Wir schreiben das Jahr 2015, welches sich zugegeben schon dem Ende neigt und es gibt Dinge, die sind seit der Geburt meines „großen“ Sohnes (4)  so, wie sie eben sind und wahrscheinlich noch lange so sein werden. Dazu zählt zum Beispiel das Bettgehverhalten. Für uns, oder nein – vielmehr für ihn ist es normal, dass er in unserem Bett schläft bzw. schlafen will. Das Kind schläft nicht im eigenen Bett, denn er fühlt sich dort wohl, will da nicht raus und versteht auch nicht, warum er in seinem eigenen Bett schlafen sollte.

Selbst das ultimative Geburtstagsgeschenk „Hochbett deluxe“ konnte ihn nur sehr kurzweilig dazu animieren im eigenen Bett zu schlafen. Diese Phase flaute jedoch sehr schnell ab und wenn es irgendwie Not tun sollte, dass es nicht möglich ist bei seinen Eltern zu schlafen, dann schläft er lieber auf dem Boden, statt irgendein menschenverlassenes Bett zu betreten. Selbst bei den geliebten Übernachtungen bei Oma erhebt der junge Mann Ansprüche auf die Besucherritze. Sollte man dem irgendetwas entgegenzusetzen haben, wird mit Emotionen gespielt: „Aber Mama, wenn ich nicht bei dir schlafe, dann erfriere ich. Ihr lasst mich doch nicht einfach erfrieren.“ oder auch sehr beliebt: „Ich bin ein Vogelbaby und du meine Vogelmama und du musst mich kuscheln und ich will nicht alleine sein.“ Der Klassiker ist wahrscheinlich: „Es hat geknackt.“. Ich denke, diesen Satz kennt jede Mutter oder hat ihn zumindest in ähnlicher Form bereits gehört. Kurzum: Jeder Versuch ihn ein anderes Bett schmackhaft zu machen, ist längerfristig gescheitert und somit schläft er fast jede Nacht in unserem Bett.

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Wenn man nicht gleicher Meinung ist über das Bettgehverhalten…

Dass der Große mit seinen Schlafgewohnheiten für Diskussionsgrundlagen sorgt, ist ihm vielleicht gar nicht bewusst. Mama zeigt Mitgefühl und hat allgemein nichts dagegen Kinder im Bett zu beherbergen. Schließlich ist Kuscheln und Nähe schön und irgendwie hat man die kleinen Wussel ja gerne um sich. Papa sieht das aus einer anderen Richtung: Erholsamer Schlaf sieht nämlich anders aus – für alle. Wenn Schlaf – der wichtig ist – erholsam sein soll, hat man keine Füße im Gesicht, man wird auch nicht angehaucht und man muss auch nicht damit leben, dass quer über und unter einem Kindergliedmaßen liegen. Zudem ist die Liegefläche bedeutend größer, wenn Kinder in ihrem eigenen Bett schlafen und das Wort Paarleben bekommt ohne Kind im Bett eine andere Bedeutung.

Theoretisch sind diese Argumente natürlich berechtigt, aber eine gewitzte Mama kommt nun mit einem Todschlagargument um die Ecke. Sie macht sich groß und sagt mutig: „Aber wir schlafen ja auch immer zusammen in einem Bett, wie willst du ihm dann erklären, dass er alleine schlafen soll?“ Es herrscht Stille – lange Stille, bis schließlich folgt: „Ja, aber wir sind ja auch verheiratet!“

Na schön: „Aber ihn hab ich geboren.“ Wieder Stille – „Aber wir mussten als Kinder auch in unserem Bett schlafen. Da gab es sowas wie FAMILIIIIIIIIEEEEEEEENBETT  nicht oder wie man das jetzt nennt.“

Natürlich hat er Recht. Früher war das einfach nicht so, aber früher hat man Kindern auch mit 6 Wochen Möhrensaft gegeben, hat sie schreien lassen, damit sie die Stimmen kräftig entfalten und hat darauf geachtet, dass sie auch 80% des Tages liegend in der Wiege verbrachten und ja nicht getragen wurden, um sie nicht zu verwöhnen.

Inzwischen habe ich mir meine Position ein bisschen gefestigt, den Kindern das Bei-uns-Schlafen-auf-Wunsch einfach freizustellen. Schließlich sind Menschenkinder – so meine tiefe Überzeugung – Nesthocker und beim kurzen Durchgehen aller mir bekannten Säugetiere ist mir keines eingefallen, dass sein Baby nachts ablegt und dann „seine Wege geht“. Die Vorstellung, dass ein Koala-Bär sagt: „Du bleibst jetzt die Nacht fein hier legen und ich bin dann mal weg.“, passt irgendwie nicht in meinen Kopf. Auch, wenn sich bei unseren beiden Kindern deutliche Unterschiede zeigen, denn der Kleine liebt sein Bett – noch.

Mittagsschlaf

„Probleme“, die sich selbst lösen…

Unterhalte ich mich mit andren darüber, dann höre ich oft: „Was macht du, wenn der Bursche noch mit 14 bei dir schläft?“ Tja, dann ist das eben so. Auch wenn ich ehrlich gesagt fest davon überzeugt bin, dass spätestens mit zunehmender Pubertät der Drang wächst sich von Mama etwas mehr abzukapseln und man dann lieber mit anderen Personen lieber kuschelt. Oft höre ich auch: „Na du verwöhnst sie ganz schön!“. Was sollte man als Mutter aber sonst tun? Soll ich sie nachts in eine dunkle Kammer stecken und schreien lassen, nur damit ich stolz sagen kann: „Also ich verwöhne meine Kinder ja nicht.“  und den Tag darauf renne ich dann mit tiefen Augenringen stolz auf Arbeit und erzähle allen: „Schaut her, ich bin die Größte – ich habe geschafft, dass sie in ihrem Bett eingeschlafen sind.“

Wenn ich an ältere Generationen denke, dann klingt mir immer wieder dieser Satz nach: „Wir hätten früher einfach mehr auf unser Gefühl hören und mehr Nähe zulassen sollen. Jetzt sind die Kinder groß und man hat das Gefühl etwas verpasst zu haben“ und währenddessen ich und mein Mann diese Thematik immer weiter erörtern und versuchen den „richtigen Weg“ zu finden, blicken wir neben uns und sehen, wie der Große seelig neben uns eingeschlafen ist und friedlich vor sich hinschlummert und sind uns sicher auf jeden Fall keinen „falschen Weg“ eingeschlagen zu haben.

Wie sieht es bei euch aus? Schlafen eure Kinder auch bei euch? Besteht ihr darauf, dass sie alleine schlafen?

<3 Sabrina

 

 

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  1. Melanie 1. Dezember 2016 at 20:31

    Hallo meine kinder sind 12 und 14 une schlafend abwecheselnd bei mir und ich glaune das ist überhaupt kein problem, irgendwan wollen die es nicht mehr .

    antworten
  2. C 21. April 2016 at 0:05

    Mir war von Anfang an klar, dass ich mein Bett für mich brauche.
    Anfangs schlief die Große abends alleine in der Wiege am Fußende unseres Bettes ein. Das war harte Arbeit. Sie war ein Schreikind und hatte alle 2 Stunden Hunger. Monatelang…
    Unsere Hebamme war der Meinung Kinder gehörten zwischen 18 und 21 Uhr ins Bett. 19 Uhr fanden wir für Kinder passend. Das ist aber nicht meine Zeit.
    Wir saßen vor der Wiege und hielten ihre Hand bis sie sich beruhigte. Wehe man schlich sich zu früh raus. Wir hielten durch, nicht zuletzt wohl, da sie so wie so schrie. Egal wo sie war.
    Um 9 und um 11 das gleiche Spiel. Danach durfte sie bei mir im Bett liegen bleiben. Die Nächte waren hart, wurden aber langsam besser. Rückschläge hatten wir nicht. Mit einem Jahr hat sie in ihrem Zimmer geschlafen. 12 Std. Dann kam sie für 2 Stunden ins „Familienbett“.
    Bei dem Kleinen war es ähnlich, aber er hat viel weniger geschrien und schlief auch von 19-24Uhr am Stück. Danach eben auch bei mir im Bett. Mit 9 Monaten wollte er nicht mehr gestillt werden, da gab es die Pulle, in der Wiege.
    Ich habe festgestellt, dass wir alle am besten in unserem eigen Bett schlafen können, und zwar alleine.
    Am Wochenende kommen die beiden morgens gerne rüber. Seit neustem sind sie angezogen und gehen gerne vorab in die Küche um Kakao zu machen. Aber dann kommen sie doch 🙂
    Bis dato haben beide nur jeweils einmal bei uns im Bett geschlafen, weil sie krank waren. Das dürfen sie natürlich. Aber sie haben daran irgendwie nicht ganz so das Interesse…

    Früher wollte ich auch nur bei meinen Eltern im Bett schlafen, wenn ich krank war. Und auch nicht immer. Morgens sind meine Schwester und ich dann am WE auch umgezogen 😉
    Der Apfel fällt wohl nicht weit vom Stamm…
    Meine Schwester war, wenn ich mich recht erinnere, ab und zu auch nachts dort und dann ist mein Vater in ihr Bett geflüchtet 😀

