Ich habe mir das mit 3 Kindern leichter vorgestellt…

Nein, das wird kein Jammerpost – ich bin (immer noch) gerne Mutter und trotzdem setze ich heute die rosarote Brille einmal ganz nüchtern ab und schaue in meine Welt. Als ich schwanger war und man mich fragte, wie ich es mir mit 3 Kindern dann vorstelle, war ich gefühlt auf einer Sommerblumenwiese schwebend unterwegs und habe die Bienchen um mich summen hören. Dass meine Vorstellung blanke Träumerei war, erkenne ich nun jeden Tag aufs Neue…

3. kind 3 kinder baby mamablog kinder erziehung mamasein (3)

Eigentlich ist es dumm von mir: Da glaubt eine 2fach-Mami ernsthaft, dass das 3. Kind total einfach wird. Aber zugegeben war ich total verwöhnt von den Jungs. Ja, ich bin wohl eine der Mamas, die sagen kann, dass sie super einfache Babys hatte. Hinzu kommen unzählige Blogbeiträge und Artikel im Netz, die das Leben mit 3 Kindern bilderbuchmäßig beschreiben. Ja, da könnte man schon denken, es sei ein Klacks und ausschließlich schön…Dabei müsste ich es eigentlich besser wissen, müsste wissen, dass im Netz eben immer nur ein Teil des Ganzen steht…

Also nun mal ehrlich: Es ist eine echt heftige Erkenntnis, dass man nur 2 Arme für 3 Kinder besitzt und das zu Verschönen ist für mich einfach nicht möglich…

Mein Klein T. war ein Ausnahmetalent im Zufriedensein. Er war immer glücklich, egal ob er den Tag auf der Krabbeldecke zubrachte oder im Wagen oder getragen wurde. Das Leben schien ihn vollends zu gefallen, als hätte er nur im Bauch darauf gewartet dieses Kennenzulernen. Das blanke Gegenteil ist dafür klein A.. Sie ist noch nicht mal 2 Monate alt und findet das Leben außerhalb des Bauches anscheinend ziemlich aufwühlend. Der Tag besteht daher bei uns zu 80% aus Tragen und zu 20% aus mit Mama schlafen. Diese Erfahrung bringt mich innerlich dazu, mich nachträglich zu korregieren: Dem Spruch „Den Sprung von 2 auf 3 merkt man kaum“, kann ich nicht unterschreiben – zumindest noch nicht, denn ich möchte optimistisch bleiben.

 

3 Kinder ist eben 1 Kind mehr…

Natürlich ist es so, dass man durch 2 Kinder schon gewisse Routine hat und auch viele Dinge einfacher von der Hand gehen, als beim 1. Kind. Es ist auch so, dass man weniger nervös ist, nicht bei jedem Pups zum Kinderarzt rennt und generell etwas mehr die Ruhe bewahrt, wenn das Baby unzufrieden scheint. Es ist auch gut, dass das so ist, denn klein A. ist defintiv kein „Anfängerkind“ wie ihr Bruder. Ich habe in letzter Zeit so oft gesagt: „Wenn sie mein 1. Kind gewesen wäre, ich glaube ich hätte oft geweint.“, und diesen Satz meine ich ernst. Die Prinzessin ist ein absolutes Kuschelkind, dass ich generell wunderschön finde, aber eben doch 24 h am Tag recht anstrengend sein kann. Manche können es sich vielleicht nicht vorstellen, bevor sie einen Tag hier verbracht haben, aber die Maus will permanent Nähe spüren. Mit viel Glück und Spucke gibt es Momente, wo sie 1h in der Federwiege schlummert, aber den restlichen Tag möchte sie ganz nah bei mir sein.

Für mich hieß es in 1. Linie umdenken und vor allem umorganisieren. In den ersten Wochen saß ich hier und war verzweifelt. Ich fühlte mich schlecht, als hätte ich versagt und würde meine beiden Großen vernachlässigen. Ich hatte das Gefühl bildlich nach ihnen den Arm ständig auszustrecken, aber sie nicht greifen zu können. Das Leben der Jungs schien von jetzt auf gleich etwas an mir vorbeizurauschen und ich konnte mit dem Baby im Tragetuch nur zusehen. In diesen Tagen war Papa ganz groß gefragt. Es war gut, dass er da war und doch versetzte es mir einen kleinen Hieb, dass ich plötzlich vielmehr Zuschauer, als Mama war. So wollte ich das nicht und es tat mir weh.

3. kind 3 kinder baby mamablog kinder erziehung mamasein (1)

Schlafen mit 3 Kindern

Das Zubettbringen abends war in meiner Vorstellung ein Kinderspiel. Klein A. würde unten bei Papa schlummern, während ich Zeit hatte den Jungs vorzulesen. Es war reine Träumerei. In der Realiät war es einer der größten „Knackpunkte“. Sie schlief und schläft bis heute zu dieser Zeit gar nicht. Das Bettgehen sieht also so aus, dass sie gestillt werden möchte, um einschlafen zu können und dann sofort bemerkt, wenn ich das „Lager“ verlasse. Ein eigenes Babybett? Das wäre bei ihr absolut undenkbar. Wir praktizieren also das Familienbett und ich versuche liegend mit Baby links und rechts noch je einem Jungen gerecht zu werden, indem ich Geschichten erzähle und Händchen halte. In der Woche wechseln wir Eltern uns ab, aber ganz abgeben möchte ich das Zubettbringen auf keinen Fall. Optimal ist das gerade nicht, aber ich glaube fest daran, dass es besser wird, wenn sie etwas älter ist und ich mich so den Großen wieder intensiver zuwenden kann.

Spielen mit 3 Kindern

Auch das Spielen mit 3 Kindern ist schwierig. Klein T. liebt es mit seinem Bauernhof auf dem Fußboden zu spielen. Groß P. möchte mit mir Karten spielen. Am liebsten soll ich allen Beiden zur gleichen Zeit Aufmerksamkeit schenken und dann ist dann wieder die kleine Madame, die aber zu verstehen gibt: „MEINE MAMA!!!“. Sie weint also, wenn ich sie ablege und erwartet bei mir zu sein. Ich kann es ihr nicht verübeln, denn ein Baby handelt instinktiv. Welch Säugetier würde anders handeln? Also wird sie wieder ins Tragetuch gepackt und obwohl ich ein großer Verfechter von Tragetüchern und Co. bin, finde ich, dass es dennoch einschränkt. Ich kann damit mich einfach nicht so frei bewegen. Ich kann damit nicht rennen, ich kann mich damit nicht so gut bücken und all das wäre aber von Vorteil, wenn man 3 Kinder hat.

Essen mit 3 Kindern

Auch die Essensituation ist bei uns bisher noch etwas durcheinander. Es ist selten so, dass ich am Tisch sitzen kann, ohne dass klein A. weint oder zu mir möchte. Also sitze ich mit ihr im Arm am Tisch – im Wechsel mit Papa. Entspannt essen sieht etwas anders auch und ich glaube, dass auch hier die Jungs merken, dass ihre Bedürfnisse gerade oft unten anstehen und Mama nur zu 60% bei der Sache ist.

kinder sprache sprechen (3)

und überhaupt und sowieso

Dies sind nur 3 beispielhafte Situationen, die ich aufgezählt habe. Doch es ist für mich irgendwie in noch viel mehr Bereichen relevant, dass da jetzt ein 3. Kind ist. Verstehe mich nicht falsch: Ich liebe sie alle 3 und würde niemals tauschen wollen, aber wenn man sich durch die Weiten des Netzes klickt, findet man fast nur Beiträge darüber, wie toll und einfach es mit 3 Kindern ist. Wieso traut sich da niemand mal zu erzählen, dass eben nicht alles schön läuft? 3 Kinder sind manchmal anstregend und gerade, wenn eines oder mehrere der Kinder noch im Kleinkindalter stecken, so kommt man häufig an die Grenzen. Ich bin teilweise genervt, weil ich mit mir selber nicht weiß wo zu erst und dann sehe ich, dass besonders die „Großen“ vieles wegstecken müssen. Die großen, vernünftigen Schulkinder, die absolut verständnisvoll sein müssen. Ich sage eines: Wir erwarten von unseren Kindern oft so unglaublich viel und hin und wieder einfach zu viel und merken es nicht einmal und wenn ich dann nachts, beim Stillen durch Insta, Facebook und Co. klicke, ja dann wundere ich mich sehr, wie von einigen das „3-fach-Mama“ hochgelobt wird und makellose Familien dargestellt werden.

Ich will dir eines sagen,  wenn du das gerade liest und vielleicht auch 3 Kinder hast: Es ist okay, wenn nicht alles klappt. Es ist okay, wenn du es schwierig findest und es ist auch okay zuzugeben, dass sich manchmal die 2 großen Kids die Köpfe einhauen, während du das weinende Baby schaukelst (überspitzt geschrieben).

Die Lösung….

Eine richtige Lösung habe ich nicht, außer die Situation so zu nehmen, wie sie ist, eine Putzfrau zu bezahlen und mir einzugestehen, dass Haushalt gerade zu viel ist und einfach daran glauben, dass es mit zunehmenden Alter besser wird. Jetzt habe ich auch gar keine Zeit weiter über das „was wäre wenn“ zu philosophieren, denn klein A. schreit (mal wieder), während ihre zwei Brüder auf dem Sofa springen und Karten schmeißen..

 

Sabrina

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Author: Sabrina

Quirlige Dreifachmama mit Hang zum kreativen Chaos, Kaffeeduftliebhaberin, pastellliebend, fantasievoll und chronisch unentschlossen, aber dafür immer wieder auf der Suche nach neuen kreativen Herausforderungen.

