Zugegeben sahen mein Bauch und meine Beine, ach eigentlich mein ganzer Körper straffer aus, als ich noch nicht Mutter war und doch kann ich sagen, dass ich mit meinen leichten Kurven und mir inzwischen recht zufrieden bin.

Ich habe nie zu denen gehört, die gerne täglich joggten oder Spaß dabei hatten, sich auf der Streckbank zu quälen. Lieber machte ich „Sport“ zu Hause. Ich habe auch nie zu den Menschen gehört, die das Gefühl hatten viel Zeit mit Kindern zu haben, um in ein Fitnessstudio zu fahren. Auch heute ist das noch so und deshalb habe ich für dich ein paar Fitnessmöglichkeiten aufgelistet, die du nutzen kannst, um dein Gehirn zu veräppeln und geplanter was für deinen Körper zu tun.

Tatsächlich ist es nämlich so, dass Sport bei mir dann anfängt zu nerven, wenn er sich danach anfühlt, also bin ich Umwege gegangen.

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#1 Wettkampffunktion und Motivationsschub dank Fitbit*

Ich möchte gleich vorab für mich DIE Anschaffung im letzten Jahr nennen. Ich habe sie mir im letzten Jahr gekauft (nein ich habe sie nicht gesponsert bekommen) und war anfangs wirklich skeptisch, ob sie mir etwas nützt, außer mir die Uhrzeit anzusagen.

Wer Fitbit nicht kennt: Es handelt sich dabei um eine sogenannte Smartwatch. Du kannst deinen Schlaf damit kontrollieren, deinen Herschlag, wie viele Kilometer gelaufen bist und sie hat einen Schrittzähler.Zusätzlich kann man mit ihr Kalorien und getrunkene Liter zählen. Das Alles klingt nun erstmal weniger aufregend, aber die Tatsache, dass ich innerhalb der App mir Ziele einstellen kann, an die mich meine Uhr dann erinnert, ist der Knüller.

Ich garantiere dir, dass ich dank Fitbit* wesentlich mehr Bewegung an den Tag lege, mehr trinke, pünktlicher ins Bett gehe und mich insgesamt bedeutend fitter fühle. Wieso? Die Uhr motiviert mich. Zum Einen liegt das daran, dass auf meinem Handgelenk ein „Mache noch 100 Schritte und du hast dein Ziel erreicht.“ erscheint und zum anderen nutze ich überaus gerne die Wettkampffunktion.

Die Fitbit Alta Hr (die ich habe) kostet derzeit bei Amazon etwas über 100 €: http://amzn.to/2HhquYA * Man findet sie wohl aber auch streckenweise gebraucht zu einem sehr gutem Preis. Die Armbänder kannst du auswechseln. Ich trage derzeit z.B. ein roségoldenes Kettenarmband, sodass sie die Uhr auf den ersten Blick nicht von jeder anderen unterscheiden lässt. Das schmale Design war für mich u.a. ein Kaufargument.

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#2 Rad fahren

Ohne Mist. Dieser Trick ist so simpel und einfach, aber wir machen es oft doch nicht. Jeder von uns weiß doch, dass Radfahren gesund ist, man sogar für den Körper was tut und nebenbei die Umwelt schont. Und was machen wir: Wir steigen ins Auto. Im letzten Jahr habe ich alles Ausreden aussortiert, habe einen Anhänger fürs Baby gekauft und mir geschworen, das Rad zu nehmen, wenn es das Wetter zulässt, um den Mittleren von der Kita zu holen. Das heißt für mich, dass ich täglich mindestens 3 km (Hin- und Rückstrecke) auf dem Rad sitze, wenn es nicht gerade Minus 6 Grad sind. Soll ich etwas verraten? Es macht Spaß und auch die Kleine ist hinten in ihrem Hänger glücklich und der Mittlere liebt es mindestens genauso sehr mit der Kutsche abgeholt zu werden. Häufig machen wir dann noch einen Abstecher zum Spielplatz und das motiviert mich wiederum nochmals das Rad zu nehmen.

Ich habe gemerkt, dass es mir die ganze Sache leichter gemacht habe, dass ich mir kleine Ziele und Vorgaben zu setzen. Statt „Du nimmst jetzt immer das Rad, wenn es nur geht für alles, was du tust.“ ein „Du holst, wenn es das Wetter zulässt den Mittleren mit dem Rad von der Kita ab.“. Somit war für mich klar, wann ich das Rad nutze und etwaige Ausreden für mich selbst, waren nicht nötig. Der weitere Fakt war wohl, dass die Strecke überschaubar ist. Ich wäre bei einer anstehenden 15 km Strecke wohl nicht so motiviert dabei.

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#3 Ich fahre nicht ins Fitnesstudio, aber es darf zu mir kommen

Fitnessstudios haben sich für mich als Motivationsbremse herausgestellt. Fragt mich nicht wieso, aber mir macht es keinen Spaß irgendwo hinzufahren zum Schwitzen. Was mich aber hingegen sehr motiviert, sind innovative Idee, die ich zu Hause umsetzen kann.