    So lange alle mit der Situation klar kommen, ist doch alles gut.

    antworten
  3. Michael Spiehs 6. Februar 2016 at 10:57

    Soweit ich mich erinnern kann habe ich immer im Bett meiner Eltern geschlafen, mal zwischen den Beiden mal auf Seite der Mutter. Meine Mutter hatte immer einen Pyjama an, als ich klein war, schlief ich auch mit Pyjama, mein Vater war immer nackt. Ich hatte meine eigenes Zimmer und mein eigenes Bett und so von 14 an schlief ich auch dort, aber immer, wenn mein Vater auf Geschäftsreise war und das kam sehr häufig vor, schlief ich bei Mama im Bett. So ca ab 12 machte ich es meinem Vater nach und schlief auch völlig unbekleidet.
    Vater wusste das und war damit auch einverstanden. Er sagte immer, ich sollte Mama nicht alleine lassen und „ihr Gesellschaft leisten“. Für mich war das klar und selbstverständlich. Abends im Bett wurde kurz gekuschelt und dann geschlafen. Im Bett und morgens waren Papa und ich immer nackt so ging’s ins Bad und zurück ins Zimmer, dabei gab es keine Geheimnisse noch irgendwelche Peinlichkeiten. Mama kannte und sah uns so wie wir waren und Sonntags setzten wir Männer uns auch so an den Frühstückstisch und dann aufs Sofa und schauten ein bisschen Sport etc. Mama war immer mit Pyjama und Morgenmantel. Mama sah man nur teilweise nackt, wenn man ihr etwas ins Bad bringen sollte.
    Ich schlief bis zu meinem 22 Lebensjahr bei Mama im Bett. Erst als ich nach der Uni meine ersten Jobs für längere Zeit im Ausland erhielt, kam es logischerweise zu Ende.

    Heute bin ich 58 Jahre alt, seit 30 Jahren verheiratet. Wir haben 3 Kinder und unser jüngster Sohn ist auch oft bei uns im Bett.

    Wenn ich allein bei meinen Eltern zu Besuch war, habe ich nach wie vor mit meiner Mutter in einem Bett geschlafen. Als mein Vater starb, war es für mich normal. Ich habe keine Geheimnisse vor meiner Frau und sie weiß Bescheid und sie weiß, dass ich mit meiner Mutter in einem Bett die Nacht verbringe und es gab schon ein paar Mal als meine Mutter auf Besuch war, dass meine Frau vorschlug, meine Mutter sollte nicht im Gästezimmer sondern bei uns schlafen. Meine Frau war der Meinung, dass es ein nette Geste des Vertrauens und der gemeinsamen Intimität in der Familie war.

    Meine Frau kommt aus Südamerika. Da ist es häufig üblich, dass die Kinder all in einem Bett schlafen und die Eltern in einem anderen aber im gleichen Zimmer. Meine Frau war es gewöhnt mit ihren Großeltern im Bett zu schlafen. Bis sie mich kennenlernte.

    Für mich und uns war und ist es kein Problem.

    antworten
  4. Jana 14. Januar 2016 at 16:42

    Das kenne ich. Ich bin da mit mir auch immer wieder im Zwispalt, weil ich deutlich besser schlafe, wenn meine Kleine in ihrem eigenen Strandhausbettchen schlummert. Andererseits verstehe ich sie gut. ich arbeite 80% und bin ausser Fr-So eigenlich nie zu Hause. Sie vermisst mich. Ganz klar! Und in der Nacht holt sie sich die Nähe, die sie am Tag von mir nicht haben kann. Die Regelung, dass sie nur am Wochenende bei uns schlafen darf, ist doch sehr waage und nicht immer durchgesetzt.
    Ich glaube, ich muss meinen Standpunkt überdenken und es einfach uns zu liebe zu lassen.

    antworten
  5. Biggi 4. Januar 2016 at 11:37

    Schöner Beitrag! 🙂
    Auch unser Sohn (fast 4 Jahre) schläft bei uns im Elternbett. Anfangs eigentlich aus der Not heraus geboren….bei einem Schlafrhythmus von 2 Stunden wollte mir der ewige Gang ins Kinderzimmer nicht mehr gelingen. Meine Kräfte waren durch das Aufstehen in diesen kurzen Abständen einfach aufgebraucht. So „durfte“ Simon bei uns schlafen. Erst im Beistellbettchen, dann im Kinderbettchen das zusätzlich ins Schlafzimmer gestellt wurde, dann bei uns im Bett (weil sein Gitterbett zu klein wurde). Das hat zunächst auch prima geklappt; wir konnten relativ gut schlafen und es störte niemanden. Und…ganz im Gegensatz zu vielen anderen ernteten wir kein Unverständnis…im Gegenteil…die überwiegende Meinung war, das es ok ist solang alle gut damit zurecht kommen. ABER…ja…nun kommt der Zeitpunkt an dem die Situation gar nicht mehr geht und wir mit unseren Nerven am Ende sind. Und da dreht sich leider das Blatt und auch meine Meinung ändert sich ein wenig. Mittlerweile denken wir, das wir den Zeitpunkt verpasst haben um Simon an sein eigenes Bett zu gewöhnen. Natürlich möchte er nun nicht mehr alleine schlafen. Absolut verständlich und nachvollziehbar. Durfte er doch so lange zu jeder Zeit bei uns schlafen. Mittlerweile ist der Schlaf aber weder für uns, noch für ihn selbst erholsam. Alle drei wälzen wir uns hin und her, keiner hat mehr Platz; wir sind unausgeschlafen, gerädert, haben Rückenschmerzen, Ränder unter den Augen….und alle drei müssen wir früh aufstehen und brauchen unseren Schlaf. Leider haben wir den nun nicht mehr; jede Nacht gibt es Theater und Geschrei weil Simon nicht in seinem Bett schlafen möchte. Nun schlafen wir also weder wenn Simon bei uns im Bett schläft, noch wenn er in seinem Bett schläft. Leider sehen wir aber keine andere Möglichkeit als Simon an sein Bett zu gewöhnen. Wir haben weder Platz im Kinder- noch im Schlafzimmer für ein größeres Bett, Matratze auf dem Boden o.ä.. Wir sind echt verzweifelt und wünschten, wir hätten Simon nicht so lange bei uns schlafen lassen oder vielleicht sogar besser gar nicht??

    antworten
  6. Peggy 28. Dezember 2015 at 15:22

    kennen wir 🙂 da gibt es neben dem im Elternbett schlafen auch noch das Stillen – unsere sind jetzt 8 und 10 und durften beides, solange sie Lust dazu hatten – ab und zu haben wir auch leichten Druck ausgeübt – aber nur um auch mal selbst schlafen zu können 😉 Fakt ist: sie werden jetzt weder gestillt, noch schlafen sie in unserem Bett – morgens Kuscheln v.a. am Wochenende ist immer noch Pflichtprogramm – und die Frage nach dem Übernachten kommt ab und zu mal, wenn ein Elternteil nicht da ist und das Bett damit quasi verwaist ist.
    Unsere Erfahrung: solange man selbst damit kein Problem hat, gibt es andere Sachen mit denen man „falsch“ verwöhnen kann. Wie soll das auch mit Nähe falsch machen können?!

    antworten
  7. Mami mit vier Jungs 27. November 2015 at 19:03

    Jaja, Herr Gibsenfdazu und Frau Besserwisser, die kennen wir leider auch zu gut.

    Spätestens wenn die Freundin übernachtet, schlafen die Söhne im eigenen Bett ;o). Kleiner Scherz, natürlich wollen die Kleinen schon viel früher alleine schlafen. Das ist auch Charaktersache, aber spätestens im Grundschulalter ist das Thema meiner Erfahrung nach erledigt. Und man wundert sich, dass man sich damals so einen Kopf um das Thema gemacht hat.