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73 Kommentare

  1. Hallo Sabrina und alle anderen die gerade in das Leben als 3fach Mama gestartet sind!
    Ich befinde mich nun fast im 3. Jahr 3fach Mama und kann auch nicht von einem verklärt romantischen rosaroten Alltag berichten. Die beiden Großen sind schon in der Schule und ich bin seit einiger Zeit wieder berufstätig. Auch wenn man sich an den Trubel gewöhnt, bleibt es wirklich stressig: Hausaufgaben, Fußball, Ballett, Musikunterricht und all das, während eine quengelnde 2 jährige andauernd lautstark meine Aufmerksamkeit fordert. Manchmal bin ich so müde, dass ich weinen könnte…Und an Zeit mit dem Mann ist schon gar nicht zu denken…. Aber trotzdem gibt es da diese tollen Momente, die auch Eltern mit ein oder zwei Kindern immer wieder für die erlittenen Strapazen entschädigen. Wenn die Kleine dann plötzlich unbedingt von der großen Schwester gewickelt werden möchte oder quietschend hinter ihrem Bruder her rennt und dabei so ähnliches wie „Fußball“ kreischt. Oder der Klassiker: die Kinder beobachten, wenn sie denn endlich schlafen. Ich kann nur sagen haltet durch, auch wenn es noch lange kräftezehrend bleibt. Wenn man nicht gegen die Situation ankämpft und die evtl. Unordnung oder den chaotischen Tagesablauf einfach akzeptiert, hat man mehr Zeit, sich wieder auch die schönen Momente zu besinnen. Und mal ehrlich: klopft Euch auf die Schulter: Ihr leistet Großartiges! 3 Kinder großzuziehen, das sol Euch erstmal jemand nachmachen!!! Und so trage ich des Stress und das Chaos (meistens) mit Fassung und freue mich auf den Tag, wo ich mit meinen 3 erwachsenen Kindern unter dem Weihnachtsbaum sitze, vielleicht auch schon mit ein paar Enkeln und mich frage, was ich eigentlich vor 20 Jahren so stressig fand. 😉

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  2. liebe sabrina,
    ich hab deinen beitrag gelesen und kann dich so gut verstehen. ich bin 53 jahre, habe zwei kinder (23 j. mädel und 20 j. junge) ich hab damals nach meiner tochter auch gedacht: meine güte – und wenn sie nun das „einfachere“ von beiden ist……

    die maus war echt zum abgewöhnen, ich sag s wie s war. ich hab sie immer abgöttisch geliebt, aber sie brauchte auch 25 std. betreuung. sie lief mit 9 monaten, ich hab alles weg gestellt was mir lieb war und sie hat täglich die wohnung auf den kopf gestellt…. nie werde ich vergessen, wie ich mich auf den küchentisch gesetzt hab, die beine angezogen hab und einfach nur mal kurz ohne klette sein wollte. ich muss sicher nicht erwähnen, dass sie nacht nicht durchschlief…. gefühlt ewig…. sie hat sich permanent ausgezogen (fand sie klasse) und alle schränke auf und alles raus gerissen (zucker und mehl sind da super…) ich hab so manches mal am rad gedreht und sie brauchte viel weniger schlaf als artgenossen in ihrem alter und alle anderen kids in ihrem alter waren scheinbar pflegeleicht – da zweiflt man schon an sich, das kann ich euch sagen.

    dann kam mein sohn, pflegeleichter geht gar nicht. schlief tag und nacht, spielte, bis man ihn da weg holte :-), aß alles……. 🙂

    ich hatte keine oma in der nähe und niemanden, wo ich sie mal abgeben konnte. mein mann war mit anderen dingen beschäftigt und die kinder „gehörten“ mir, auch am WE
    .
    tja, so war das – 24 std. am tag, 7 tage die woche, 7 jahre ohne pause – da spricht man dann auch schon mal klartext und sagt, dass die kinder ganz schön zur belastung werden können. und da stehe ich zu!

    was ich eigentlich sagen wollte ist: wenn du omma oder sonst wen hast, wo du die bande mal abgeben kannst (und sei es nur für kurz) dann mach das. unsere kids ändern wir nicht, die sind wie sie sind. aber wir (du und ich und sämtliche mamis) können und müssen auch an uns denken (ich hab s nicht getan) und wir brauchen auch „nur-mal-ich-sein“. und das recht dazu haben wir!. und die kids überleben das :-), wenn sie mal ein wochenende bei omma sind.

    also kopf hoch und ich finde es mutig, dass du schreibst wie s dir geht!
    viele grüße von andrea

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    • danke dir! Ja, du hast so recht. Die Verwandschaft wohnt hier 150 km weg und die beiden Jungs gehen regelmäßig zu Oma am Wochenende. Es ist auch jedes Mal wie ein bisschen Urlaub 😉

  3. liebe sabrina,
    ich hab deinen beitrag gelesen und kann dich so gut verstehen. ich bin 53 jahre, habe zwei kinder (23 j. mädel und 20 j. junge) ich hab damals nach meiner tochter auch gedacht: meine güte – und wenn sie nun das „einfachere“ von beiden ist……

    die maus war echt zum abgewöhnen, ich sag s wie s war. ich hab sie immer abgöttisch geliebt, aber sie brauchte auch 25 std. betreuung. sie lief mit 9 monaten, ich hab alles weg gestellt was mir lieb war und sie hat täglich die wohnung auf den kopf gestellt…. nie werde ich vergessen, wie ich mich auf den küchentisch gesetzt hab, die beine angezogen hab und einfach nur mal kurz ohne klette sein wollte. ich muss sicher nicht erwähnen, dass sie nacht nicht durchschlief…. gefühlt ewig…. sie hat sich permanent ausgezogen (fand sie klasse) und alle schränke auf und alles raus gerissen (zucker und mehl sind da super…) ich hab so manches mal am rad gedreht und sie brauchte viel weniger schlaf als artgenossen in ihrem alter und alle anderen kids in ihrem alter waren scheinbar pflegeleicht – da zweiflt man schon an sich, das kann ich euch sagen.

    dann kam mein sohn, pflegeleichter geht gar nicht. schlief tag und nacht, spielte, bis man ihn da weg holte :-), aß alles……. 🙂

    ich hatte keine oma in der nähe und niemanden, wo ich sie mal abgeben konnte. mein mann war mit anderen dingen beschäftigt und die kinder „gehörten“ mir, auch am WE
    .
    tja, so war das – 24 std. am tag, 7 tage die woche, 7 jahre ohne pause – da spricht man dann auch schon mal klartext und sagt, dass die kinder ganz schön zur belastung werden können. und da stehe ich zu!

    was ich eigentlich sagen wollte ist: wenn du omma oder sonst wen hast, wo du die bande mal abgeben kannst (und sei es nur für kurz) dann mach das. unsere kids ändern wir nicht, die sind wie sie sind. aber wir (du und ich und sämtliche mamis) können und müssen auch an uns denken (ich hab s nicht getan) und wir brauchen auch „nur-mal-ich-sein“. und das recht dazu haben wir!. und die kids überleben das :-), wenn sie mal ein wochenende bei omma sind.

    also kopf hoch und ich finde es mutig, dass du schreibst wie s dir geht!
    viele grüße von andrea

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  4. Der große Sprung ist einfach zwischen dem zweiten und dem dritten. War auch bei uns so.
    Aber die Tage sind lang und die Jahre kurz.
    Meine sind jetzt 17, 7 und 5. Es war auch bei uns sehr stressig und trotzdem wunderschön. Man kann seinen Kinder kein schöneres Geschenk machen als Geschwister.
    Ich bin durch euch auf´s Nähen gekommen und habe mir bei euch viele Nähideen und Tipps geholt. Ich würde mich ganz fest freuen wenn ihr wieder mehr über´s Nähen schreiben würdet.
    Liebe Grüße und Danke
    Mar

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  5. Ich bin nur Mama mit einem Kind aber mein Schatz war/ist auch eine kleine A. 😉 nur ohne Federwiege. Bis zum 5ten Monat ging nur 100% iger Vollkörperkontakt. Und auch jetzt noch mit 13 Monaten ist er enger an Mama als es bei den meißten Familien ist, die man so trifft. Kein KiWa, kein Buggy und seit er Krabbeln kann auch kein Tuch oder Trage mehr (was vorher das Allheilmittel war) sondern spazieren gehen auf dem Arm oder halt jetzt mit ab und an selber laufen 😉
    Und ehrlich, ich will auch 3 Kinder, auch wenn sie alle kleine A.s werden 😉 ich glaube, dass es gut war, dass mein erstes Kind so ist, dann ist das mein Maßstab und meine Erwartungshaltung und alles was ehr in Richtung Anfängerkind geht, wird eine positive Überraschung 😉

    Du schaffst das! Einfach komplett Erwartungen und Vergleiche lislassen und hinnehmen. Ab dem Punkt lief es zumindest für meinen Kopf besser. Man kann ja eh nix ändern 😉 ich wünsche euch alles Gute

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  6. Vielen Dank. Es ist so toll und erfrischend mal einen ehrlich Beitrag im Netz zu lesen.ich selbst habe nur zwei Kinder und liebe sie unendlich.schön, dass mal einer sagt, dass es ok ist auch mal fertig oder unzufrieden zu sein, darüber dass man denkt keinem zu genügen.danke dir dafür!

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  7. Danke für deinen Text! Ich kann nur sagen: bei mir waren alle 3 keine Anfängerkids & schlafen ohne tragen und Bewegung war bis zum 10. Monat bei keinem möglich.
    Von 2 auf 3 fand ich auch sehr krass…und immer noch so…bei uns ist manches leichter geworden aber manches auch schwerer – wenn der ein bockt, der andere schreit und der nächste die Treppe runterfällt- und das alles gleichzeitig, ist es schon fast normal 😥😄
    Kopf hoch und viel Geduld mit dir selbst und den Kids!
    Lg

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  8. Ich muss ein wenig schmunzeln. Meine großen beiden (4 und knapp 3) waren schon so, wie deine kleine Anna und ich mache mir keine Hoffnungen, dass die Bauchmaus (ET Ende Mai) da anders wird.
    Deine beschriebenen Knackpunkte waren hier schon welche mit 2 Kindern, ich gestehe aber, ich habe es genossen, dass der Papa den Großen so viel bespaßt und ins Bett gebracht hat (der war damals gerade 20 Monate alt) und ich in Ruhe mit der Kleinen auf der Couch liegen konnte.
    Aber das „Vorbeirauschen“ empfand ich genauso wie du. Gerade gehe ich Fotos und Videos durch und gerade an Situation aus der Zeit, als meine Tochter noch mini war kann ich mich bei meinem Sohn kaum erinnern. Er kam mir auch schon so groß vor und ich habe definitiv auch (zu) viel von ihm erwartet und wenn ich ihn nun auf Video sehe ist er so winzig, noch so sehr Baby und ich finde es so schade, dass ich sein zweites Lebensjahr mehr oder weniger verpasst habe.
    Zum Thema tragen: Ja, das kann auch einschränken. Ich fand es damals sehr hilfreich meine Tochter schon früh auf den Rücken zu binden, das war weniger einschränkend und ich konnte meinen Sohn kuscheln und hatte mehr Freiheit um mit ihm zu spielen.
    Ansonsten bin ich auch sicher, dass es besser wird, je eingespielter ihr werdet. Und meist machen wir Mütter unds ja mehr Stress, als uns guttut. Unsere „Großen“ tun uns so leid, dabei kommen sie mit der Situation oft viel besser klar als wir glauben =)

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    • Ja, das stimmt – man mag es irgendwie allen recht machen und keinem das Gefühl geben „weniger zu sein“

  9. Hallo,

    Also ich hatte so ein Baby wie Klein A. ist als Kind Nummer 1.
    Ein richtiges Körperkontaktbaby. Geschlafen hat sie untertags nur beim stillen oder beim spazieren gehen im Tragetuch. Aber wehe wir haben uns zu Hause auch nur genähert.
    Nachts hat sie die ersten 6 Monate nur auf Papa geschlafen. War schon sehr anstrengend und auch wir kamen oft an unsere Grenzen.
    Kinderwagen hat sie erst mit 10 Monaten akzeptiert.
    Und auch wenn du sagst wäre sie dein erstes gewesen hättest du oft geweint so war mein Vorteil definitiv der das ich dafür Zeit hatte. Ich konnte mein Leben um sie herum planen und musste nicht noch auf 2 weitere Rücksicht nehmen.
    Es wird ganz bestimmt besser und du schaffst das.

