sitzen? Dann habe ich jetzt eine wundervolle Stylingidee für euch, mit der ihr im Nu euer Hosen ganz schnell sommertauglich upcyceln könnt. Für die Lesefaulen unter euch gibts hier ein Schnell-Mach-Foto:

Upcycling mit Spitze

Das braucht ihr dafür:

Spitze (egal ob billig, teuer, von Oma oder alte Gardine)
eine alte lange Jeans
eine Nadel und Faden passend zur Spitze
Stecknadeln
Schere
ggf. Nähmaschine, Maßband, Lineal, Filzstift
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So wirds gemacht – Schritt für Schritt

 1. Kürzt eure Hose an gewünschter Stelle. Damit ihr eine halbwegs saubere Schnittkante erhaltet, klappt die Hose wie ich auf dem Foto um oder nehmt ein Lineal und Stift zur Hand um euch eine Linie einzuzeichen, an der ihr entlang schneidet.
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Um die zweite Seite genauso lang zu bekommen, könnt ihr ein Maßband nutzen oder es wie ich auf dem Bild machen – wer später ausfranst muss nicht ganz genau arbeiten!
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Die Hose sieht in Etwa nun so aus:
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2. Nehmt die Spitze zur Hand und sucht euch ein schönes „Muster“ davon aus. Wie groß es sein sollte, entscheidet ihr selbst.
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Schaut, dass ihr nicht die Spitzer an der falschen Stelle zerschneidet! Fixiert anschließend die Spitze mit Stecknadeln an gewünschter Stelle:
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3. Nun näht ihr entweder mit Nadel und Faden die Spitze fest oder ihr nehmt die Nähmaschine und zieht mit Zickzack o./u. Geradstich an den Außenkanten entlang – achtung, dass ist mitunter friemelig, also schön langsam näehen. Wer Lust darauf hat, kann anschließend so wie ich ich den Stoff unterhalb der Spitze wegschneiden, sodass man später das Bein durchschimmern sieht.
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4. Die Hose sieht nun an den Beinenden noch etwas „laienhaft“ aus, deshalb gibt es zwei Möglichkeiten:
a zweimal umschlagen und ggf. mit Geradstich fixieren
b fransen (das hab ich gemacht)
Zum Fransen nehmt ihr euch eine Nadel oder eine ganz dünne Schere und zieht die Querfäden aus der Jeans (Reihe für Reihe). Es ist wichtig, dass ihr versucht, die weißen Fäden stehen zu lassen. So wirkt es dann wesentlich schöner und gekonnter. Gerade diese Fäden gehen aber leicht aus, sodass ihr vorsichtig ziehen müsst und sie dann stehen lasst und dann gleich den nächsten hervor zieht. Auf dem Bild könnt ihr das ganz gut erkennen, wie ich gearbeitet habe. Das Fransen dauert übrigens lange, ist ideal beim Film schauen oder langen Autofahrten zu machen.
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Irgendwann ist dann die Hose fertig und sieht zum Beispiel so aus. Investiert habe ich ganze 0 Euro, weil ich alles zu Hause zur Verfügung hatte – tolle Sache!
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Viele Grüße

 

3 Kommentare

  1. LuL 24. Juli 2014 at 19:44

    Die Spitze schräg unterhalb einer Hosentasche fände ich persönlich hübscher als da „ums Eck“ 🙂
    LG*

    antworten
  2. Doktor Remplem 23. Juli 2014 at 21:16

    Klasse Idee und tolle Anleitung! Ist ja auch zur Zeit total angesagt und so Hosen gibts überall zu kaufen. Warum also nicht selbermachen, wenns doch so einfach ist! Gibts auch noch ein Tragefoto für uns?
    LG Hilde

    antworten
    1. Brina H. 23. Juli 2014 at 21:25

      Huhu Hilde, ja das Tragefoto wird nachgeholt. Bianca wird sich spätestens nächste Woche opfern oder vlt. hat auch mein Mann mal Zeit die Hose morgen zu fotografieren. Es ist alleine immer etwas schwierig die richtige Höhe zu finden 😀 Ich füge das Tragefoto dann hier noch ein!!

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