    Liebe Grüße,
    Mami mit vier Jungs

    antworten
  8. susanne 26. November 2015 at 14:49

    DANKE für diesen großartigen Beitrag. Er spricht mir aus der Seele. Das schwierigste am Elterndasein ist, dass man sich permanent mit Reinredern, Schlauschnackern, „Gut gemeinten Tipps“ usw. auseinandersetzen muss. Mein Sohn ist jetzt 8 und ich würde ihn niemals abweisen wenn er nachts kommt und Angst hat oder schlecht geträumt.

    antworten
  9. Tini 26. November 2015 at 10:34

    Wir haben drei kinder ( 5, 2 und 10 wochen) und wir schlafen alle in einem bett. Für uns gibt es nichts anderes. :-))

    antworten
  10. Anika 24. November 2015 at 9:27

    Oh ja… immer die Meinungen der Anderen…. Vor allem Schwiegermuttern. Du musst das Kind nur alle 4 h anlegen und stillst du etwa immer noch und schläft er schon in seinem Zimmer? Wenn wir unsere Kinder als Höhlenmenschen in der Nachbarhöhle schlafen lassen hätten, wären sie erfroren oder gefressen worden. Kinder brauchen die Nähe und wenn sie so weit sind dann schlafen sie auch in ihrem Bett. Mein Großer (3 Jahre) schläft in seinem Zimmer seit ich schwanger war mit meiner Maus (1 Jahr). Aber erst richtig und gerne nachdem er sein großes Bett bekommen hat und und unsere Tochter da war. Hat quai platz gemacht. Er sagt abends: Papa müde, Zähne putzen. Immer so 19-20 Uhr und dann schläft er auch super. Mit Zwang ins Bett gehen mochte er nicht und zu bestimmten Zeiten erst recht nicht. Im Sommer geht er dann auch mal erst 21 Uhr ins Bett und Wochende 22 Uhr. Er holt sich schon seinen Schlaf. Und wenn er dann mal zu uns kommt, dann ist es eben so und wir schlafen zu viert im Bett oder mein Mann trägt in wieder rüber, wenn er zu viel angepustet wird. 🙂 Unsere Tochter schläft noch bei uns solange bis sie abgestillt ist bzw. wie sie dann auch möchte. Also einfach intuitiv handeln und ja nix einreden lassen. Ich hab es dann auch mal probiert ob es anders geht und dann hat man nur Stress.

    antworten
  11. Natalia 21. November 2015 at 19:57

    Ach, danke! Bin beruhigt 🙂 bei uns auch nicht anders. Sohn 6, Tochter 1 können richtig schlafen nur in unserem Bett. Wenn die beiden in ihren Betten schlafen kann ich dann auch nicht wirklich gut schlafen :-). Die werden schnell genug groß und die Zeit geht vorbei… man soll die Nähe genießen solang es möglich ist…

    antworten
  12. Silvia 20. November 2015 at 10:45

    Vielen Dank für den tollen Beitrag! Ich habe gerade den fast 14 jährigen und was soll ich sagen… Er hat zwar nie wirklich die ganze Nacht bei uns im Bett geschlafen( wenn alle da sind) aber schon stundenweise. Aber bis zum heutigen Tag, wenn mein Mann Nachtschicht hat, wird selbstverständlich der Weg in Ehebett eingeschlagen und der Weg unter Mamas Bettdecke ( welche seit 14 Jahren Übergröße hat )ist dann nicht mehr weit. Natürlich ist das aber ganz geheim 😉
    Sollte ich noch mal ein kleines Kind haben, ich würde es nie abweisen, wenn es an meinem Bett steht und solange der Papa noch da ist, kann man auch mal ins Kinderbett ausziehen, wenn es zu eng wird;-)

    LG Silvia

    antworten
  13. Kati 20. November 2015 at 9:54

    Das ist ein Superbericht! Meine Mädels (3,5 und 1,5) schlafen mittlerweile – meist – in ihrem Bett – gemeinsam in ihrem Kinderzimmer. Bis vor kurzem hatten wir noch ein Familienbett und überlegt, ob wir das Bett vergrößern, weil es langsam eng wurde. Aber die große wollte testen, ob sie auch mit der kleinen zusammen in ihrem Zimmer schlafen kann (sie braucht nachts Platz 🙂 )- und es geht. Die Kleine hat natürlich auch ein Bett, wo sie alleine raus kommen und zu uns klettern kann. Falls die Mädels doch wieder zu uns wollen, gibt es halt doch das große Familienbett. (Darüber würde ich mich natürlich freuen – es war so schön jede Nacht mit den Kids zu kuscheln 😉 ) Und ganz ehrlich – Kids schlafen tief und fest, da ist auch noch Paarleben drin 😉
    Weil ein Familienbett – in Deutschland – ja so untypisch ist, habe ich mich mit mehreren Müttern – die auch alle ihre Kids groß gekriegt haben 😉 darüber unterhalten. Und siehe da, nicht wenige Kids waren wirklich bis zur Pubertät im Elternbett. Ich glaube, das hätte ich mir als Kind auch gewünscht. Aber bei uns gab es das nicht und ich wäre auch nicht auf die Idee gekommen meine Eltern zu fragen. Meine Kids dürfen selbst entscheiden, wo sie einschlafen. Und wenn das verwöhnen ist, dann verwöhne ich sie eben. Sie sollen ruhig merken, dass ich sie liebe, es sind ja meine Kinder 😉

    Liebe Grüße

    Kati

    antworten
  14. Jenny 16. November 2015 at 22:50

    Liebe Sabrina,

    Glückwunsch zum tollen Bericht.
    Unser Sohn ist gerade zwei geworden, wir hatten allerlei Dinge angeschafft, alles blieb Deko =) Der teure Kinderwagen – den wir laut Umfeld unbedingt brauchen würden – wurde nach vier Wochen verkauft, die beste Investition waren Tragetuch und Ergobaby. Die Wiege stand an der Badezimmertür, damit ich duschen konnte und kam nach drei Monaten weg. Das Babybett, zum Juniorbett umbaubar, hatten wir wohlweislich gebraucht gekauft, es wurde nie genutzt.
    Wir alle lieben unser Familienbett, ich gebe bei Kritik einen ähnlichen Kommentar wie in Deinem Beitrag und sage „Noch geht’s, erst, wenn er mit 16 seine erste Freundin mit nach Hause bringt, wirds eng“
    Darüber hinaus habe ich ihn fast zwei Jahre gestillt. Er schläft von Geburt an „durch“, stundenlanges Wachsein in der Nacht kennen wir nicht. Er spürt unsere Nähe, ich konnte seine Bedürfnisse sofort stillen, ohne dass einer von uns wach wurde.
    Dies ist unser Weg, unserem Kind und uns geht es gut damit.
    Ich wünsche mir für alle Eltern, dass sie sich nicht verunsichern und reinreden lassen und auf ihre Intuition vertrauen.

    Wir erwarten unser zweites Kind und dann? Schauen wir uns schonmal nach einem größeren Familienbett um =)

    Ganz liebe Grüße

    antworten
  15. Andrea 16. November 2015 at 18:32

    Bei uns ist das irgendwie jede Nacht anders *lach*. Die Große hat bis sie zweieinhalb war immer bei uns geschlafen, dann wollte sie gerne ins eigene Zimmer, dann mit drei doch wieder nicht, also wieder bei uns, seit sie vier ist schläft sie meistens im eigenen Bett. Die Kleine fand‘ s am Anfang total blöd, bei uns zu schlafen, seit ca. einem halben Jahr mag sie es aber sehr. Besonders schön finden die zwei es, wenn sie gemeinsam einschlafen dürfen, bei uns oder im Bett der Großen (Voraussetzung: es ist nicht grade Ich-hab-dich-überhaupt-nicht-mehr-lieb-Zeit 😉 ).
    Also bei uns gibt‘ s nahezu jede Variante, beide Kinder im Ehebett, beide Kinder in den eigenen Betten, beide Kinder im Bett vom großen Mädchen… Sie dürfen das so entscheiden, wie es für sie grade am besten ist.

    Ich bin selbst ewig lange nachts zu meinen Eltern ins Bett gekrochen – bestimmt bis ich 9 oder 10 war, ich habe das geliebt und würde definitiv nie drauf kommen, das unseren Kindern zu verbieten. Im Gegenteil, wir finden das selbst schön, wenn sie da sind – auch wenn der Schlaf manchmal weniger erholsam ist 😉

    antworten
  16. Mona 16. November 2015 at 15:05

    Liebe Sabrina,

    wir hatten genau die gleiche Situation.
    Als unsere kleine Krabbe dann auch noch in unserem 1,60 m Bett schlief, war es uns Eltern zu eng. Als Kompromiss legten wir die Kinderbettmatratze neben unser Bett.
    Da legt sich der nächtliche Besucher rein – Kissen und Zudeck liegen bereit. So hat der fast Vierjährige seine Nähe und wir den Platz im Bett und einen erholsamen Schlaf.
    Ich bin sicher, irgendwann kommt er nicht mehr. Aber ich streite mich deswegen nicht mitten in der Nacht – da ist mir mein Schlaf wichtiger als ein kinderfreies Schlafzimmer 😉
    Liebe Grüße,
    Mona

    antworten
  17. Sandra Schmiddi Schmidtchen 16. November 2015 at 10:47

    Moin,

    ich bin noch ganz am Anfang dieser Diskussion. Mein Kleiner ist gerade 2 Monate alt. Wir handhaben es so, dass er tagsüber in seinem Zimmer in seinem Bett schläft, wenn er es zulässt. Und Nachts schläft er in seiner Wiege, die direkt auf Augenhöhe am Bett steht (eher selten und wenn auch nur für eine Zeit zwischen zwei Mahlzeiten) oder zwischen uns im Bett.
    Wir sind beide der Meinung das er das darf und wir alle diese Nähe brauchen, nicht nur das Kind. Gerne würde ich Ihn mit einem Jahr in seinem Zimmer schlafen sehen, damit ich mit meinem Freund auch Zeit verbringen kann aber er dürfte immer Nachts/morgens zu uns kommen.

