Einige haben es von euch vielleicht schon bei Facebook oder Instagram verfolgt. Seit 3 Wochen ernähre ich mich abends kohlenhydratarm und freue mich, dass es auf euer Interesse stößt – so zumindest mein Eindruck 😀 .
Bevor ich euch meine liebsten Rezepte vorstelle, möchte ich jedoch in dem Beitrag allgemein auf das Thema eingehen – sodass auch Menschen, die noch nichts von Low Carb gehört haben (gibts das noch?) durchsteigen können. Hier geht es also darum ,was Low Carb überhaupt ist und wie es funktioniert und natürlich auch die Haken an der ganzen Sache sowie mein ganz persönliches Fazit. Gerne beantworte ich auch Fragen!

Warum Low Carb?

Im Grunde bin ich mit meiner Figur recht zufrieden, ein bisschen Rest-Babyspeck hier und da, aber im Großen und Ganzen normal gebaut – mehr sollte es jedoch auch nicht werden. Ich habe mir vorgenommen einfach bewusster zu essen und mir verschiedene Ernährungsformen angesehen. Meine Mutter hatte sich vor längerer Zeit für eine kohlenhydratarme Ernährung entschieden. Dabei durfte sie morgens richtig zuschlagen, mittags normal essen und abends wurden einfach die Kohlenhydrate weggelassen oder stark reduziert. Was soll ich sagen? Meine Mutter hat innerhalb eines Jahres richtig abgenommen und hält das Gewicht nun schon mind. 3 Jahre.
Der Aspekt, dass man im Prinzip auf Nichts oder nicht viel verzichten muss und auch nicht im ständigen Gefühl lebt „etwas zu verpassen“ machte mir die Entscheidung für Low Carb nochmals leichter – ich könnte nicht mit einer Ernährungsumstellung leben, die für mich „Verlust“ bedeutet. Auch bin ich bisher nie nie nie mit Hunger ins Bett gegangen und mutiere so langsam zum regelrechten Low Carb Junkie – es macht mir wirklich Spaß neue Sachen auszuprobieren.

Was ist genau Low Carb und funktioniert es überhaupt?

Low Carb ist, wie der Name schon verrät, nichts anderes als Kohlenhydrate zu reduzieren. Diese sind vor allem in Lebensmitteln enthalten, die aus Mehl, Mais oder Kartoffeln bestehen: Brötchen, Toast, Brot, Tortillas, Nudeln, Reis, Kartoffelbrei, Cornflakes, Popcorn usw. Zudem sollte man auf Fruchtsaftgetränke und Süßigkeiten weitestgehend verzichten…
Ein Bsp.: ein Ei enthält circa 0,5 g Kohlenhydrate und 100 g Nudeln circa 71 g. Fleisch enthält gar keine Kohlenhydrate. Wer ein bisschen Low Carb ausprobiert hat, wird schnell merken, dass Ei und Fleisch eine große Rolle spielen, genauso wie Gemüse – was mich wiederum zusätzlich animiert, denn Low Carb ist oftmals auch gesünder.
Warum nimmt man durch die Reduzierung oder den Verzicht von Kohlenhydraten so schnell ab?
Kohlenhydrate stellen dem eigenen Körper sehr schnell Energie bereit, was an und für sich ja schön ist, ABER!!! sie bringen eben auch den Blutzuckerspiegel zum Ansteigen. Das führt wiederum zur Ausschüttung von Insulin und dieses sort wiederum dafür, dass schnell Fett eingelagert wird. Isst man also Kohlenhdydrate ohne Ende, wird nicht nur Fett eingelagert, sondern man fühlt sich auch schneller müde und leidet an doofen Heißhungerattacken.
Durch die Reduzierung erreicht man also schon einmal einige Gegeneffekte. Der eigentliche Sinn ist aber, dass man den Körper auf diese Weise zwingen möchte an die Fettreserven heranzugehen und diese als Energiequelle zu nutzen.
low carb

Der Haken an Low Carb

Mit Low Carb kann man in kurzer Zeit extrem viel abnehmen, besonders dickere Personen nehmen hier sehr schenll ab, aber der Haken ist: sobald man die Ernährung wieder vernachlässigt, kommen auch die lästigen Pfunde wieder – man könnte also sagen – einmal Low Carb immer Low Carb. Natürlich kann man für sich selbst heraussuchen, wie hoch man das persönliche Level stellt.
Das zweite kleine Häkchen ist natürlich die Ernährungseinschränkung – Kartoffelbrei, geht nicht, Pommes – never, alles mit Mehl – nöööööööö … da fällt schon ordentlich was weg, dass wir sonst als „Beilage“ bezeichnen. In der ersten Zeit ist dies etwas gewöhnungsbedürftig, aber nach ein paar Tagen stellt man sich vollkommens darauf ein.