    LG Julia

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    • Huhu Julia, ja das stimmt – so rum gesehen, ist es ein Vorteil, weil man nicht zwei anderen Kindern „etwas schuldig ist“.

  10. Hallo Sabrina!
    Ich kann dich gut verstehen!
    Ich bin seit einem Jahr glückliche Mama von vier Kindern. Sie sind 6, 4, 2 und 1! Ich finde, jeder Tag mit Kindern ist eine Herausforderung, egal, wie viele es sind!
    Ich muss manchmal schmunzeln, wenn Mamas mir berichten, wie stressig sie ihren Alltag mit ein oder zwei Kindern empfinden. Ich bin mit meinen vieren viel alleine, weil unser Papa oft lange arbeitet… Aber es läuft gut! Trotzdem erinnere ich mich gut daran, dass auch ich mit zwei Kindern wahnsinnig gestresst war! Gestresster als heute…
    Vor der Geburt meines dritten Kindes hatte ich riesige Angst, nicht alles zu packen. Die ersten drei Monate mit drei kleinen Mäusen waren auch echt heftig! Aber dann lief’s! Und zwar richtig gut!!! Wir hatten einen Rhythmus gefunden, für alle Situationen gab es irgend eine Lösung! Das Baby kam so z.B. in einer Baby-Schale für den Hochstuhl mit an den Tisch und konnte so dabei sein, ohne auf dem Arm sein zu müssen! Irgendwie passte plötzlich alles!
    Sei geduldig, es wird besser! Versprochen!!!
    Auch bei Nummer 4 war es genauso! Die ersten drei Monate müssten wir uns sortieren und dann lief alles!
    Der Mensch wächst mit seinen Aufgaben!!!

    Ich finde es eher befremdlich, dass wir mit so vielen Kindern oft schief angeguckt werden und uns dumme Sprüche anhören müssen. Aber das ist ein anderes Thema…

    Liebe Grüße,
    Frieda

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    • Hallo Frieda, ja das schief angucken kenne ich – ich passe mit meinen 27, gewollt 3 Kindern und dann fest im Leben stehend auch so gar nicht ins Bild. Wenn ich auf mir neue Menschen treffe (Ärzte, Erzieher usw vor allem), dann sehe ich oft förmlich, wie sie ihre Schubfächer zurecht legen und dann entsetzt sind, dass ich da doch nicht reinpasse 😀

  11. Liebe Sabrina,
    Eben habe ich deine Zeilen gelesen und dachte, ich habe es selbst geschrieben. Genauso ging es mir auch, ich habe im Dezember’15 mein drittes Kind bekommen, mein kleines bezauberndes Raupenmädchen.
    So bezaubernd sie auch ist, es war oft einfach nur grausam anstrengend, ich saß gefühlt den dreiviertelsten Tag auf dem Sofa und habe gestillt und den Rest des Tages habe ich sie getragen.
    In der Schwangerschaft habe ich noch gedacht: “Ppfff, das wuppe ich mit Links und Augen zu“ und im vielen Situationen habe ich das auch, denn ich bin Feuer erprobte Zwillingsmama, da würde man denken das man EIN kleines Baby doch wirklich nebenbei managet, doch Pustekuchen, da stand ich plötzlich wieder bei null und musste ganz anders denken, die kleine Fressraupe konnte wie deine Maus nicht ohne Körperkontakt. Meine Zwillinge habe ich nur noch im vorbeigehen gesehen. Nun ist über ein Jahr vergangen und ich empfinde es jetzt als endlich etwas leichter, aber leicht ist es deswegen trotzdem nicht 😉
    Und dann gibt es aber doch auch wieder diese Momente, da springen die zwei Großen wild auf meinem Bett, die kleine lachend und jauchzend mittendrin und du denkst dir “wie schön es doch ist die drei zu haben, so ist es perfekt.“ und dann… heult plötzlich einer! ;-D So ist das wahre Leben einer dreifachen Mama.

    Liebe schmunzelnd Grüße, Heike +Zwillingskinder& dem kleinen Raupenmädchen

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    • Huhu Heike, ja mir scheint es auch, als wäre ich etwas blauäugig gewesen, aber was will ich machen? Ich liebe sie ja soooooooooooo 😉 Also nehmen wir die Situation so, wie sie ist, ändern geht ja eh nicht 😉

  12. Liebe Sabrina,
    wenn ich richtig rechne, bis du noch im oder gerade eben so aus dem Wochenbett…
    Ich will dich ermutigen, dass ganz bewusst wahrzunehmen und dir zu zugestehen. Es ist doch so, je mehr Kinder wir haben, desto schneller wollen wir den Alltag wieder bewältigen, eben um niemanden im Stich zu lassen.
    Aber ich denke, wir profitieren sehr davon, diese Zeit auch bewusst als Auszeit und Kennenlernzeit mit dem Baby zu nehmen. Denn nur wenn wir uns nach der Geburt wirklich erholen mit Körper, Seele und Geist können wir unseren Kindern langfristig die Mama sein, die wir uns wünschen.
    Und noch ein Gedanke: Trau dich, um Hilfe zu bitten. Beim dritten Kind wissen die meisten doch eh nicht, was sie schenken sollen, also: einmal kochen, mit den Jungs im Garten toben, einen Spaziergang mit der Kleinen machen (und wenn es nur 1/4h ist für ein Kartenspiel mit dem Großen), Wäsche waschen, einmal staubsaugen, …
    Ich durfte die Erfahrung machen, das Leute sehr gerne helfen, wenn man sie direkt und konkret um etwas bittet.

    Ich wünsche dir den Mut, Pausen einzufordern, so dass du dann wieder gestärkt im Alltag sein darfst.

    Alles Liebe,
    R.

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    • Huhu Ruth, ich schreibe gerade liegend vom Sofa aus 😉 Die Kleine schlummert auf mir und kann dir zustimmen..man muss Pausen einfordern, damit oben nicht alle „Lampen durchbrennen“. Was wiederum mir unmöglich scheint, ist das strikte Wochenbett einhalten und das 6 Wochen lang 😉

  13. Liebe Sabrina,

    ich danke dir sehr für diesen lieben und erfrischenden „Lebensbericht“.
    Ich kann mir vorstellen, dass du manchmal an deine Grenzen kommst, weil man ja als Mutter gerne alle seine Kinder „bemuttern“ möchte. Dieses ist natürlich sehr schwer und ich glaube auch, das viele Mütter im Internet dann nur noch die schönen Seiten darstellen und glatt vergessen, dass das tägliche Leben doch etwas anders aussieht.
    Ich wünsche dir weiterhin Nerven wie Drahtseile und die Kleine wird ja größer und dann wird alles besser.
    Viele liebe Grüße

    Dagmar

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  14. Liebe Sabrina, ich kenne das, es ist noch nicht lange her bei mir und ehrlich gesagt ging es mir schon mit zwei Kindern so. Meine Kinder haben einen Abstand von knapp 21 Monaten und ich habe mich gerade so sehr an das Gefühl erinnert, als mein Sohn gerade auf die Welt gekommen war. Ich habe meine kleine Tochter die ersten Wochen wahnsinnig vermisst, ich hatte das Gefühl, ich bekomme nichts mehr mit von ihr und das war sehr schwierig. So sehr, daß ich manchmal weinen musste. Und mich schlecht gegenüber meinem Neugeborenen fühlte. Schließlich ist man als frischgebackene Mutter ja immer überglücklich… Verwöhnt war ich von ihr nicht, meine Babies waren beide so, wie deine Kleine. Jetzt sind sie fast 4 und 2 und es wird laaangsam besser. Es gab nie ein ruhiges Essen, ich hatte immer das Baby auf dem Arm, hatte sehr sehr wenig Zeit mit meiner Tochter. Aber ich hatte auch irgendwie vergessen, die ersten 2-3 Monate sind ein Ausnahmezustand, man muss erst zusammenwachsen. Danach geht es zwar chaotisch weiter, aber irgendwie klappt es ein bisschen besser und man sagt ja auch, nach ca. 3 Monate sind die Babies langsam auf der Welt angekommen. Das ist der Zeitpunkt, wo sie sich dann kurz ablegen lassen usw. Ich kann Dir auch nur eine Trageberatung ans Herz legen, mit Baby vorm Bauch kann man sich sowas von gar nicht um seine anderen Kinder kümmern Ich habe meinen Sohn mit 2,5 Monaten angefangen auf dem Rücken zu tragen. Das erleichtert vieles! Ich habe mich übrigens ständig überfordert gefühlt und das ist manchmal immer noch so. Du hast absolut recht, man sollte viel öfter von diesen Situationen hören, aber keiner redet darüber. Aber wenn man dann mal mit Eltern in Ruhe spricht, merkt man, daß es fast allen so geht, zumindest phasenweise. Es wird auf jeden Fall besser. Ich denke jetzt manchmal, was war damals eigentlich das Problem, mit nur einem Kind? Wahrscheinlich denkst du im Moment: wieso war ich manchmal so gestresst mit zwei Kindern? Man wächst halt mit seinen Aufgaben! Und es wird bald besser, wenigstens ein bisschen! Liebe Grüße!

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    • Huhu, ja eine Trageberatung hatte ich schon. Mir wurde das „hinten tragen“ empfohlen, wenn sie den Kopf alleine halten kann, was leider ja noch nicht der Fall ist, aber ich glaube auch, dass das dann ordentlich entlastet, wenn sie hinten sitzt.

  15. Hey Sabrina, es liest sich so als wäre es mein Text. Von wegen bei drei Kindern läuft das dritte mit. Ich kann alles genau so nachvollziehen. Dieses Nicht-mehr-gerecht-werden. Diese Zerrissenheit! Ich habe dann noch erfahren dürfen was passiert wenn man dabei nicht auf sich achtet. DENN auch das ist wahnsinnig wichtig. Kleine Momente zu schaffen die nur einem
    Selbst gehören! Und verabschiede die von dem schlechten Gewissen. Das bringt nichts. Egal! Weg damit!
    Ich wünsche dir viel Kraft und gute Nächte.
    Bald kommt der Frühling und die Kinder werden größer!!!