    Ich finde es auch interessant, dass Menschen, die Ihre Katzen und Hunde im Bett schlafen lassen es nicht verstehen, dass man das Kind im Bett nächtigen lässt.

    antworten
  18. Starky 15. November 2015 at 22:56

    Davon kann ich auch ein Lied singen.
    Unsere Große hat lange bei uns im Bett geschlafen. Wir haben immer mal wieder versucht sie in ihr Bett zu bringen. Ein paar Nächte hat es geklappt aber irgendwann kam sie wieder zu uns. Wir haben dann ein breites Bett gekauft und für uns beschlossen, alle schlafen besser wenn wir Platz haben.
    Allerdings musste sie immer bei sich im Bett einschlafen. So hatten wir dann ein paar Stunden „Paarsein“ bevor sie in der Nacht gekommen ist. Von heute auf morgen wars vorbei 8 da war sie ungefähr 7 oder 8.

    Unser kleiner hat übrigens nie bei uns im Bett geschlafen.
    Ihr findet bestimmt einen passenden Weg für euch
    LG Starky

    antworten
  19. Kathi 15. November 2015 at 22:20

    Danke für diesen tollen und ehrlichen Post!

    Bei uns kam diese Gelassenheit mit dem zweiten Kind und einem nach einem Gespräch mit einer weitläufigen Verwandten, deren Kinder schon im Teeniealter sind: „ach wie beneide ich euch! Das waren herrliche Zeiten, als die Kinder klein waren u wir alle in einem Bett geschlafen haben. Morgen könnte sich keiner mehr so richtig bewegen aber es war schön! Genießt es, es geht so schnell vorbei!“
    Und so ist es auch!
    Ich möchte keine Nacht, in der wir zu viert in einem Bett schlafen und ja, wir schlafen wirklich (!) missen.
    Klar, das muss jede Familie für sich selbst entscheiden, aber ich finde es toll und liebe es, ein Familienbett zu haben!

    antworten
  20. Carmen 15. November 2015 at 21:25

    Dankeschön für diese Geschichte !!! Und auch die Kommentare machen mich sooooo froh. Auch bei uns ist es so daß unser Sohn ( 5 ) lang bei uns im Bett war. Natürlich von Geburt an , in der Stillzeit neben dem Bett in der Wiege, danach schon im eigenen Bett im eigenen Zimmer , aber irgendwann kam er wieder zu uns. War so ca. mit 2 1/2 . Kurz danach kam unsere Tochter auf die Welt, somit hatten wir beide bei uns. Den Großen im Bett, die Kleine daneben. Der Große schläft mittlerweile in seinem Bett seit ca. einem Jahr, dafür kommt spätestens nach der halben Nacht unsere Tochter rüber. Wir haben anfangs mit unserem Sohn stundenlange Diskussionen geführt und die Nacht somit bei Ihm am Bett verbracht bis es uns zu blöd war und wir gesagt haben, lieber schläft er bei uns im Bett , somit schlafen wenigstens alle. Und wie man sieht klärt sich alles von selbst.
    Man sollte tatsächlich die Kinder ein bißchen bestimmen lassen und vor allem auf das Bauchgefühl hören. Das hat, zumindest mir, schon sehr oft den richtigen Weg gezeigt seit ich Mama bin.

    antworten
  21. Yvonne 15. November 2015 at 17:24

    Yippi. Ich bin Hebamme und froh, dass endlich sie Eltern vernünftig werden und sich endlich nicht mehr verunsichern lassen und das Schlafen den Bedürfnissen der Famiienmitglieder anpassen. Ohne Druck komm die Zeit, dass diese lieben Kleinen nicht mehr ins Bett gekrabbelt kommen, schnell genug. Außerdem geht es niemanden außer der Familie was an, wo sie Kinder schlafen und ob sie durch schlafen. Außerhalb Europas reibt man sich eh verwundert die Augen über solche Diskussionen. Da ist es selbstverständlich und evolutionsbedingt, dass die Kinder bei der Mutter am besten aufgehoben sind. Und warum sollte man Kinder bekommen, wenn man sie nicht verwöhnen darf, oder anders gefragt, kann es ein zuviel an Liebe und Nähe überhaupt geben? Liebe Eltern, lässt euch nicht verunsichern, vorallem nicht von denen, sie es früher gerne anders gemacht hätten, sich aber leider nicht getraut haben ?

    antworten
  22. Diana 15. November 2015 at 13:22

    Mein Sohn (4) hat noch NIE in seinem Bett geschlafen. Schon die erste Nacht im Krankenhaus wollte er partout nicht in dem Beistellbettchen liegen. Zuhause wartete ein 1000,- € (!!!) auf ihn… beste Qualität ? Aber auch das lehnte er konsequent ab. Seitdem schläft er bei uns. Meinen Mann stört es überhaupt nicht. Unser Bett haben wir etwas verbreitert. So bekommt jeder genug Schlaf. Ich denke, es hat viel mit dem Charakter des Kindes zu tun (mein Sohn ist sehr sensibel) und natürlich inwieweit die Eltern bereit sind, darauf einzugehen. Also mach weiter so und geniess diese kurze Zeit, wo die Kinder so klein sind. Übrigens in manchen armen Ländern würden die Leute bei diesem Thema nur den Kopf schütteln. Die haben nicht den Luxus von mehreren Zimmern.

    antworten
  23. Anja 15. November 2015 at 13:15

    Mein Sohn (21 Monate) schläft auch seit Geburt bei uns im Bett.
    Er wollte und will noch partout nicht im eigenen Bett schlafen.
    Die ersten Wochen war das sehr stressig für mich, weil mein gesamtes Umfeld mir sagte, dass man sein Kind nie nie niemals in seinem Bett schlafen lassen soll.

    Nun, nach einer Weile war mir egal, was andere sagten.
    Mir war egal, was sie denken und das ist es mir heute auch noch.
    Mehr denn je.
    ICH weiß, dass MEIN Kind diese Nähe braucht und ich werde sie ihm auch noch so lange geben, wie er sie braucht.
    Ich bin der festen Überzeugung, dass man sein Kind mit Nähe niemals verwöhnen kann.

    Kinder sind Individuen, jedes Einzigartig.
    Für manche Kinder ist es eben kein Problem allein zu schlafen, für andere schon.
    Danach muss eben jede Mama entscheiden, was für sie und ihr Kind das Beste ist.
    „Konsequent“ ein Kind, das eben sensibel ist und Nähe braucht, aus dem Elternbett auszusperren halte ich persönlich für falsch.
    Für viele andere Kinder kann das aber genauso gut richtig sein.

    antworten
  24. Tanya 15. November 2015 at 12:43

    Danke für euren post. Ja, die Beziehung zum Partner kann ganz schön drunter keiden, wenn man und frau nachts immer wieder füsse, beine, arme oder süsse kleine Patschhändchen, die dich suchen im Gesicht hat. Aber irgendwann werden sie geösser und finden ihr eigenes Bett. Bei uns schlafen die kleinen Jungs (1 und3) bei uns im Bett, der grössere der Beiden auch zwischendurch auf der Matratze neben unserem Bett mit seiner Schwester (5) – die Älteste (7) ist mit dem Schulbeginn „ausgezogen“ und achäft nun im eigenen Bett. Und auch die 5jährige macht es ihr zwischendurch schon langsam nach und schläft bei der grossen Schwester. Wir sind doch einfach Rudeltiere, manchmal etwas enger und manchmal braut man mehr Platz… Und wenn die Kinder ausgeflogen sind gibt es wieder eine Menge Raum für Zweisamkeit – oder man/frau vermisst die kleinen Kinder und die langen Disskusionen Nachts im Bett.
    Hört auf euer Gefühl, ihr macht das gut!
    Herzlich

    antworten
  25. Antje 15. November 2015 at 12:25

    Du sprichst mir aus den Tiefen meiner Seele. Kinder „verwöhnen“. Was soll das? Setzt man Kinder in die Welt, um sie möglichst schon im Babyalter von sich abzukapseln? Wenn mein Junge (20 Monate) bei mir schlafen will, weil er es braucht, dass darf er das – Basta. Keine Diskussion! Und wer glaubt, indem man das zulässt, legt man den Grundstein dazu, dass das Kind mit 14 immer noch im elterlichen Bett schläft, denkt sehr Realitätsfern. Ich kenne extrem viele Familien, in denen die Kinder bis 5-6 bei den Eltern geschlafen haben und im Zuge ihrer Autarkie dann ins eigene Bett gekrabbelt sind…