Fazit:

Low Carb ist für mich persönlich momentan eine perfekte Lösung. Mir fehlt es an Nichts. Allerdings zähle ich nicht zu den Menschen, die die ganze Ernährung auf den Kopf gestellt haben – ich esse lediglich nach 17 Uhr nur noch kohlenhydratarm. Darüber hinaus schaue ich auch darauf mehr zu trinken. Anders als erwartet, fehlt es mir an nichts – es macht mir Spaß Low Carb zu kochen und ich fühle mich wirklich bedeutend wacher. Ich kann natürlich nicht sagen, dass es eindeutig an der Umstellung liegt? Nach 2 Wochen habe ich schon 1 Kilo verloren, wenn ich mich komplett Low Carb ernähren würde, wäre ich mir sicher, dass die Pfunde richtig purzeln würden – aber das Ziel habe ich ja gar nicht. Der Schwangerschaftsrestbauch wird natürlich auch mit Low Carb nicht wieder straff – das müsste jedem klar sein.
Übrigens scheiden sich die Geister noch daran, ob es sinnvoller ist abends auf Kohlenhydrate zu verzichten als bspw. morgens – ich selbst habe es rein intuitiv so gewählt, weil mir morgens einfach das Brot fehlen würde 😉 Das Wichtigste war mir eine Ernährungsumstellung zu finden, mit der ich leben kann und die habe ich somit gefunden.
Ich freue mich über eure Erfahrungen und werde in den nächsten Tagen meine liebsten Low Carb Rezepte euch zeigen!

5 Kommentare

  1. Ricarda 3. Dezember 2014 at 9:39

    Sehr cool Sabrina. Ich bin auch dabei muss aber sagen das ich nicht jedentag low carb koche aber ich achte allgemein darauf mit wenigen Kalorien esseb zuzubereiten. Es is lecker und mit Ernährung + viel sport habe ich in 4,5 Monaten 20 kilo verloren. Also würde sagen es läuft 🙂 durch meine letzte ss wo ich auch echt viel gegessen habe , habe ich 35 kilo zugenommen o.O aber bin auf nen Guten Weg zur alteb Figur ..

    zum Thema Wohlbefinden , JA ich gebe dir recht . Ich habe mehr Energie den tag über und morgens komme ich super aus dem Bett .man is einfach nicht mehr träge

    lg Ricarda

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  2. Frechmopsi 6. November 2014 at 15:34

    Ich hab in meiner letzten Schwangerschaft wegen Schwangerschaftsdiabetes auf eine minimale Aufnahme von Kohlenhydraten achten müssen. Nach der Entbindung hatte ich 9 kg weniger, als vor der Schwangerschaft. Wirkt allso super, aber ich fand es sehr schwer eine befriedigende Sättigung mit einer geringen Aufnahme von Fleisch und Wurst zu erreichen. Halte nämlich nichts davon, täglich Fleisch zu essen (eine Scheibe Wurst auf dem Frühstücksbrot zähle ich jetzt mal nicht dazu).
    Bin ja mal gespannt auf die Rezepte.
    LG Hanne

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  3. Steffy 6. November 2014 at 13:05

    Hallo Sabrina,

    ich kenne den Punkt „Ich kann morgens nicht ohne mein Brot“ sehr gut.
    Wenn du magst, guck doch mal bei lowcarbgoodies.at/lowcarbgoodies-blog/ vorbei, dort finden sich tolle Lowcarb-Brot-Alternativen. Ich zB habe erst gestern Abend die Masse der Hüttenkäs-Weckerl in eine kleine Auflaufform gepackt und gebacken. Geht superschnell, ist supereinfach, den Großteil der Zutaten bekommt man im normalen Supermarkt (nur die Flohsamenschalen hab ich aus dem Biomarkt, gibts aber auch vielfältig im Internet) und ist superlecker. Schmeckt wie ein Mehrkornbrot, finde ich.

    Für die Naschkatzen ist auch holladiekochfee.de zu empfehlen. Was sich dort an Back-&Süßspeisen-Rezepte in Lowcarbform tummeln, ist erstaunlich.

    Wer es ganz kohlenhydratefrei mag, kann gerne mal bei suddas.blogspot.com vorbeilunkern 🙂

    Liebe Grüße,
    Steffy

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  4. anna 6. November 2014 at 9:13

    Ich wollte grade fragen, was du denn so kochst, da hab ich deine Ankündigung gesehen. Ich freue mich darauf!
    Liebe Grüße Anna

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  5. Anonymous 5. November 2014 at 22:22

    Hallo Sabrina,
    das finde ich total spannend! Ich hatte 2012 mit „Schlank im Schlaf“ innerhalb von 7 Monaten 12 Kilo verloren, danach wieder normal gegessen und das neue Gewicht bis zu meiner Schwangerschaft ein Jahr später problemlos gehalten. Morgens gab es kein Eiweiß, abends keine Kohlenhydrate und mittags gab es einfach mal alles, aber zwischen den Mahlzeiten sollten fünf Stunden Futterpause liegen. Für mich hat es gänzlich ohne Sport und „nur“ mit Nahrungsumstellung super funktioniert. Und auch wenn meine Schwangerschaftspfunde schon seit Monaten wieder verschwunden sind, bin ich immer noch etwas moppelig und würde gern noch ein bisschen abnehmen. Aber damit warte ich, bis ich meinen Zwergenmann abgestillt habe. Bis dahin bin ich auf deine Rezepte gespannt 🙂
    Liebe Grüße, Silva

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