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    • ja ich glaube ich bin mir selbst am meisten im Weg mit meinem „du kannst nicht allen gerecht werden“ Es geht auch wirklich nicht, weil ich eben nicht 3x da bin…man muss wahrscheinlich das einfach annehmen…

  16. Liebe Sabrina,
    danke für deine überaus ehrlichen Worte, das findet man nur selten im Netz! Mir geht es schon als berufstätige 2-fach Mama oft so, dass ich nicht weiss, wie ich mich teilen soll und wie ich beiden gerecht werden kann, kann mir nur ansatzweise vorstellen, wie es mit dreien ist…
    Dir und euch alles Gute, LG

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  17. Das kann ich so unterschreiben. Ich bin auch 3fach Mama. Zwei Jungs inzwischen 21 und 15 dann kam das Mädel inzwischen bald 11. Trotz des Altersunterschiedes war es oft schwierig. Der Große kam in der 36 SSW und hatte ziemlich Blähungen , hat viel geschrien und mich oft an meine Grenzen gebracht. Nummer 2 war ziemlich das Gegenteil und relativ unkompliziert. Ich muss zugeben bei Nummer 3, dazu noch ein Mädchen, waren meine Gedanken ähnlich wie deine… das wird toll. Leider war dem nicht so. Sie hat viel geweint, wollte immer getragen werden, oft saß ich am Frühstückstisch , mit Kind beim Stillen und habe die Großen mit Frühstück versorgt und in Kita und Schule gebracht. Heute weiß ich manchmal gar nicht, wie ich das geschafft habe. Bin oft an meine Grenzen gestoßen. Aber irgendwann wurde ich belohnt. Nummer 3 hat sich plötzlich viel selber beschäftigt und wurde „pflegeleichter“. Aber der Weg dahin war nicht immer leicht und dazu noch die Gedanken, werde ich den Großen noch gerecht. Aber wenn ich meine 3 jetzt sehe, muss wohl doch einiges richtig gelaufen sein…..
    Liebe Grüße carmen

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  18. Liebe Sabrina,
    ich bin ja auch 3-fach Mama und kann deine Gefühle sehr nachvollziehen. Bei uns war es allerdings so, dass die Kleine im ersten Lebensjahr so pflegeleicht war, dass ich sie manchmal fast vergessen habe. Sie hat unwahrscheinlich viel geschlafen und eigentlich nie geschrieen. Daher fiel uns die Umstellung von 2 auf 3 Kinder deutlich leichter. Erst jetzt rund um den 2. Geburtstag finde ich es zunehmend anstrengender, da sie grade sehr an mir hängt, viel trotzt und ihre Brüder als Konkurrenz sieht. Dann allen 3 Kindern gerecht zu werden ist schier unmöglich und wir suchen auch immer noch nach dem optimalen Weg für uns.. Da wir auch vor Ort keinerlei Verwandtschaft haben, sind alle 3 Kinder immer da und Quality Time zu finden mit einem Kind allein ist sehr sehr schwierig :-/ Da ich in meinem real job noch immer in Elternzeit bin, habe ich mir überlegt, nun abwechselnd einen Vormittag pro Woche allein für ein Kind zu reservieren. So dass ich bspw. jeden Mittwoch ein anderes Kind bei mir habe – mir ist aber bewusst, dass sich das nicht jede Mama leisten kann. Unser „Großer“ kommt dieses Jahr auch schon in die Schule und ich habe das Gefühl, dass er durch seine kleinen Geschwister irgendwie immer ein bisschen zurückstecken musste 🙁 Also ich stimme dir voll zu: das Leben mit 3 Kindern ist kein Ponyhof – aber zum Glück überwiegen doch Stolz und Freude, so dass ich mich ganz offiziell als glückliche 3-fach Mama bezeichne 😉 Ganz liebe Grüße, Jenny

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  19. Hallo Sabrina,

    wie immer lese ich gerne deine Berichte und Erfahrungen. Im Moment haben wir noch zwei Kinder (Jungs mit 4 und 2 Jahren), wollen aber auch noch ein drittes. Auch ich höre immer, dass das 3.Kind so nebenher läuft und keinen großen „Aufwand“ mehr bedeutet. Der Große war bei uns das easy Kind, das von Anfang an in seinem Bett geschlafen hat, tagsüber zufrieden war und das nur gemeckert hat, wenn er Hunger hatte. Ich hatte so viel Zeit, dass ich auch mit dem Nähen angefangen habe. Meine Hebamme sprach auch von einem „Einsteigerbaby“. Kein Wunder also, dass wir nach 13 Monaten wieder schwanger waren. Der 2. war hingegen ganz anders (wollte im Bett schlafen, brauchte viel Nähe, hat mehr gemeckert…), so dass ich auch gesagt habe, wenn das das erste Kind gewesen wäre, hätte ich nicht so schnell ein Zweites bekommen.
    Hilfreiche Tipps kann ich dir leider auch nicht mehr geben, nur einen zur Essenssituation. Auch ich bin der Meinung, dass es für alle nicht förderlich, unensprannt und sogar störend ist, bzw sein kann, wenn ein Kind immer auf dem Arm herumhängt. Wir hatten den Tripptrapp von Stocke mit dem Newborn Set (Sitzschale wie beim MaxiCosi, der auf dem Stuhl fixiert wird). Ich fand es eine solche Erleichterung und es brachte viel mehr Ruhe und Entspanntung in die Essenszeiten. Auch beim Kochen half es mir ungeheim weiter. Anstatt ihn im Tragetuch während des Kochens bei mir zu haben, saß er friedlich, interessiert und neugierig dabei und war sehr zufrieden. Beim Essen, Kochen, Zähneputzen… Das Kind ist dabei, liegt nicht auf dem Boden, fühlt sich abgeschoben und das auf gleicher Ebene und nicht eine Etage weiter unten (wie bei Wippen, auf Decken…).
    Auch später beim Füttern ist es so hilfreich, da die Kleinen ja noch nicht sitzen können, wenn es an die feste Nahrung geht. Man hat beide Hände frei, kann problemlos alleine füttern, sitzt selbst entspannt, füttert von vorne. Einfach super dieses Teil!!!
    Vielleicht wäre das ja eine Idee für euch (falls ihr noch nicht im Besitz seid) und ist bestimmt auch gebraucht irgendwo auszuleihen oder gebraucht günstig zu beschaffen. Unsere Schale ist ständig im Gebrauch und es lagen nun mittlerweile schon 5-6 Kinder drin!

    Euch weiterhin alles Gute, viel Geduld, Schlaf und vor allem unvergessliche Momente!
    LG, Steffi

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    • Der Stokke wurde mir SOOOOOOOOOOOOOO oft empfohlen. Ich werde mir den auf jeden Fall holen <3

  20. Hej,

    auch ich gehöre zu den glücklichen Frauen, die drei Kinder (in 5 Jahren) bekommen haben. Wie in deinem Fall sind es zwei Jungs und dann noch ein Mädchen hinterher. Auch wenn das intensivste Kind das zweite war (er war deiner Maus nicht unähnlich, wie es scheint, denn Körperkontakt war ihm immer seeehr wichtig. Einen Kinderwagen gabs gar nicht, wozu auch?), so hatte ich vor dem Leben mit 3 Kids einen ordentlichen Bammel (der sorgte damals sogar dafür, dass ich zwei Wochen nicht aus dem Wochenbett raus kam). Heute, gut zwei Jahre „danach“ kann ich sagen: meine Liebe, es wird noch dauern, bis sich die Dinge (Essen, Schlafen gehen, Ausflüge, der Morgen incl. Zeitdruck etc. ) einspielen.
    Ich kann mich noch gut daran erinnern, als ich nach gut einem Jahr plötzlich Abends merkte, dass am Ende des Tages noch Energie übrig ist. Endlich wieder !!! Es war ein herrliches Gefühl.
    Und glaube mir, bei all den Nerven, die zerreissen, den Situationen, denen man schlicht nicht gewachsen ist, diese Momente werden kommen. Die Momente, in denen du merkst, dass du etwas dazugelernt hast, etwas kannst, was noch vor Wochen/Monaten undenkbar war, bzw. einfach nicht funktioniert hat. Und auch deine Kids passen sich an. Die gewöhnen sich aneinander. Und ja, die Idee mit der Putzfrau, die hatte ich auch und habe es in der Zeit nie bereut. Und trotzdem haben wir uns monatelang vom Wäscheständer aus angezogen. Auch egal, na und?!

    Auch heute gibts noch so Tage, an denen ich mir denk, so wie du Anfangs schreibst, zwei Arme sind einer zu wenig und einer kommt einfach immer zu kurz. Doch es zeigt sich, dass dieser jemand, der zu kurz kommt, immer wer anderer ist. Und dann, denk ich, ist das schon in Ordnung so.

    Ich würd dir gern was Kraftspendendes sagen, weiß nicht, ob es hilft, wenn du dir in Erinnerung rufst, dass es allen (wirklich allen) so geht und dass schon Winnicot sagte, es braucht keine perfekte Mutter, sondern eine Mutter, die gut genug ist!