    antworten
  26. Sabrina 15. November 2015 at 10:11

    Ich musste sehr Lächeln bei diesem Post! Unsere Tochter ist 6 und schläft bei uns, allerdings haben wir Mittlerweile eine Matratze auf dem Boden weil es sonst wirklich zu eng wird! Ich habe sie mal gefragt warum sie nicht in ihrem Zimmer schlafen möchte und die Antwort war: „Das ist Liebe Mama“
    Dem konnte ich nichts entgegen setzen! Das Paar Leben findet jetzt eben in anderen Räumen statt, warum auch immer Bett? So hält es die Beziehung frisch! 🙂 nur der Egoismus der Zeit lässt Kinder in ihr eigenes Zimmer! Glaube kaum das in der Steinzeit Höhlen erweitert wurden für die Kinder „lach“ es lügt in der Natur des Menschen Nähe zu wollen warum also verhindern? Wir haben uns gut damit arrangiert und ich glaube auch fest das jedes Kind anders ist und irgendwann ist es bei den Eltern eh doof und sie wandern in ihre eigenen Betten! So lange genießen wir und sind morgens entspannt auf dem Weg zur Arbeit! Liebste Grüße Sabrina

    antworten
  27. Jessy P. 15. November 2015 at 9:56

    Unsere Tochter (2 Jahre ) schläft auch immer noch bei uns. Vor ihrer Geburt sah mein Plan, was das angeht, auch anders aus. Wir haben ihr Bett direkt neben unseres gestellt und so kann sie immer hin und her rollen. Die meiste Zeit will sie auch in ihrem Bett schlafen und kommt dann nur kurz zum kuscheln rüber gerollt. Würde sie direkt und immer bei uns mit im Bett schlafen wäre mir das auf Dauer auch zu eng und ich hätte ne andere Lösung gesucht aber so ist es ok. Und irgendwann wird sie schon von selber in ihrem Zimmer schlafen wollen. Manches braucht einfach seine Zeit.

    antworten
  28. Lijoki 15. November 2015 at 9:35

    Guten morgen!

    Burschen und Mädchen sind hier grundlegend verschieden! Wir haben vier kids, die Hälfte davon lag und liegt in unserem Bett – bei uns sieht es so aus, dass wir unseren Zwergen erklärt haben, dass es einfach zu viele im Bett sind und wir einfach keinen hochwertigen Schlaf bekommen, wenn eben alles mögliche auf uns liegt.
    Gelöst haben wir das Problem so:
    Gerne können die Kinder nach dem sie in ihrem Bett eingeschlafen sind, während der Nacht zu uns kommen.
    Es gilt während wir schlafen und es draußen finster ist legen sie sich unten zu unseren Füßen – sprich unsere Köpfe, Hälse haben ihren notwendigen Freiraum! Für die Zwerge ist das ganz okay, spielen sie doch gerne sie sind Babydrachen, babywölfe,… die sich wie die Katze am Fußende zusammen rollt.
    Kommen sie erst in der früh herüber gilt es nicht auf uns drauf zu legen, sondern nur zwischen uns – es wird nicht an unserem Körper gefummelt! Meist werde ich eh wach, wenn einer in der früh kommt, steckt ihn unter Meine decke, und wir kuscheln gaaanz innig

    So funktioniert es bei uns sehr gut, denn wir haben am abend und meist noch die halbe Nacht das Bett für uns, einen guten Schlaf und glückliche Kinder, denn sie bekommen das Gefühl von Geborgenheit

    Ihr findet eure Lösung, i promise 😉

    antworten
    1. Lijoki 15. November 2015 at 9:45

      Ich hab vergessen zu erwähnen, dass es von selbst immer seltener wird!
      Unser großer ist nun neun und er kommt nur noch bei Wachstumsschmerzen, emotionalem Kummer oder Albträumen, aber er kommt, weil er es benötigt um sich sicher zu fühlen!

      Unser Kücken jz vier und halb kommt in der Regel in der früh, da sie ja eigentlich nur kuscheln möchte und genau weiß, wann sie kommen muss um zu erhalten was sie will 😉

  29. Melanie 15. November 2015 at 1:03

    Der Mensch ist ein Rudeltier ;-)… Ich hab zwei Kinder im Bett liegen. Der Große ist 9j ( ja ich weiß,jetzt werden einige mit den Augen rollen) und der Kleine ist 10 Wochen alt. Der Große ist ein sehr selbständiges Kind, schläft auch prima bei Oma und Opa. Ich mache mir da keine Gedanken darüber, es kommt der Tag wo er nicht mehr bei mir schlafen möchte.
    Deshalb lass den Bauch und nicht den Kopf entscheiden!!!

    antworten
    1. anja 10. Januar 2016 at 22:13

      Weißt du, mein grosser ist auch acht und der kleine 5. Wir schlafen zu viert auf 3 matratzen. Ich genieße es gerne, solange die kids das wollen;)

  30. Sabrina 15. November 2015 at 0:56

    Alleine ist für unsere Motte ein Fremdwort 🙂 Am Anfang war für mich absolut schwer, mittlerweile haben wir uns damit arrangiert und sie schläft immer zwischen uns. Mal schläft Sie in ihrem Bett alleine ein, mal nicht. Aber was bringt es wenn ich sie zwinge ? Nichts oder 🙂 Wir genießen es. Bin gespannt wenn in 3 Monaten ihre Schwester da ist wie es dann wird.

    antworten
  31. Stefanie 14. November 2015 at 23:41

    Unsere Tochter 5 schläft sehr gut in ihrem eigenen Bett. Seit ein paar Wochen hat sie ihr neues Hochbett und ist sehr stolz drauf. Wir haben nicht so ein breites Bett, da würde sie uns mit ihrem rumgewusel doch sehr stören. Wenn sie möchte kann sie, wenn wir ausschlafen morgens zu uns ins Bett kommen. Ich (oder der Papa) lege mich vor dem Schlafen mit ihr hin und lese ihr eine Geschichte vor, kuschel mit ihr und dann ist Schlafenszeit. Das hat seit sie ca. 1 Jahr ist geklappt und sie schläft gut durch. Sie schläft auch gerne mal bei Oma und Opa.

    antworten
  32. Stephie 14. November 2015 at 23:02

    Unsere Tochter (26 Monate) schläft auch noch und gerne bei uns. ich habe ihr Bett an unseres dran gebaut. Allerdings ist das eher Kuscheltier Spielwiese, da sie meistens ganz eng an mir schläft. :p
    sie wird auch noch von uns einschlafbegleitet -meistens von mir, hin und wieder aber auch gerne vom Papa.

    Das war von uns nicht geplant, hat sich so ergeben, bzw sie hat uns von Anfang an gezeigt, was sie und wir brauchen.
    zum Glück haben wir da keine Diskussionen, da wir beide es sehr genießen, sie bei uns zu haben und morgens mit ihr gemeinsam aufzuwachsen.

    antworten
  33. Carmen 14. November 2015 at 22:59

    Bei uns ist das ganz anderst! Meine Tochter, 3 1/2 Jahre, hat noch nie bei uns im Bett geschlafen.
    Als Baby natürlich im Beistellbettchen, aber sie hatte schon immer so einen unruhigen Schlaf und ist sehr extrem hellhörig, man durfte sich nicht einmal umdrehen ist sie schon aufgewacht. Ausserdem hat sie geschnarcht wie eine Große, das heißt bei Mama und Papa war nicht wirklich an Schlaf zu denken. Daher hatten wir sie dann mit 7 Monaten in ihr eigenes Zimmer und Bett gelegt.
    Da schläft sie seither. Natürlich hätte ich als Mama es auch ab und zu mal sehr gerne wenn sie zu uns gekrochen kommt und Kuscheln angesagt ist.
    Aber unsere Tochter sieht unser Bett als Spielwiese. Sobald sie mal bei uns liegen und kuscheln soll dreht sie total auf und betrachtet es als Spiel. Sicher weil sie das einfach nicht gewohnt ist. Wobei der Kuscheltyp war sie auch noch nie!
    Der Vorteil ist dass sie ohne Probleme im eigenen Bett, bei Oma und Opa, bei ihrem Cousin, oder auch im Urlaub in einem eigenen Zimmer schlaft, hat natürlich auch etwas.
    Unser Sohn, 1 Jahr schläft seit 4 Monaten auch problemlos in seinem eigenen Zimmer, und ich habe das Gefühl, dass auch er dies gut akzeptiert hat und nachts kein Bedarf hat bei Mama und Papa zu sein.
    Verlasse ich abends das Kinderzimmer nachdem ich ihm seine Gute Nacht Liedchen gesungen habe, winkt er mir sogar noch zu und lacht mich an, dann schlaft er alleine ein – alles wie damals bei meiner Tochter.
    Da dies so gut klappt sehen wir (insbesondere mein Mann) es nicht als sinnvoll, ihm nun Mama und Papas Bett schmackhaft zu machen. Manchmal denke ich natürlich es ist schade, andererseits bin ich froh nachts meine Ruhe und mein Bett für mich alleine zu haben.

    antworten
  34. Claudia von CharMaChri.blogspot.de 14. November 2015 at 21:36

    Liebe Sabrina,

    unser Sohn ist jetzt 13 unsrere Tochter 1 Jahr alt. Unterschiedlich die beiden wie Tag und Nacht.Der Große wollte von Anfang an nur in sein Bett und nix anderes und was waren wir stolz darauf, und vor allem!!!! unsrer Umfeld. Ja das machen wir richtig so…dabei haben wir das nicht gemacht sondern er selbst, nur wir habens irgendwie vermißt. Andere Eltern erzählten uns immer mal wieder,wie schön das sein kann mit den Kleinen im Familienbett zu kuscheln und Füße im Gesicht zu haben, usw.

