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Wo ist nur dieser Zettel? Wann war nochmal der Termin? Wohin nur mit diesem süßen Foto? In unserem Flur herrscht leichtes Chaos. Zettelwirtschaft! Ein Körbchen muss herhalten für alles was einem in die Hände fällt: Briefe- egal ob groß oder klein, Rechnungen, Prospekte, Gutscheine, diverse Zettel mit Anmerkungen.

Memoboard Blogbild

 

Alles findet dort seinen Anfangsplatz bevor es irgendwann hübsch ordentlich einsortiert wird in Ordner und Ablagen. Wir haben zwar, ganz klassisch, in der Küche einen Familienkalender, aber dort fehlt wiederum der Platz für andere Dinge, sogenannten Krimskrams. Und so verteilt sich das ganze organisatorische Zettelchaos von Küche über Flur bis ins Wohnzimmer. Ein großer fester Platz hat uns in der Wohnung schon eine Weile gefehlt. Also habe ich ziemlich lange im Internet nach Ideen gesucht. Denn das Ganze sollte nicht nur praktisch sondern auch noch hübsch sein und zu kleinem Preis machbar. Ja, selber machen, das hatten wir uns recht schnell vorgenommen. Und so baute sich in meinem kleinen wilden Kopf nach und nach die Vorstellung zusammen von einem unterteilten Wandorganizer.

 

Jeder Teil sollte eingerahmt werden durch einen schönen Bilderrahmen. Und dennoch sollte es als Gesamtheit wirken. Ich wollte Aufbewahrung für kleinere Briefe, Möglichkeiten um Zettel und Fotos anzubringen, es sollten Termine ebenso Platz finden wie Einkaufslisten. Außerdem wollte ich Haken oder Klemmen anbringen für diverses, vorher nicht kalkulierbares, Extragedöns. Da ich eher für die kreative Kopfsache zuständig bin und das Planen, darf der Mann sich dann an meinen genauen Vorgaben handwerklich austoben.

Die Einkaufsliste

Und irgendwann schickte ich den Liebsten dann also mit einer Einkaufsliste zum Möbel-Schweden.
Zurück kamen:

die Duftkerzen erwähne ich an dieser Stelle nicht :D.

Gleichzeitige schickte ich eine Bestellung bei Amazon los.

trafen schon 2 Tage später hier ein.

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Und dann ging es los!

Der Plan? So wirklich hatte ich keinen! Zumindest keinen genauen. Ich wusste die Grundfakten, die Anordnung der Rahmen und was wir unterbringen sollten. Aber das endgültige Design ergibt sich bei mir oft erst während des Werkelns.

Schritt 1 Anmalen

Zuerst haben wir die 4 kleinen Rahmen auseinander gebaut, die Plexi-Scheiben entfernt und die Rückwände mit weißer Holz-Farbe bepinselt. Vom Mann kam der Tipp, dass ich erwähnen soll, unbedingt eine Lackierrolle zu verwenden.
Beim Anmalen konnte auch wunderbar wieder das Tochterkind mit Hand anlegen.

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Während die 4 Rückwände zum Trocknen beiseite gelegt wurden, wurde auch einer der beiden großen Rahmen auseinander gebaut, ebenfalls die Plexischeibe entfernt und die Rückwand mit Tafelfarbe angerollt. Wie auf dem Bild oben zu sehen, haben wir von der kleinen Holzkommode lediglich 2 der Einschübe benötigt. Auch diese bekamen ringsherum ein Kleid aus Tafelfarbe. Die Farbe braucht nun ein paar Stunden zum Trocknen.

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Schritt 2 Die Pinnwand

Jetzt geht es auch dem zweiten großen Rahmen an den Kragen und Rückwand sowie Plexischeibe werden entfernt. Auch der Rahmen der Pinnwand wird demontiert. Das vorher entfernte Plexiglas wird als Schablone auf die Pinnwand gelegt und mit einem Bleistift übertragen. Der Liebste hat sich dann kurz in den Garten zum Zusägen verzogen. hierfür hat er einen Fuchsschwanz genommen. Die nun passende Korkwand kann in den großen Rahmen gedrückt und mit den Klippsen am Rahmen befestigt werden. An dem zugeschnittenen Pinnwand-Teil fehlt nun hinten die Aufhängung. Diese haben wir von den Rückwand des Rahmens entfernt und an die Pinnwand wieder angebracht

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Schritt 3 Das Zusammenbauen

Es erfordert nicht viel Erklärungen. Du baust jetzt einfach die angemalten Rückwände wieder in die Rahmen. Die Plexischeiben bleiben jedoch entfernt. Mit einer Heißklebepistole hat der Liebste die beiden schwarzen Kisten in 2 der 4 kleinen Rahmen geklebt.

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Schritt 4 Der Feinschliff

An dieser Stelle sind wir schon im Endspurt.Nun nimmst du Büroklemmen und verteilst sie dir erstmal um zu schauen wie du sie dann endgültig befestigen willst. Ich habe mich für 2 feste Klemmen in den beiden leeren kleinen Rahmen entschieden. Die Clipse sind oben mit Löchern versehen. Somit kann man auch super an der Pinwand Büroklemmen mit Pins befestigen. Bei der Ikea-Pinnwand sind übrigens schon Pins dabei. Die Kisten kannst du nun beschriften oder bemalen wie dir der Sinn steht. Ebenso die Tafel.

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Das ganze noch an die Wand gebracht und voilà:

Fertig ist dein individuelles Memoboard.

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Ich habe dir in diesem Beitrag zeigen wollen, wie einfach es ist, sich eine Alternative zur einfachen Kork-Pinnwand zu bauen. Alle Maße, die wir gewählt haben lassen sich natürlich an dich und deinen vorhandenen Platz anpassen. Ebenso die Gestaltung, Dekoration und Anordnung. Schick doch gern auf der Facebook-Seite ein Bild deines selbst gebauten Wandorganizers.
Wen du dir die Idee für später merken möchtest, kannst du das gern über den Pinterest-Button machen.

Memoboard Pinterest

Ich wünsche dir viel Spaß beim Ordnung halten.

deine Sandra

 

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1 Kommentar

  1. Silvia Topf 27. Februar 2018 at 21:23

    Hallo Sandra, welch eine super Idee, das sieht so genial aus ☺👍. Viel schöner und übersichtlicher als meine einfache Pinwand. Wenn ich mal wieder etwas mehr Zeit habe, muss ich mir auch so etwas basteln. Vielen Dank für deine Beschreibung und den Beitrag hier im Blog. Liebe Grüsse Silvia.

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