    In diesem Sinne
    alles Liebe
    Alina

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  21. Bei uns war das 2. eine gewaltige Umstellung mit 24 Stunden Körperkontakt, viiiiiiel Unzufriedenheit… Schreibaby sagt man ja nicht mehr, trifft es aber. Dazu 15 Monate Altersunterschied. Es war irre, echt! Nr. 3 kommt mir tatsächlich am einfachsten vor, vermutlich weil ich mit Nr. 2 durch die harte schule bin. Kopf hoch! Sie ist noch so klein. Wieso erwähnt eigentlich keiner die Wäscheberge? DIE finde ich zu fünft richtig heftig!!! 😉

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  22. Hallo Sabrina,

    Du sprichst mir aus der Seele. Auch ich bin vor 7 Wochen zum 4. Mal Mutter geworden (meine Großen sind 6, 13 u. 15 Jahre alt) und auch ich dachte, das 4. Kind läuft so mit. Selbst bei mir ist das ganz das Gegenteil. Ich muss meinen Tagesablauf vollständig „überarbeiten“, da ich auch noch von zu Hause aus arbeite, kann ich dieses nur machen, wenn meine kleine „Heulboje“ schläft. Es ist schon ein ganz schöner Spargat zwischen Arbeit, Haushalt, Kinder, Terminen und Therapien, der mich anfangs total umgehauen hat. Allmählich schleicht sich so etwas, wie Routine ein…..morgens früh Frühstück für die „Großen“ (das ist auch vor dem Kleinen die Zeit gewesen, wo wir in Ruhe über Schule etc. reden konnten. Jetzt geht es morgens leider nur noch mit Geschrei, was ich sehr schade finde und mich auch manchmal an den Rand der Verzweiflung bringt. Dann sind die Großen zur Schule und dann kommt der 6 jährige „dran“, der noch den Kindergarten besucht. Frühstück, fertig machen für den KiGa, den Kleinen anziehen und raus. Dabei versuche ich den Weg zu genießen, Ruhe und Dasein/Zuhören für den 6 Jährigen, ich muss dazu sagen, dass wir einen sehr schönen KiGa-Weg durch einen Park haben, dass ist der Moment der Erholung für mich, da der Kleine dann meistens friedlich im KiWa schlummert. Auch den Rückweg versuche ich zu genießen. Zu Hause angekommen und ab zum PC, solange der Kleine schläft (vor der Geburt habe ich vor der Arbeit erst einmal eine 45 min-Yoga-Einheit gemacht), jetzt nutze ich die Ruhe um mich irgendwie auf die Arbeit zu konzentrieren, was ganz schön schwer fällt, da die Nächte teilweise massiv kurz sind. Auch ich bringen den Kleinen mit Stillen in den Schlaf und sobald er merkt, „huch, ich liege ja in meinem Bettchen“, geht das „Gezetere“ los. Auch wenn ich innerlich total fertig bin muss ich ab und an schmunzeln….jetzt machen die Kleinen Theater, wenn Sie ins Bett wollen und sind früh wach…..anders als bei meinen Großen, schlafen liebend gerne und dazu auch noch am Wochenende lang! Also in dem Sinne, Durchhalten……es wird irgendwann einmal besser…..

    Ich hoffe, ich konnte Dein Leid ein wenig teilen….

    Liebe Grüße Janka

    P.S. Auch meine Großen waren gemischt, der 15 jährige war so ein ausgeglichenes Kind, der 13 jährige war genauso ein Tyrann und der 6 jährige lang das erste halbe Lebensjahr auf Grund eines schweren Herzfehlers mehr oder weniger im Krankenhaus, aber er ist trotzdem ein ausgeglichenes und fröhliches Kind….

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  23. Haha! Ich musste gerade sehr schmunzeln und lachen. Ich bin auch seit Juni letzten Jahres 3-Fach Mama von 3 wunderbaren Jungs. Mein Großer war gerade 3 3/4 Jahre alt als unser Jüngster auf die Welt gekommen ist. Und unser mittlere ist bis jetzt noch nicht im Kindergarten.
    Das mit den „2 Händen für 3 Kinder“ war das wovor ich ziemlich großen Respekt hatte. Vor allem weil mein mittlerer quasi als Baby im Tragetuch gewohnt hatte und auch nur dort geschlafen hat. 🙂
    Ja, es ist natürlich anstrengend mit drei kleinen Kindern, aber man wächst ja an seinen Herausforderungen.
    Unser kleiner ist jetzt fast 9 Monate alt und ich kann dir sagen: „vieles wird einfacher!“ Also Augen zu (zumindest ein bisschen) und durch! 😉
    Viele Grüße

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  24. Huhu!
    Alle haben immer gesagt, die Dritten sind die Entspanndesten. Naaajaaa. Geburt war ok, aber die Aufregendste von allen und Madame war und ist ähnlich der Deinen. Ich habe sie pausenlos getragen. Seit Januar ist sie nun Zwei und die Leute sind ganz verdutzt, wenn sie sie im Kinderwagen sehen, weil ich sie ja immer getragen habe. Hihi.
    Ich fand die erste Zeit schon anstrengend, eben wegen diesem gerecht werden, aber dafür bekommen sie ja auch ein Geschwisterchen dazu, welches die Familie noch „runder“ macht und ihr Leben noch lustiger und aufregender macht. Und die Kinder verstehen auch und es wird ja auch wieder anders.
    Wenn es am späten Nachmittag immer ganz schlimm wurde, haben wir alle getanzt und um besten Fall ist J. nochmal eingeschlafen und wir konnten in Ruhe zu Abend essen.
    Liebe Grüße!

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  25. Mein erstes Kind ist so ein Tragebaby, ich hab meinen Freundinnen erzählt, wer wird niemals lernen, sich auf den Bauch zu drehen, weil er nie Bodenkontakt hat 🙂 jetzt ist er ein Jahr alt und ich nehme ihn immer noch mit aufs Klo und trage ihn auch noch viel. Anfangs hat er nur im Tuch geschlafen und auch nur wenn wie draußen gelaufen sind. Er lässt sich auch nur von mir ins Bett bringen und schläft nicht allein. Ich hab meinem Mann gesagt, er muss beim Zeiten Kind die ersten 4 Monate z Hause bleiben, falls das auch wieder so wird! Eine Putzfrau brauche ich nicht, den Haushalt schmeißt mein Mann <3 Für mich ist ein Knoten im Kopf geplatzt als ich "In Liebe wachsen" (beim draußen spazieren gehen) gelesen habe. Der Autor fragt sich, warum man noch Paarzeit braucht, wenn man doch eine Familie ist und Lehr nahe, die Zeit als Familie mehr wert zu schätzen. Den Gedanken fand ich toll und hilfreich. Die Paarzeit kommt wieder 😉

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  26. Hallo,
    Ich habe zwar erst zwei Kinder, aber hier war in den ersten Monaten auch ziemliches Chaos. Da war es gut, dass die Große sowieso ein Papa Kind ist. Es wird aber von Woche zu Woche besser, vor allem jetzt, wo die kleine am Tisch mit isst sind immerhin die Mahlzeiten ruhiger geworden.
    Zum Thema das man seine Aufmerksamkeit zwischen den Kindern teilen muss, hatte ich Mal folgendes gelesen: Die Aufmerksamkeit, die die Kinder weniger von Mama und Papa bekommen, bekommen die Kinder mehr weil sie sich gegenseitig haben. Ich fand das einen beruhigenden Gedanken, man kann ja auch gar nicht so viel Zeit für Nummer zwei aufbringen wie man für Nummer eins hatte.
    Man merkt bei uns auch schon, das die Große für die Kleine auch eine Bezugsperson ist. Und die Interaktion zwischen den Geschwistern zu beobachten ist sowieso unbezahlbar 😊
    Ria

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  27. Das is bei mir alltag das die großen sich die Köpfe einschlagen und ich versuche das jüngste zum schlafen zu bekommen. Ich hätte gerne mehr Arme und Köpfe. Ich bin zwar seit 11 Jahren verheiratet aber was die Kinder angeht bin ich alleinerziehende und muss alles alleine machen.

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    • mein Mann unterstützt mich hier, aber die Kleine hab ich überwiegend und manchmal hätte ich gerne etwas mehr Verständnis :-/

  28. Du schreibst mir aus der Seele! So sieht es bei uns auch gerade aus. Halt durch!

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  29. Ich fühle gerade so mit dir!!
    Meine 3 (7und 3 Jahre und 2.5 monate) sind ziemlich ähnlich. Ich hab auch die selbe Konstellation wie du allerdings habe ich das Riesen Glück das die Prinzessin das einfachste Baby ist das ich hatte. Der große war mit schreiphasen mitten in der Nacht der anstrengenste.
    Momentan kämpfe ich vorallem mit meinem mittleren der eine ziemlich extreme Phase der Selbstfindung und Grenzaustestung durchläuft – was neben einem schlafende Säugling alles andere als optimal ist……
    Ich wünsche dir das deine kleine Maus bald versteht das Mama nicht weg ist wenn du nicht an ihr klebst (das kommt kann ich bestätigen) und ich wünsche dir nerven wie Drahtseile! !!

    Guter Spruch zur Aufmunterung: bist du eher Nachteule oder der frühe Vogel? ….. – ich bin Mama ich bin eher kaputte Taube 😉

    Also dann auf unser Taube sein
    LG Melanie

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  30. Hallo Sabrina, danke für den sehr ehrlich Einblick in dein Leben. Ich habe „nur“ 2 Mädels, die erste ein absolut zufriedenes „Anfängerbaby“, schnell durchgeschlafen, pflegeleicht… Ein Traum einer jeden Mutter. Dann kam Baby Nummer 2! DAS Gegenteil! Schläft max. 2 Stunden am Stück bis sie 2 Jahre alt ist, möchte nur zur Mama, permanent getragen werden, lässt sich nur unter großem Protest ablegen… Genau wie deine Maus. Ich verrate dir nicht, wann ich wieder angefangen habe zu Leben, aber heute mit 6 Jahren und 3,5 habe auch ich wieder ein eigenes Leben. Soviel kann ich sagen, meine Kleine ist sehr sehr emotional und auch sozial, ich glaube heute, es war ihre Gefühlswelt, die uns das Leben die ersten Jahre so schwer gemacht hat. Uns es aber heute um so mehr bereichert… Bleib tapfer :-*

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  31. Liebe Sabrina,
    dir wünsch ich erstmal alles Gute und immer wenn es nötig ist einen Klacks Freude und Kraft oben drauf!
    Bin selbst werdende dreifach Mama und schon sehr gespannt. Habe allerdings ein paar ehrliche dreifach (und vierfach)Mamas im Bekanntenkreis. Ich fand allerdings schon bei Nr 2 das gerecht werden schwer. Allerdings waren die beiden großen (jetzt 3 und 6) schon keine „Anfängerbabys“.
    Dein Bericht klingt für mich jedenfalls recht “ normal“, mal schau’n wie es bei uns dann wird…jetzt genieße ich die Zeit…die kleine kommt grad in die Kita und ich arbeite nicht….ein paar Wochen viel Zeit für mich und die Bude ordentlich zu halten…
    Ganz liebe Grüße
    Julia

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  32. Liebe Sabrina,
    wie schön und mutig mal von einer Mama zu lesen, wo NICHT alles reibungslos klappt, die auch mal unglücklich und unzufrieden ist und das auch sein darf! Ich habe selber vier Kinder und komme seit Nummer vier auf einmal an ungeahnte Grenzen, körperlich und seelisch. Das schlimmste ist, dass man sich dann heutzutage ständig noch rechtfertigen muss: “ Ihr wolltet ja so viele Kinder, selbst schuld…“ Das tut weh und ist ungerecht! Ja, ich wollte vier Kinder ganz bewusst, ich liebe sie alle von Herzen und könnte manchmal auch jedes einzelne auf den Mond wünschen! So ist Mamsein nunmal, schrecklich und wunderbar, aber wie du schreibst findet man im Netz oft nur strahlende Rama -Bilderbuchfamilien, die nie verzweifeln, nie alle auf einmal Magen Darm, oder Läuse oder schlechte Laune haben, bei denen alle immer munter und zufrieden und pflegeleicht sind…wer ‚ s glaubt! Danke dir, für deinen mutigen und ehrlichen Post, halte durch, auch deine kleine Maus wird sich irgendwann in dieser Welt wohler fühlen (bei meiner kleinsten fand das erste halbe Lebensjahr auch ausschließlich auf oder an mir statt ). Alles Gute, macht so weiter, Ihr seid spitze!