    Bei unsrer Tochter ist das anders…jetzt können wir das hin und wieder genießen Nachts angeatmet zu werden oder wenn sich die kleinen Ärmchen um den Hals schlingen und man doll gedrückt wird…weil sie sich freut zu uns ins Bett kommen zu dürfen.

    LG Claudia

    antworten
  35. Ines 14. November 2015 at 20:54

    Unsere Kids sind mittlerweile 16 und 14, ein Familienbett hatten wir nie. Schlichtweg, weil weder sie noch wir jemals danach verlangt haben. Wir haben sie von Geburt an wach in ihr Bett gelegt, die Spieluhr aufgezogen, das Licht aus- und die Tür zugemacht. Beide haben nie geweint, nach uns gerufen o.ä. Auch haben sie sehr schnell durchgeschlafen und sich nachts nie gerührt. Zum Stillen bin ich einfach in ihre Zimmer gegangen. Morgens sind sie gern zum Kuscheln zu uns ins Bett gekommen. Sie hatten bereits mit 2 Jahren nie Probleme, bei den Großeltern oder Freunden zu schlafen. Ihre Selbständigkeit hat ihnen viele Situationen erleichtert, die ihren Freunden große Probleme bereitet haben. Bei vielen befreundeten Familien haben wir in den Jahren erlebt, dass es häufig die Eltern bzw. vor allem die Mütter sind, die klammern und dass mangelnde Konsequenz nur noch mehr Probleme nach sich zieht. Deren Kinder hatten es dadurch nicht immer leicht.
    Wir haben ein sehr inniges Verhältnis zu unseren Kindern, auch jetzt ( in diesem auch nicht einfachen Alter) noch. Und auch keinerlei Probleme, auf engstem Raum zu schlafen, was wir beim Campen im Wohnwagen regelmäßig machen. Eine intensive Nähe zu Kindern ist auch möglich, wenn nachts jeder in seinem eigenen Bett schläft. Die Liebe zu unseren Kinder ist dadurch nicht geringer. Meiner Meinung nach kommt sie in erster Linie von innen und ist nicht nur äußerlicher Natur.

    antworten
  36. Sarah 14. November 2015 at 20:41

    Ich finde Deinen Text toll. Und ich finde es toll das ihr ihn bei euch schlafen lasst)
    Unsere mädchen (3,5 &2) schlafen immer in ihren eigenen Betten ein. Das war mir irgendwie wichtig, mein Bett beim ins Bett gehen auch etwas für mich bzw für uns zu haben. Werden sie nachts wach, kommen sie zu uns und gut. Die Große kam bis Anfang des Jahres jede Nacht. Die kleine nicht so oft und wenn hatten wir ein Babybett im Schlafzimmer. Seit die Große ein großes Bett hat schläft sie durch. Ganz selten kommt sie zu uns, eher noch möchte Sie wenn sie wach wird, das ich mich zu ihr lege, was ich dann auch mache. Die Kleine kommt jetzt häufiger und schläft dann auch in der Mitte. Jetzt wo es seltener ist, genieße ich das auch so eng zu schlafen.
    Ich finde man soll Ihnen die Nähe geben die sie brauchen, ich glaube nämlich nicht das sie das mit 14 noch wollen ?

    antworten
  37. Anke Wenzel 14. November 2015 at 20:26

    Hallo Sabrina,

    wie gut zu lesen, wie es bei diesem Thema bei euch aussieht. Wir haben genau die gleichen „Problemchen“. Mein Sohn ist 4,5 Jahre und ein richtiger Kuschelbär (wie seine Mama). Von Anfang an hat er schlecht in seinem Bett oder gar allein geschlafen. Vor 2 Jahren durfte er sich ein Motivbett aussuchen, das haben wir dann wieder vekauft, weil er ganze 5 1/2 Nächte (was für ein Zahlen-Wortspiel) darin geschlafen hat.
    Jetzt steht bald der Weihnachtsmann vor der Tür und der Herr bekommt auch ein (gewünschtes) Hochbett. Ich vermute aber, es wird nicht lange dauern.

    Ich weiß, daß man immer sagt, es wäre nicht gut für das Kind auf lange Sicht. Aber was ist mit seinem Wohlbefinden im Jetzt und Hier? Wir lassen ihn in seinem Zimmer mit Begleitung (Mama) einschlafen und dann schläft er dort unterschiedlich lang. Wenn er jedoch wach wird, möchte er bei uns schlafen oder ich soll mit zu ihm kommen.
    Nach diesen 4 Jahren ist es schon wie ein Ritual und ihm schwer zu vermitteln, warum es jetzt – morgen – ab sofort anders werden muß. Vielleicht ist, wie viele sagen, der Zug für uns schon abgefahren, aber ich muß auch sagen

    ICH GENIESSE DAS KUSCHELN MIT MEINEM SOHN, JEDE NACHT!

    Man muß einfach sagen, jeder so wie es für richtig hält. Liebe hat noch keinem Kind geschadet.

    Danke für diesen tollen Beitrag.

    Viele Grüße,
    Anke

    antworten
  38. Katrin 14. November 2015 at 20:15

    Bei uns ist das ein No-Go, will heißen Marie darf mit ihren 4 Jahren schon lange nicht mehr bei uns schlafen. Nur in absoluten Ausnahmen wie beispielsweise wenn sie so krank ist, dass mir ständiges Aufstehen zu viel wird. Dafür haben wir an unser Wasserbett ein Gestell angebaut, auf dem auf der selben Höhe eine Matratze für sie liegt, also quasi ein Bett neben unserem, so dass wir dennoch ungestört schlafen können. Es ist doch so, schlafen die Krümel im Elternbett, hat keiner wirklich Schlaf. Mal hängen die Füsse im Gesicht, mal der Po am Busen und irgendwie ist man ständig wach und genervt vom quer liegenden Kind, schiebt es alle Stunde immer wieder in eine ordentliche Position.

    Wir haben unser Kind trotz dieser vielleicht strengen Regel nicht weniger lieb. Dennoch ist es eben wichtig, abzugrenzen. Nicht umsonst heißt unser Zimmer Elternschlafzimmer und ihr Zimmer Kinderzimmer. Die Wortgebung kommt ja nicht von ungefähr. Eltern brauchen Zweisamkeit! Und nicht ständig ein Kind dazwischen. Man kümmert sich den lieben langen Tag um die Kinder, dann soll wenigstens die Nacht einem selbst gehören und natürlich dem Partner. Ich finde, da leidet so viel darunter, nicht zuletzt die Zärtlichkeiten. Schlimm ist nur, dass diese Probleme hausgemacht sind. Man muss nur einfach konsequent sein, dann klappt das auch. Klar, manches Mal braucht es einen langen Atem, aber es lohnt sich.

    Ich drücke dir liebe Sabrina die Daumen, dass dein Junior nicht wirklich mit 17 noch bei euch schläft, dann vielleicht sogar noch seine Freundin mitbringt :-))))

    LG Katrin

    antworten
    1. Sabrina 14. November 2015 at 22:54

      Hallo Katrin, wenn es an meiner Konsequenz liegen würde, dann widerspricht das dem, dass der Kleine stets im eigenen Bett schläft und ganz ehrlich Konsequenz hin oder her, aber von einem heulendem Kind, dass sich allein gelassen fühlt und nicht versteht, warum es „ausgesperrt wird“, aber der Papa nicht, hat keiner von uns eine ruhige Nacht. Es kann da natürlich jeder seine Ansicht haben, aber bei uns kommt es nicht infrage das Kind in sein Bett zu zwingen und dabei irgendwie alleine zu lassen. Ich denke auch nicht, dass da Konsequenz das richtige Wort ist. Man kann Kindern vieles beibringen und lehren, aber nicht einen mehr oder minder ausgeprägten Instinkt abtrainieren. (meine Meinung)

  39. Maria 14. November 2015 at 20:01

    Lasst die Kinder ruhig bei Euch schlafen, meine Tochter ist mit ca. 5 aus unserem Bett ausgezogen, unser Sohn, ein sehr sensibles Kind, erst mit 8 oder 10 oder 12, ich erinner mich nicht mehr so genau. Wir haben damals gescherzt, irgendwann steht er mit seiner Freundin an der Hand an unserer Schlafzimmertür und fragt : „Mama, darf die Jacqueline auch mit bei Euch schlafen?“ Aber mittlerweile ist das Kind 22 Jahre alt, hat die Phase „Igitt, Mama will mich umarmen“ auch so langsam hinter sich gebracht und ist zum Studieren in die weite Welt gezogen und es ist alles ganz normal. Ich bin froh, dass ich meinem Kind das gegeben habe, was es gebraucht hat. Liebe und Wurzeln sowie die Flügel um in die Welt hinauszuziehen.