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  33. Liebe Sabrina,
    Ich weiß nicht wie es ist, Dreifachmama zu sein, aber ich weiß wie es ist, ein Kind zu haben, dass ganz viel Nähe braucht, denn mein erstes Kind war so ein intensives, waches, verkuscheltes und forderndes Kind (und ist es weiterhin), wie du Deine Tochter beschreibst. Es war ganz schön heftig und anstrengend, um uns herum die vielen „Anfängerkinder“ zu erleben. Es hat seine Zeit gedauert, aber am langen Ende bin ich unheimlich froh, genau so ein Kind zu haben und viel Zeit und Kraft investiert zu haben, denn mittlerweile ist daraus ein ganz besonderer kleiner Mensch mit einem einzigartig schönen, großen Charakter geworden.
    Und bald werden auch wir wissen, wie es sein wird, wenn die Aufmerksamkeit auf 2 Kinder verteilt werden muss und wie so ein starkes kleines Wesen damit umgehen wird, eine ganze Weile den kleineren Anteil an Aufmerksamkeit abzubekommen.
    Ich wünsche dir bzw Euch Fünfen viel Kraft und Ausdauer… es wird bestimmt besser werden!
    Vielen Dank auch für deinen tollen Blog mit so vielen wunderbaren Beiträgen, Ideen und Inspirationen – dass Du das noch zusätzlich zu 3 Kindern und allem schaffst… Hut ab!

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  34. Vielen DNk für diesen schönen und ehrlichen Beitrag! Ich kann das auch gerade sehr gut nachvollziehen, auch wenn ich „nur“ zwei Kinder habe. Unsere Kleine (am Wochenende 8 Wochen alt) ist auch so ein Kuschelbaby, das nicht abgelegt werden möchte. Obwohl die Große (demnächst 3 Jahre alt) auch kein „Anfängerbaby“ war, kenne ich das von ihr nicht so ausgeprägt. Immer wieder habe ich Schuldgefühle der Großen gegenüber, weil sie doch nach dem Kindergarten ohnehin nur ein paar Stunden mit mir hat und das ausgerechnet in der schlimmsten Schreizeit der Kleinen. Denn neben dem Nicht-ablegen-können plagen uns auch Verdauungs- und Einschlafprobleme, was sich vor allem ab dem späten Nachmittag bemerkbar macht.
    ABER: es scheint besser zu werden, gestern war der reinste Sonnenscheintag mit einem zufrieden die Welt beobachtenden oder schlafenden Baby und wieder viel Zeit für die Große. Und das ist wirklich der große Vorteil: ab dem zweiten Kind wird man gelassener und weiß, dass alles nur eine Phase ist und auch wieder bessere Zeiten kommen.

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  35. liebe Sabrina, was für ein ehrlicher und schöner post und das am Frauentag. ich habe zwar nur 2 kinder aber dennoch verstehe ich dich sehr gut. Kind 1 war 15 Monate jung als Kind 2 kam und dann auch noch ein Frühchen war. der große war bei papa, das Baby bei Mama. durch stillen etc war es nur bedingt möglich mal zu tauschen. später hatte ich sehr oft das gefühl, ich habe ein ahlbes jahr vom leben meines großen kindes komplett verpasst. und auch heute ist es noch so.

    ich würde es immer wieder so machen. dieser Altersabstand ist toll und heute sind beide kinder nicht mehr ganz so klein und man kann jedem seine exklusivzeit ermöglichen. ich sage immer: es wird nicht leichter, es wird nur anders. mit dem alter der kindern verändern sich ganz einfach die „Probleme und stresssituationen“ und daher denke ich auch, dass jeder Konstellation auf ihre eigene individuelle art schwierig sein kann. wichtig ist, dass man sich selbst keine vorwürfe macht. das ist leichter gesagt als getan – keine frage. aber rückwärts betrachtet kommt es oft nur den großen (Eltern) so vor und die kleinen empfinden es gar nicht so. und da ist es doch schade, wenn man sich umsonst so schlecht fühlt.

    diese ganze ding mit den Emotionen kann einen schon ganz schön mitnehmen und dazu noch die Digitalisierung unserer zeit und dieser perfektionsdrang. ich drücke dich unbekannterweise und digital 🙂 du machst einen tollen Job. wir alle machen das und geben stets unser bestes!

    ein hoch auf uns mütter – Frauen !

    bea

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  36. Liebe Sabrina,

    vielen lieben Dank für deine ehrlichen Worte. Nach solchen Beiträgen habe ich vor knapp zwei Jahren gesucht, als unser erster Sohn auf die Welt gekommen ist und ich nicht wusste wo oben und unten ist. Er hat die ersten acht Monate ausschließlich in der Trage verbracht, kaum geschlafen und wenn, dann auf seinem Papa oder mir. Sobald der Körperkontakt zu Ende war, war das seltene Schläfchen es leider auch. Andere Leute als meinen Mann und mich hat unser Sohn konsequent abgelehnt. Damals habe ich mich als völlige Versagerin gefühlt, da alle um mich herum mir das Gefühl vermittelt haben, dass sein Verhalten falsch sei und ich die Schuld daran trage. Unser Sohn ist unser absolutes Wunschkind, aber ich habe damals die Welt nicht verstanden und viele Tränen vergossen, da ich quasi das erste Lebensjahr daheim isoliert mit einem Kind auf meiner Brust verbracht habe. Es hat eine Weile gedauert, bis mein Mann und ich uns von den Meinungen Dritter gelöst haben und verstanden haben, dass es lediglich sein Bedürfnis nach Nähe ist, welches wir angenommen und gestillt haben.
    Heute ist unser Wirbelwind knapp zwei und ein richtiger Bengel, aufgeschlossen und fröhlich. Es wird besser und mittlerweile sind wir einfach nur Stolz auf unseren Bengel, auch wenn es nicht immer einfach war und heute auch ist.
    Es ist einfach toll, dass du auch einen Mann an deiner Seite hast, auf welchen du dich verlassen kannst. Mit der Zeit wird es sich tatsächlich einpendeln und irgendwie einfacher werden.
    Also Kopf hoch, tschaaaaka und fühl dich gedrückt 😉

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  37. Hallo Sabrina,

    ach herje, ich bin eine der Mama´s die gesagt hat „Der Übergang vom zweiten zum dritten wäre einfach“.
    Es ist jedes Kind anders ♥
    Bei mir war es so, dass die Große ein „Schreibaby“ war und 24 Stunden bei mir sein wollte.
    Ich habe damals sehr viel geweint und als ich nicht mehr konnte, die kleine Maus 2 Tage zu meiner Mutter
    gegeben (die gute Muttermilch hatte ich abgepumpt), um ganz einfach wieder Kraft zu tanken.
    Meine zweite Prinzessin war als Baby ein Traum, total zufrieden und weinte nur wenn sie Hunger hatte.
    Als die große 30 Monate und die kleine 18 Monate alt war, kam Kind Nr. 3.
    Und da war ich überrascht, er war auch ein sehr zufriedenes Baby.
    Meine 2 großen haben ja nur 12 Monate Altersunterschied und die gleichen Interessen,
    aber hier gab es selbstverständlich auch Situationen wo man am verzweifeln ist.
    Streit zwischen den beiden großen, während man das Baby stillt. Ja und Haushalts-Chaos hat hier auch geherrscht.

    Ich wünsche Dir viel Kraft für die nächste Zeit ♥
    Mach dich nicht verrückt ♥
    Allerliebste Grüsse Sandra

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  38. Halte durch, es wird anders 🙂 Es wird nie wieder so „perfekt“ wie mit 2 Kindern, denn einer ist immer zu viel. Aber es wird auch nie wieder langweilig. Mich persönlich ärgert momentan nur noch, dass ich mich noch zwei mal wiederholen muss. Schließlich gilt ja das, was mal der Schwester sagt, nicht für einen selbst. *hach* Alle Situationen habe ich genau so erlebt. Ohne Abstand und ein Zurück gehen von der Vorstellung, immer zu 100% für jedes Kind da sein zu müssen, kann man das nicht durchhalten. Die Großen werden selbstständiger, die Kleine wird mobiler, der Papa integralerer (schreibt man das so?) Bestandteil des Alltags. Man kann und man darf als Mama auch nicht immer jede Situation zu 100% Kontrollieren. Ich bin wesentlich entspannter geworden, als ich meinen Kids vertraut habe, dass sie vieles auch schon selber schaffen. Auch Streits zu schlichten. Und wenn nicht klappt, kannst du immer noch Tränen trocken und trösten. Die Nuss, mich da bewusst zurück zu nehmen war aber für mich am schwersten zu knacken. Mittlerweile (die Kleinste wird jetzt 4 Jahre alt) ist es aber beinahe langweilig, wenn mal eine der drei nicht da ist. Ich wünsche dir, dass ihr euch auch bald „findet“. – eine 3Mädels-Mama 😊

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  39. Versprochen, es wird besser <3 ich bin seit letztem Jahr Februar 3 Fach Mama und so wie es jetzt ist, ist es wunderschön 🙂
    Halte durch ….
    Liebe Grüße

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  40. Habe auch 3 und vermisse noch mindestens 1, besser 2 arme. Ja, es gibt wunderschöne Momente, aber auch solche wo man nicht weiß was man zuerst machen soll. Meine sind jetzt schon 3,5J, 6J und 8J, und es gibt sie immer noch, diese Momente wo man sich wünscht sich klonen zu können. Und dann das regelmäßige hadern mit dem schlechten Gewissen weil man nie allen Kindern gerecht wird….