    antworten
    1. Sabrina 14. November 2015 at 20:25

      sehr schön gesagt! DANKE

  40. Vicky 14. November 2015 at 19:43

    Hallo liebe Sabrina, ich hatte kurz Tränen in den Augen, weil ich auch eine ganze Zeit Füße oder andere Gliedmaßen im Gesicht hatte und an schlafen nicht zu denken war…. Meine Große (12) wollte NIE bei uns schlafen, auch nicht wenn sie krank war, was dann wiederum für mich eine Erleichterung gewesen wäre… Mein Kleiner (5) wiederum liebt es bzw. hat es geliebt !!!! Denn vor ca 6 Monaten war es plötzlich vorbei mit dem nächtlichen Besuchen. Es hat sich ganz von selber gelegt… Ich muss dazu sagen, dass er immer in seinem Bett eingeschlafen ist aber spätestens 23-24 Uhr war er wieder bei uns im Bett. Ich war auch am verzweifeln, weil ich des nachts oft aus Platzmangel auf die Couch gewechselt bin, aber ehrlich… Ich würde es bereuen, wenn ich diese kuschelzeiten weg debattiert hätte… Also ganz ruhig bleiben, Zeit genießen, denn DAS wächst sich wirklich aus ? LG Vicky

    antworten
  41. Sonja 14. November 2015 at 18:38

    Also alle haben theoretisch ihr eigenes Bett und schlafen auch darin ein, aber irgendwie landen dann doch alle bei uns 🙂
    Ich finds ok und kuschel gerne mit meinen Jungs (fast 3 Jahre und fast 4 Monate ).
    Mein Mann hat sich auch damit „angefreundet“. Lieber sind sie bei mir und wir schlafen alle friedlich als das ich dauernd rüber renne.
    Nur der kleine hat Momente wo er ruhiger in seinem Bett schläft, aber wenn ich ihn morgens zum stillen rüber hebe dann bleibt er auch da 🙂

    antworten
  42. Ilaina 14. November 2015 at 18:26

    Unsere Maus, jetzt 5 Monate, schläft seit Geburt an bei uns im Bett. Anfangs, weil sie nicht anders schlafen konnte und wir ausserdem einfach die Atmung unter Kontrolle hatten (war nach der Geburt wegen Sättiungsabfällen auf der Intensivstation). Dann, weil wir es so wollen. Erst schlief sie bei einem von uns auf der Brust, jetzt schläft sie zwischen uns in ihrem Schlafsack. Das Beistellbett ist mittlerweile wieder verkauft. Das Kinderbett im Kinderzimmer wird vermutlich irgendwann mal für Mittagsschlaf genutzt werden. Aktuell macht sie ihre Nickerchen immer noch alle bei mir im Arm. Und das ist gut so! Mehr kann ich doch meinem Kind nicht sagen „Ich bin immer für Dich da!“ als wenn es bei einem Elternteil bzw. im Familienbett schlafen darf. Und irgendwann kommt dann von ganz allein der Punkt, dass sie nicht mehr bei uns einschlafen möchte, sondern bei sich im Bett (so wie sie jetzt schon sehr eindeutig kommuniziert, wann sie sich gern allein beschäftigen möchte). Kommen darf sie, wenn es dann irgendwann so weit ist (wann ist mir herzlich egal), trotzdem jederzeit zu uns.
    Was die ältere Generation betrifft, hat mich meine Schwiegermutter jetzt echt überrascht. Wir fahren demnächst das erste Mal mit der Kleinen zu ihnen auf Besuch. Da wird dann extra das Ehebett geräumt, damit wir zu dritt dort schlafen können und uns nicht irgendwie auf das Gästebett klemmen müssen, das grad mal so für 2 passt. Damit hätte ich ja nie gerechnet.

    Was das Verwöhnen betrifft: Mit Liebe kann man niemanden verwöhnen, nur wertschätzen.

    (Für partnerschaftliche Zweisamkeit gibt es genug andere Möglichkeiten, dazu muss ich nicht erst abends im Ehebett liegen 😉 .)

    antworten
  43. Emmama 14. November 2015 at 18:01

    Ich bin beruhigt, das zu lesen!! Bei uns ist es nämlich genauso!!! Die große (5) hat sich ihren Platz in der Mitte trotz Bruder (3) nie streitig machen lassen, und meistens schlafe ich mit den beiden im Bett und der arme Papa im Arbeitszimmer. Mein Neffe ist 10 J. und da ist es genauso!! Was haben wir alles ausprobiert…und letzten Endes kamen sie doch nachts angelaufen!! Allerdings sind wir nicht gewillt, ein Hochbett zu kaufen, ich glaub nämlich nicht, dass es ein Anreiz ist, im eigenen Bett zu schlafen, wie bei euch ja letzten Endes auch nicht.

    antworten
    1. Sabrina 14. November 2015 at 20:22

      Ich kann dir getrost hier sagen: bei uns hat es nur ganz ganz kurz gewirkt und im Prinzip steht das schöne Bett nur zur „deko“ im Zimmer. Okay, er macht seinen Mittagsschlaf darin 😉 immerhin…

  44. Nähkäschtle 14. November 2015 at 17:16

    Ich finde das hängt immer von allen Beteiligten und ihren Bedürfnissen ab. Als unserer ein Baby war hat der Papa oft im Gästezimmer geschlafen, weil er viel Schlaf braucht und ihn die Stillerei gestört hat. Dann waren wir mal alle zusammen, aber mit einem halben Jahr hatten Mama und Kind eine Megaerkältung mit Husterei und weckten sich dauernd gegenseitig auf – da haben wir es einfach probiert und ihn in seinem Bett (er schlief im Elternschlafzimmer auch darin, nur ans Elternbett hingeschoben und dann weggeschoben) in sein Zimmer verstellt und das hat wunderbar geklappt. Morgens dann bei uns im Bett noch gekuschelt. Als wir ihm mit gut einem Jahr dann ein großes Bett gekauft haben, weil wir den Eindruck hatten es nervt ihn wenn er ständig mit den Körperteilen in den Gittern hängen bleibt haben uns alle angeschaut als wären wir irr und es kamen dauernd Belehrungen. Aber er liebte das Bett von Anfang an und erobert sich auch nach und nach mehr Zonen dort. Manchmal hat auch mal einer von uns eine Nacht auf der Matraze vor seinem Bett verbracht weil er jemand bei sich brauchte, aber sein Bett nicht verlassen wollte. Seit einiger Zeit kommt unser „Rufkind“ das vorher nie aufgestanden ist aber manchmal Nachts zu uns und verbringt dort ne halbe Stunde oder Stunde, um dann wieder in sein Bett zu schlupfen. Für uns ist das alles okay, weil wir denken das sich das Kind schon holt was es braucht, wenn es dazu Gelegenheit hat. Neu ist bei uns seit einigen Wochen auch, dass Abends beim Bettgehen noch gekuschelt und geredet wird, allem also seine Zeit – alles Gute für euch! LG Ingrid

    antworten
    1. Sabrina 14. November 2015 at 20:21

      Huhu, ja ich bin mir sicher, dass es von den Bedürfnissen abhängt. Unser Kleiner schläft total gerne in seinem Bett in einem Extraraum und freut sich sogar darauf. Bei uns im Bett macht er hingegen „halligalli“ 😉

  45. Gabi 14. November 2015 at 16:45

    PS: Unser Großer (ist im Stimmbruch) schläft allerdings wirklich schon seit Längerem in seinem eigenen Bett 😉

    antworten
    1. Sabrina 14. November 2015 at 20:20

      Das beruhigt mich etwas – wobei, vlt. wird mir die nächtliche Trennung sogar schwerer fallen, als dem Großen 😉

  46. Gabi 14. November 2015 at 16:40

    Liebe Sabrina, dass ein Baby oder auch Kleinkind ohne Körperkontakt in einem eigenen Bett und das möglichst noch in einem eigenen Zimmer schlafen soll ist tatsächlich nur bei uns in Mitteleuropa und erst seit (evolutionsgeschichtlich betrachtet) relativ kurzer Zeit eine Vorgabe. Wenn man sich die Welt und ihre Menschen anschaut (ich bin Ethnologin), dann sind Familienbetten sehr verbreitet, oder zumindest schlafen die ganz kleinen Kinder bei der Mutter. Ich finde es gut, wenn du das so machst, wie es für Dich/ für Euch/ für Euch drei am besten passt. Denn das ist denke ich doch das Wichtigste: Dass wirklich ALLE mit der Lösung leben können und zufrieden sind. Es ist für mich ein bisschen so wie das gerade vorherrschende Schönheitsideal: Man bekommt es dauernd vorgezeigt, aber wer entspricht ihm schon? Und es ist furchtbar, wenn das Ideal zum Dogma wird. Viel besser, sich selbstbewusst hinzustellen und zu sagen: Ist mir doch egal, ich mach das jetzt so, wie es für uns am besten ist. Ich glaube, du machst das gut.
    Danke für deinen inspirierenden Beitrag, ich bin ja mal gespannt, ob hier in den Kommentaren noch Kontroversen stattfinden. lg, Gabi

    antworten
    1. Sabrina 14. November 2015 at 20:19

      Huhu Gabi, ich glaube auch, dass wir oft einfach wieder mehr auf Intuition, statt auf Ratgeber hören sollten. Nun ist es leider „verzogen“ anerzogen wurden und es fällt oft schwer sich davon frei zu machen. Die Kontroversen wird es sicher geben. Ich toleriere auch andere Meinungen, nur eben ist es für MICH nicht logisch sein Kind „wegzulegen“, wenn es den Wunsch nach Sicherheit und Nähe äußert.

  47. Nicole 14. November 2015 at 16:32

    Also ich finde es überhaupt nicht schlimm, das euer Sohn nachts noch bei Euch schläft. War bei unserer mittleren Tochter auch so. Ist toll in ihrem Bett eingeschlafen und kam quasi jede Nacht zu uns bis ca. 5,5 !!
    Irgendwann, kommt das von selbst und sie schlafen gerne die ganze Nacht in ihren Betten. Das ist dann eine echte Umstellung!

    antworten
  48. Ines 14. November 2015 at 16:05

    Mein Sohn (3) schläft in seinem Bett ein und kommt im laufe der Nacht zu uns ins Bett. Meine Tochter (3 Monate)
    schläft auch bei uns im Bett. Ich genieße es sehr. Ja es ist anstrengend aber diese Zeit der Nähe wird es später nicht
    mehr geben. Mein Mann schläft in der Woche im Arbeitszimmer auf der Klappcouch und am Wochenende kommt er zu uns.
    Die Kinder werden von ganz alleine in ihre Zimmer gehen.

    antworten
  49. Claudia 14. November 2015 at 16:04

    WIe alt ist dein Sohn denn überhaupt?

    antworten
    1. Sabrina 14. November 2015 at 20:17

      4 der Große, fast 2 der Kleine

  50. Katherina 14. November 2015 at 15:57

    Sehr schöner Artikel, vielen Dank dafür!

    Unsere Maus (2Jahre) hat auch schon vom ersten Tag an das Bett mit uns geteilt einfach aus dem Grund weil sie woanders nicht geschlafen hat und mir schnell mein eigener Schlaf wichtiger war als irgendwelche Regeln zum plötzlichen Kindstot…und man glaubt es kaum, sie hat es überlebt 😉

    Nun 2 Jahre später ist es immer noch so das sie in unserem Bett einschläft, ich sie aber in ihr Bett umsiedle wenn wir ins Bett gehen. Weniger wegen dem Paarleben aber einfach deshalb weil man ohne Kind neben sich doch besser schläft. Meistens wacht sie aber irgendwann nachts auf und zieht dann wieder zurück in unser Bett wo sie dann seelig zwischen Mama und Papa sofort wieder einschläft und bis morgens schlummert…meistens jedenfalls.

    Ich denke auch das irgendwann von alleine der Punkt kommt wo sie in ihrem Bett schlafen wird. Die westliche Kultur ist eine der einzigen Weltweit die Kinder zwingt alleine in einem Bett zu schlafen und selbst in unserem Kulturkreis war es vor gar nicht allzu langer Zeit völlig normal das Babys und Kleinkinder in der Nähe ihrer Eltern waren. Warum also gibt es heute diese wahnsinns Diskussionen zwischen Eltern wann, wie und wo das Kind schläft. Ich denke JEDE Familie kann ihre eigene Entscheidung für sich treffen und das ist auch gut so! Manch Kinder schlafen besser im eigenen Bett weil sie einfach ihre Ruhe brauchen und eben auch nicht angehaucht oder angeschnarcht werden wollen und andere brauchen eben die Nähe um sich sicher und beschützt zu fühlen. Wir Erwachsenen sind da ja auch nicht alle gleich.

    antworten
    1. Sabrina 14. November 2015 at 20:16

      Huhu Katharina, genau so ist es und dass es da Unterschiede gibt, merke ich ja täglich an meinen Beiden 😉

  51. Katja 14. November 2015 at 15:53

    Hallo…. Meine Tochter ist 4 Jahre. Und sie schläft natürlich in Mama und Papas Bett. Sie erzählt mir immer in ihrem Zimmer sind Monster. Abweichen genieße es. Ich denke irgendwann schläft sie in ihrem Bett. Ich mache mich deswegen nicht mehr heiß auch wenn viel es nicht verstehen.

    antworten
  52. Klara 14. November 2015 at 15:41

    Mein Doppelbett: mein Mädchen, 7, ich in der Beaucherritze (autsch), mein Junge, 9. tut uns dreien gut, da ist nichts seltsames dran. Der Junge geht manchmal in sein eigenes Bett, kommt dann aber oft doch angedackelt, und meint “ wenn es euch recht ist schlaf ich bei Euch“. Denke auch, das wird sich auswachsen, aber was bleiben wird ist das Gefühl ein Nest gehabt zu haben.

    antworten
  53. fabulousbrina 14. November 2015 at 15:41

    Endlich – jemand, der mir aus der Seele spricht!?
    Unser Kleiner (15 Monate alt) schläft auch noch bei uns, besser gesagt auf mir… Sicher wäre es für die Partnerschaft schöner, wenn er in seinem Bett schlafen würde, aber er ist ein Kaiserschnittkind, das schon seit der Geburt ganz schlimme Zitter- und Schreianfälle mit Luftanhalten und blau anlaufen hat, sobald man ihn ablegt. Die Kinderärzte auf der Geburtstation meinten das ist bei Kaiserschnittkindern oft so und legt sich irgendwann wieder und grade bei diesen Zitter- und Schreianfällen bräuchte er viel Nähe. Inzwischen hat sich das auch gelegt aber er hat sich halt auch total an das bei uns schlafen gewöhnt und schläft er in seinem Bett meldet er sich viertelstündlich und ich hab nachts um 3 noch kein Auge zugemacht, also hole ich ihn zu mir und belasse es die nächsten Tage auch wieder dabei, es ist halt auch etwas bequemer und natürlich erholsamer, weil ich mir und ihm den Streß erspare und wir beide mehr Schlaf bekommen. Der Papa kommt mit den gleichen Argumenten wie dein Mann und ich entgegne ihm ähnliche Argumente wie du, liebe Sabrina. Aber ehrlich gesagt bin ich da glaube ich das Hauptproblem… Sein Zimmer ist genau gegenüber von unserem Schlafzimmer, aber das fühlt sich für mich einfach unendlich weit weg an und ich ertrage diese Entfernung kaum und ich glaube, dass er es im Inneren auch ein Stück weit spührt, dass ich mich dabei nich wohlfühle und deshalb so Probleme mit dem alleine schlafen hat… Aber vielleicht klappts ja doch irgendwann mal auch von meiner Seite aus…?

    antworten
  54. Silvana 14. November 2015 at 15:14

    Hallo 🙂

    Wir sind auch eine „Familienbett-Familie“. Die ersten Wochen schlief mein Baby noch neben mir im Beistellbett.. aber so faul und müde wie Stillmamis manchmal sind schläft das Baby und man selbst doch plötzlich nebeneinander ein. Das ist heute, exakt 9 Monate später, immernoch so. Nur, dass das Beistellbett nicht mehr da ist und zur Kuschelecke für die Katzen wurde. Klar, mir tun sämtliche Knochen weh weil man sich nicht traut sich umzudrehen. Aber wenn mein Baby besser und länger schläft wenn er bei uns pennt. Warum nicht? Ich will ja auch nicht alleine schlafen… es ist eben zusammen schöner als alleine. Menschen sind Herdentiere. Klar vor 40 Jahren waren Babys scheinbar „lästig“ und sie wurden irgendwo für Stunden hingelegt wo sie niemanden nerven… aber hey. Noch viel weiter zurück in der Vergangenheit war es für Babys tödlich irgendwo alleine zu sein. Argumentieren und Diskutieren kann man ewig und 3 Tage. Wenn ich mein Baby verwöhne in dem ich ihm LIEBE schenke – ist das okay – für mich, für meinem Freund und vor allem für unser Kind. Meine Mutter hat gestern erst gesagt „Ich bereue es heute, dass ich mit euch damals nicht so viel gekuschelt habe – euch einfach nicht zeigen konnte das ich euch liebe. Aber so war das damals….“. ICH will und werde niemals bereuen meinem Kind die Liebe gegeben zu haben die er braucht und zwar so lange wie er will. Paarleben dadurch ruiniert? Nö. Warum auch? Liebe machen kann man überall und nicht nur hinter zugezogener Gardine unter der Bettdecke des Ehebetts. 😛

    antworten
  55. Patricia Krauß 14. November 2015 at 15:06

    Also unsere Tochter (fast 3) schläft in ihrem Bett ein und kommt im laufe der Nacht zu uns. Wer sagt das wir unser kind verwöhnen ist doch nur neidisch :-p

    antworten

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