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  41. Hallo Sabrina,
    erstmal danke für deinen ehrlichen Bericht.
    Allerdings muss ich gestehen, es erging mir so wie dir eher bei Nr. 1 oder Nr. 2. Die Große, bald 6 Jahre, war eine riesige Umstellung, was meinen ganz eigenen Lebensstil aus der Bahn gebracht hat und einen für mich großen Umbruch bedeutet hat. Davor war ich ziemlich Freiheitsliebend und unterwegs, nun ziemlich viel Zuhause und ums Baby tüddelnd, total ängstlich etwas verkehrt zu machen und oft die Hilfe meiner im Haus lebenden Eltern in Anspruch nehmend.
    Nr. 2 war ebenfalls ein Umbruch, als er 20 Monate später eintrudelte, waren wir im Haus und die Umstellung von knappen 60qm auf 150 und dann noch mit Garten und einigen Baustellen, war schon der Hammer und ich genieße im Moment Nr. 3 mit fast vollendeten Baustellen (gerade wird das Treppenhaus und somit älteste Baustelle geschlossen). Nr. 3 bedeutet für mich ehrlich gesagt die geringste Umstellung und auch die anderen Kinder sind für mich mittlerweile ein „Klacks“.
    Wobei auch ich die Angst habe, nicht allen Kindern gerecht zu werden. Und auch vor allem mir nicht gerecht zuwerden, oder der Beziehung zu meinem Mann.
    Irgendwo sind wir Mütter ständig in der Rechtfertigung anderen gegenüber und erst Recht vor uns selbst.
    Letztens noch ein Gespräch mit einer „netten“ Dame aus der Personalabteilung von meinem Arbeitgeber gehabt, die gefühlt mir eher Steine in den Weg legen möchte für meine Rückkehr in Teilzeit im August. So geht es ständig, wo man sich als Person fragt, hei, gehts noch?
    Also, entspann dich, gefühlt waren es alles drei Tragekinder bei mir. Die erste, weil ich Angst hatte, sie alleine mal irgendwo liegen zu lassen, selbst wenn ich duschen wollte, meinte ich, das Baby unter Aufsicht bei meinen Eltern oben abgeben zumüssen.
    Natürlich sind Oma und Opa auch total vernarrt darin und waren bei Nr. 2 schon fast beleidigt, wenn ich ihn nicht vorbei gebracht habe.
    Eine Putzhilfe war bei mir gedanklich eher bei Kind Nr. 1 wünschenswert, bei zwei und drei irgendwie nicht.

    Was ich sagen möchte, es gibt wirklich die Fälle, dass es z.B. mir vorkommt, dass Nr. 3 super mitläuft und ein Engelchen ist. Vielleicht weil Nr. 1 und 2 gedanklich für mich anstrengender waren… Beide Jungs kämpften mit Bauchschmerzen und ich habe sie viel im Fliegergriff durch die Gegend getragen. Aber das ist mir nicht so schlimm im Gedächnis, wie der Umbruch beim ersten Kind.
    Also ein Hoch auch auf die Mamis, die „nur“ ein Kind haben und sich ggf. auch damit hin und wieder mal überfordert fühlen.
    Meine Schwester z.B. hat mir mal gesagt, überleg dir das mit drei Kindern, du bist mir den zweien doch schon überfordert.
    Danke, das möchte man als Mutter hören.
    Dafür geht dann wieder alles runter wie öl, dass sie mal nebenbei erwähnt, dass sie es bewundert, wie ich drei Kinder angezogen bekomme und loskomme während sie es nun schwierig empfindet mit ihrer Nr. 1 und gerade Baby bekommen (dazwischen liegen 4,5 Jahre).

    Also, Kopf hoch, Krone richten, wir Mamas wuppen so einiges, was sich andere einfach nicht vorstellen können. So.

    Liebe Grüße
    Nictom

    Nun auf dem Weg zur Waschmaschine und dann mit Nr. 3 den Haushalt schmeißen…

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  42. Liebe Sabrina,
    deine Berichte von Anna erinnern mich an meinen Großen.

    Und Ja, manchmal ist weinen voll ok. Es darf manchmal zu viel sein.

    Gerade endet meine Risikoschwangerschaft mit Nr2, der Große musste schon die letzten 9Mo schwer einstecken und ich sorge mich, wie es werden soll, wenn der Kleine das selbe einfordern sollte wir der Große damals.

    Und seh ich dem Großen zu, wie er sich mit dem Bruderbauch beschäftigt und oft aus dem nichts ausführlich beschreibt, worauf er sich beim Bruder freut, denke ich, es wird schon werden.

    Nicht verunsichern lassen. Jedem Kind seine Eigenheiten und Bedürfnisse zugestehen, die einfach akzeptieren, egal wie sehr sie nerven, und darauf Vertrauen, dass das Familiensystem an sich so gut ist, dass jeder profitiert, auch wenn er zurückstecken muss.
    (Die Großen haben gerade die Möglichkeit selbstständiger, weil weniger eng betreut zu spielen; ihre Konflikte selber zu lösen; Langeweile zu erleben und freie Zeit selbst zu gestalten; wahrzunehmen, dass andere Bedürfnisse haben, die man nicht hat/versteht; dadurch Rücksichtnahme zu lernen; aber auch, seine eigenen Bedürfnisse wahrzunehmen und im Familiensystem einen Weg zu finden, diese zu verbalisieren und für ihre Befriedigung zu sorgen…) Nur so beispielhaft…

    Ich glaube das läuft ganz gut bei euch;)

    Den Anspruch, allen/allem immer zur Verfügung zu stehen ist nicht nur unrealistisch, sondern auch garnicht nötig. Schnapp dir die Entspanntheit aus deiner Schwangerschaft und gib einfach weiter dein Bestes. 😉

    Alles Gute für euch.

    PS: Ich finde ja auch, dass deine Unsicherheit mit der aktuellen Situation vor allem ein Zeichen für Reflexions- und Kritikfähigkeit ist 😉

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  43. Liebe Sabrina,
    der Bericht hätte glatt von mir sein können, nur dass es bei mir das erste Kind war, das monatelang praktisch auf mir gewohnt hat. Tagsüber hat er sich nur in der Tragehilfe wohl gefühlt, nachts ganz dicht neben mir. Nach neun Monaten konnte ich das erste Mal abends wieder aufstehen, ohne promptes Dauergeschrei. Aber die ganze Nacht alleine schlafen ging trotzdem nicht. „Gelöst“ haben wir dieses Problem erst, als wir die beiden großen Kinder zusammen in ein Doppelbett gelegt haben (mit 2 und 4). Plötzlich haben sie prima geschlafen.
    Heute habe ich auch drei Kinder (2, 4 und 6 Jahre). Und ja, es ist anstrengend. Ich habe eben nicht drei Arme, um alle zu halten, nicht drei Beine, um alle gleichzeitig auf den Schoß zu nehmen. Eifersucht ist natürlich ein Thema, sich allen Kindern in gleichem Umfang zu widmen und auf sie einzugehen oft unmöglich. Dazu beobachte ich an mir selbst, wie gereizt und ungeduldig ich oft bin (das war ich früher nicht).
    Eine wirkliche Lösung habe ich auch nicht gefunden. Inzwischen habe ich einmal die Woche für 3 Stunden eine Haushaltshilfe, so dass ich zumindest nicht nachts noch am Putzen bin. Und ich versuche, die Kinder zumindest ab und an mal einen Tag bei Oma oder Papa gut versorgt zu wissen und dann bewusst etwas Schönes für mich zu machen, um etwas runterzukommen. Denn nur zu denken “ wenn sie größer werden wird es besser“ finde ich so schade. Möchte ich doch die Zeit mit meinen kleinen Kindern genießen. Groß werden sie sowieso so schnell…
    Ganz liebe Grüße
    Mareike

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    • ja man muss auch irgendwie noch ein wenig Paarzeit und Ichzeit haben… gerade ist es bei mir noch ein Knoten im Kopf, wie es alles unter einen Hut zu bringen ist…

  44. Hi ! Ich bin auch dreifach Mama , und kann dir aus eigener Erfahrung sagen, was du empfindest ist völlig normal !!!!!!!!!! Ehrlich gesagt alles andere wäre unnormal!!!! Jedes Kind ist anders , ähnlich wie schwarz weiß . Man neigt dazu alles zu vergleichen. Als ich in dieser Situation war musste ich auf die harte Tour lernen das dass jüngste Kind lernen musste das es nicht alleine ist und auch mal warten muss . Auch kleine Prinzessinnen müssen lernen mummy hat nur zwei arme , es kann ihr nichts passieren wenn sie quängelt !!! Du wirst deine neue Routine schon finden . Und bis dahin tief durchatmen !!! Lass die kleine Maus auch mal zicken , sonst hast du bald eine große zicke . Ich wünsche dir alles gute und viel Kraft!!!!!!!

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  45. Das spricht mir so aus der Seele, nur dass das schon bei Maus2 so war. Der Papa wurde bei uns nicht ohne Gebrüll als vorübergehender Ersatz für Mama genutzt. Das Gefühl nicht mal ohne Tragetuch auf Toilette zu können… wenn man darüber nachdenkt möchte man manchmal weinen. Aber es wurde nach ca. 4 Monaten etwas besser. Dafür trägt die kleine Maus2 den Spitzennamen: Kängurubaby. Belohnt wird man mit noch mehr Selbstsicherheit auf allen Seiten, auch wenn es jetzt erstmal gefühlt zu Lasten aller geht.
    Kopf hoch, ihr werdet es schaffen, auch wenn nicht alles immer rosarot ist 😉

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    • ja man traut sich kaum aufs Klo 🙂

  46. Liebe Sabrina,

    kenne ich alles. Allerdings beim 1. KIND! Meine Tochter hat schon hysterisch geschrien, wenn sie einen Meter in der Nähe des Babybettes schwebte ;-).

    Schlafen nur mit mir oder im Tragetuch…..
    Auch wenn “nur“ das Nähebedürftige Baby da ist, ist das extrem anstrengend.
    Jedes duschen, jeder Toilettenbesuch benötigte Organisation……

    Dieses Gefühl nie Luft holen zu können macht einen ha auch fertig. Dazu die Dinge die man nicht schaffen kann…. ja da kann man schon mal an die Grenzen kommen.
    Die gute Nachricht, es wird besser (o.k. ich hatte Kind Nr.1 4 Jahre im Elternbett). Aber so ab 8 Monaten konnte zumindest unsere Tochter auch mal alleine Mittags schlafen.

    Nützt dir “Mittendrin“ nicht viel – aber ich bin eine ehrliche Mutter und lehne kollektives Schönreden ab…..ich habe mich sehr oft gefragt “habe ich das wirklich wollen, habe ich Depp mich auch noch darauf gefreut!“

    Mutter sein ist eine Grenzerfahrung, für jedes Kind individuell und neu…Grenzerfahrung?! Ja wir müssen die Grenzen neu definieren, die des Kindes und auch unsere. Einmal zum gegenseitigen Kennenlernen aber auch um unsere Grenzen zum Eigenschutz zu definieren.

    Und es ist völlig ok, dass nicht alles perfekt ist…..genieße die wenigen Momente, in denen du Luft holen kannst.

    Liebe Grüße
    Coco Maurer

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  47. Guten Morgen Sabrina, ich habe auch drei Kinder 17, 11, und 13 Jahre alt und ich kann nur sagen es wird manchmal einfacher und auf jeden Fall anders. 3 Kinder sind eine Herausforderung und auf jeden Fall jedes für sich ein Unikat. Töchterlein 1 hat mir eine Menge abverlangt. Sohn 2 noch viel mehr und dennoch haben wir uns bewusst für ein drittes Kind entschieden und jedes Mal fest gestellt es war richtig. Unser Sohn war eine Plage in den ersten vier Monaten habe ich fast nicht bzw. Dann irgendwann mit im im großen Hängesessel geschlafen. Das war ein gute Idee das Ding anzuschaffen. Danach wurde es besser. Obwohl er so manche Geschichte gebracht hat. Er mit 2 Jahren eine Brille bekommen hat und erst dann gesprochen hat. Dafür ganze Sätze. Heute ist er eine Leseratte und unkompliziert. Bis auf ein, zwei Macken.😉 Töchterchen 2 ist absolut hilfsbereit und die Vernunft in Person. Unterschiedlicher können Kinder glaube ich nicht sein. Die große hat keine Plan wo es hingehen soll. Junior spart für einen Führerschein 😂 Und die kleine schmeißt, wenn es sein muss den Haushalt mit ihrem Bruder und probiert überall es allem und jedem Recht zu machen und bloß nichts falsch zu machen. Während die große sich für nichts zuständig fühlt und nie etwas falsch macht. Pubertät hoch zehn lässt grüßen. Wenns hartvauf hart kommt, weiß ich aber ich kann mich auf jedes meiner Kinder verlassen. Bei Kind drei stand immer der Laufstall in der Küche in dem könnte sie mal schnell abgelegt werden und alles sehen. Beim Essen stand die Wippe mit am Tisch, damit die Hände frei waren. Und gegessen wurde meist nebenbei. Weil die anderen beiden auch noch nicht so groß waren. Bei uns gab es nur Plastikbecher 😉 Und beim Essen wurde alles so vorbereitet das es gut zu schaffen war und leicht zu Händeln. Immer hatte man das Gefühl es irgendwo fehlen zu lassen, aber ich glaube es ist völlig unbegründet. Man kann und muss nicht perfekt sein. Das setzt einen viel zu viel unter Druck. Der dann auf die Kinder geht. Genieße die Zeit. Heute habe ich das Gefühl Kind 3 lief nebenher. In diesem Sinne. Mach dich nicht verrückt. Stress gibt es überall.

    Viele Grüße
    Christiane

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  48. Hallihallo, da scheinst du mit deinen beiden Jungs ja echt Glück gehabt zu haben. Meine beiden sind eher so wie deine Kleine. Das war bei ersten noch nicht so das Problem, aber jetzt beim zweiten komme ich auch oft an meine Grenzen und kann mir ein drittes Kind höchstens in einigen Jahren vorstellen. Denn ehrlich gesagt dachte ich Kinder sind immer so anstrengend. Ich kann das immer gar nicht glauben dass kinder gerne alleine sind und im Kinderwagen liegen und schlafen. Aber Kinder sind eben nicht einfach Kinder sondern individuelle Persönlichkeiten.
    Die Schlafsituation war bei uns auch schwierig. Da musste der Papa den großen ganz übernehmen, weil die kleine abends oft schreistunde hat und jedes aufteilen oder abwechseln den großen nur verunsichert hat. Da sind klare Aufteilungen Gold wert gewesen. Natürlich hat sich das ganz nach 10 Monaten etwas entspannt, aber da kommen dann Schübe oder Zähne oder so und die kleine braucht unbedingt ihre Mama. Obwohl sie schon sehr viel mehr mit Papa alleine macht als unser erstes Kind. Der Große muss oft zurück stecken, aber ich bin mir sicher dass er dafür umso mehr zurück bekommt, weil er eine Schwester hat. Und es kommen sicher auch wieder andere Zeiten, die Anstrengung lohnt sich. Das weiß man ja zum Glück beim zweiten, dritten usw schon 😊

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  49. Super, dass du so einen ehrlichen Einblick in euer neues „Großfamilienleben“ gibst.
    Jedes Baby ist anders und ein Überraschungspaket, da hast du vollkommen recht. Nachdem meine Kinder 2 und 3 sehr pflegeleicht waren bzw. sind, dachte ich, dass ich jetzt einfach so viel Erfahrung habe und deshalb alles so entspannt läuft. Kind Nummer 4 hat mich eines besseren belehrt ;-)). Er war ein sehr pflegeleichtes Baby, hat mich aber im Kleinkindalter vor ganz neue Herausforderungen gestellt.
    Noch was Aufmunterndes zum Schluss: Meiner Erfahrung nach sind die anstrengenden Babys ab dem Kleinkindalter total pflegeleicht und kleine Sonnenscheine. Es loht sich also ihnen die Nähe zu geben, die sie am Anfang brauchen. Du setzt deine Prioritäten genau richtig. Übrigens wollen meine Kinder alle noch ein Geschwisterchen (gibt es aber defintiv nicht), sie haben also kein „Babytrauma“ davon getragen ;-).

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  50. Liebe Sabrina,
    Mein 2. Sohn war auch so. Ich habe ihn das erste Lebensjahr komplett getragen. Für ihn war die Umstellung auf ein drittes Kind am schlimmsten (da war er 1,5).
    Jetzt ist meine Jüngste 3 und so langsam entspannt sich die Situationmit 3 Zwergen. Ich finde es toll, dass du nicht diese „es muss alles Perfekt sein“ Schiene fährst.
    Das Leben mit 3Kindern ist einen Herausforderung und wird es immer bleiben.
    Viel Kraft und starke Nerven für die nächste Zeit.
    S.

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  51. Liebe Sabrina,
    danke, dass du das Ganze einmal so beschreibst. Hier springen bis jetzt „nur“ 2 Kinder rum, und trotzdem kann ich gut nachvollziehen, wie du dich fühlst.
    Hier ist Nr. 2 das absolute „Trage-Nähe-Baby“. Die ersten 2 Monate habe ich den Jungen auch gefühlt nur getragen oder gestillt. Dann wurde es besser, als er Anfing langsam länger wach zu sein und sich mit Spielzeug zu beschäftigen. Hier ein paar Dinge, die mir hier das Leben retten: 😉
    1. Kind auf dem Rücken tragen. Ich binde den „Double Hammock“, da dort das Köpfchen am besten gestützt wird. Ich habe auch ewig mit 20 Youtube-Videos geübt, jetzt klappt es im Schlaf. 😉
    2. Am Tisch verwenden wir das Stocke Tripp Trapp Newborn-Set. So kann das Kind „wie die großen“ am Tisch sitzen. Klappt bei uns immerhin in 75% der Fälle.
    3. Es einfach annehmen. Nicht erst 20min mit dem Kinderwagen kämpfen, dann entnervt ins Tragetuch nehmen sondern einfach den Kinderwagen gleich daheim lassen. (Aber ich habe das Gefühl, das hast du schon getan.)

    Halte durch! Es wird alles gut!
    Viele Grüße aus Leipzig!

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    • Danke dir! Dein 3. Tipp habe ich schon verinnerlicht…ich glaube der Wagen staubt hier ein, auch wenn das Oma und Co. so gar nicht verstehen können. Es macht aber einfach keinen Sinn, da sie darin eh nur solange steht, wie das Ding in Bewegung ist und mehr „Freiraum“ ist das für mich dann auch nicht, weil ich ja die bin, die ihn schiebt 😀

  52. Hallo ich habe nur ein Kibd aber dafür so eins wie deine kleine Pronzessin. Sie war auch kuschlig hat generell wenig geschlafen und musste dabei sein. Jetzt ist mein Wunder fast vier, ein Selbstbewusstes Energiebündel und ein Sonnenschrin. sie fordert weiter. Viel Aufmerkeit aber es ist toll von ihr mitgerissen zu werden. Und ich hoffe sehr das auch dein kleines Wunder sich so entwickelt und es ruhiger wird bei euch. Ich liebe deine ehrlichen Beiträge.

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    • Ich hoffe es auch <3

  53. Guten und viel Kraft für den Tag. Ich hab „nur “ zwei Kids, mit 7 Jahren dazwischen. Und auch das war nicht nur einfach. Ich bewundere immer die Mütter, die uns ihrer Muttermale voll und ganz aufgehen und damit voll zufrieden sind. Ich komme oft an meine Grenzen, weil ich ausser Mutter sein, auch noch Job und meine Bedürfnisse unter bekommen möchte.

    Also viel Kraft und ein hoch auf die Putzfrau, auch die gönne ich mir 1x die Woche.

    Liebe Grüße Antje

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  54. Hallo! Wieder mal ein schöner Blog.. selbst 3 fache Mama kann dich nur zu gut verstehen.. meine sind mittlerweile 18, 16 und 6, aber es ist dennoch nach wie vor schwierig allen gerecht zu werden.. und an die Putzfrau hab ich damals auch gedacht.. Daumen hoch und gutes Gelingen.. LG Nicole

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  55. liebe sabrina,
    du sprichst mir aus der seele.
    was du beschreibst kenne ich ganz genau und ich kann dir sagen:halte durch,irgendwann wird es einfacher 🙂

    liebe grüße,christina
    ps:eine putzfrau war auch das erste ,was ich mir/ uns gegönnt habe,sonst wäre ich völlig verzweifelt 😉

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    • und selbst das mit der Putzfrau, war für mich anfangs irgendwie so eine „ich hab versagt Nummer“

    • Ja, das ist auch mein „Problem“ mit der Putzhilfe.
      Zum einen, dass ich denke ich habe „versagt“.
      Zum anderen denke ich, dass trotzdem das komplette Haus aufgeräumt sein muss, ehe jemand Fremdes bei mir hier putzen kann. Und wenn dann schon mal alles aufgeräumt ist, ehrlich, dann kann ich auch gleich putzen, das ist dann nicht mehr das größte an dem „Haushaltsproblem“.
      Somit lebe ich im Moment ganz gut damit, dass ich immer hier und da was aufräume und dann Zimmerweise putze.
      Somit gibts immer irgendwo ne Ecke im Haus, die wirklich aufgeräumt und wirklich sauber ist. 😉
      Wenn Besuch ansteht, wird dann halt die Priorität so gelegt, dass man die „Familienzeit“, wo der Papa daheim ist, auch zum Aufräumen und Reinigen nutzt.
      Ab und an, wenn ich nen Rappel bekomme, dann rufe ich eine Freundin (ohne Kind, dafür mit Putzfimmel) an und bitte um Ihre mithilfe beim Bodenwischen und Fenster putzen. Wobei das vielleicht einmal im Jahr vorkommt.
      Und wem es nicht passt, der darf meckern und mir den Buckel runter rutschen 🙂

      Liebe Grüße
      Nictom
      PS: Keine Sorge, wir hausen nicht wie irgendwelche Messis 😉
      Und immerhin seit drei Wochen ist die Weihnachtsdeko auch auf dem Dachboden verschwunden…