Katrin-fit* ist ein virtuelles Fitnessstudio. Katrin gibts natürlich wirklich. Sie hat die Seite als exam. Physiotherapeutin liebevoll aus der Intension heraus gegründet Menschen wie mir ein ortsunabhängiges Training zu ermöglichen.  Was es aber von anderen Onlinetrainings für mich unterscheidet, ist die Möglichkeit mit Katrin live zu trainieren. Immer sonntags gibt sie ihre Livetrainingskurse, bei denen man direkt mitstrampeln und lachen kann.

Damit du dir einen besseren Eindruck verschaffen kannst, gibt es hier  *klick* die Möglichkeit das Live Training einmal kostenlos zu testen.

Im weiteren hat man durch die Mitgliedschaft folgende Vorteile:

  • Ernährungspläne
  • Zugang zu allen Modulen
  • 11 Wochen Bootcamp
  • Zugang zur geschlossenen Facebook-Gruppe
  • Das Training ist jederzeit möglich.
  • und auch wichtig: Du kannst monatlich kündigen.

#4 Tanzen und Turnen

Da wären wir schon bei Möglichkeit Nummer 4, wie man Sport macht ohne es zu merken: Tanzen. Ich liebe es beim Putzen die Musik laut aufzudrehen und dazu zu tanzen. Das Coolste überhaupt ist, dass man zugleich etwas für Wohnung und Körper macht auf eine ganz angenehme Art und Weise. Genauso gerne tanzen oder turnen wir mit den Kindern. Sie lieben es sich zu bewegen und so sind wir alle glücklich und fitter.

Kinder sind eigentlich das beste Mittel, um fit zu bleiben. Wie oft rennen wir ihnen hinterher oder jagen zusammen die Treppe hoch? Praktisch.

turnen und fit mit kindern

#5 Umwege laufen

Das klingt vielleicht doof, aber manchmal laufe ich bewusst Umwege, um ein paar Schritte mehr am Tag zu tun. So wie oben beschrieben, beispielsweise am Spielplatz einen Zwischenstopp anzulegen, gehe ich auch im Kleinen gerne Umwege. Solche Möglichkeiten bieten sich gerade an, wenn man ohnehin zu früh bei einem Termin wäre. Bei einem Arzttermin vor Kurzem parkte ich beispielsweise bewusst weiter entfernt und lief ein gutes Stück zu Fuß.

#6 Familiengarten bewirtschaften

Das ist mein absoluter Geheimtipp. Seitdem wir einen Garten haben sind wir wesentlich aktiver und vor allem viel, viel mehr an der frischen Luft. Allein das Szenario Bett anlegen gleich einem Workout. Man bückt sich, belädt Schuppkarren, fährt diese weg, buddelt, steht wieder auf. Ich freue mich jetzt schon auf die Zeit, wenn wir wieder so viel draußen sind. Ich weiß, dass es in Städten mitunter schwierig sein könnte, aber vielleicht hast du da die Möglichkeit eine kleinen Schrebergarten anzumieten? So haben wir uns die ersten Jahre auch eine kleine Abwechslung geschaffen, die uns allen sehr gut getan hat. Nun mit dem Haus und dem großen Garten ist es natürlich noch einmal ein Stück schöner.

anbau_garten

#7 mit Freundinnen Spaß haben.

Ob seit 10 Jahren endlich mal wieder Inliner fahren oder Schlittschuh laufen. Ich liebe solche Aktionen. Auch, wenn hier wahrscheinlich nur von einmaligen Sachen redet, sind sie lustige Erfahrungen, die gleichzeitig auch fit machen. Ich kann mich noch sehr gut daran erinnern, als wir vielen Mädels einmal Kanufahren waren. Es war so so toll, richtig spaßig und wir hatten einen Tag später alle den Muskelkater unseres Lebens. Vielleicht hast du auch ein paar Mädels in deiner Runde, die mit dir so etwas unternehmen würden. Ich kann es absolut empfehlen, und dass man dort körperlich Schwerstarbeit leistet, merkt man gar nicht.

trampolin für garten

 

#8 Trampolin springen

Die Kinder haben seit Jahren ein Trampolin und ich musste schon beim Kauf an den Satz einer Biathletin denken, die meinte „15 Minuten Trampolin springen, ist wie ein echtes Workout.“ Daher sieht man mich hin und wieder auf dem Trampolin zu Gange, wenn keiner guckt 😀 Übrigens habe ich mir sagen lasse, dass es kaum ein besseres Beckenbodentraining gibt 😉 Für die Wohnung gibt es übrigens kleinere Trampoline (heißt die Mehrzahl so???), die man perfekt mit der Lieblingsserie kombinieren kann.

So, das waren meine 8 spontanen Tipps, die mir im Alltag ein wenig mehr Fitness bescheren. Fällt die vielleicht noch etwas ein? Machst du gerne Sport?

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5 Kommentare

  1. Jessi 18. März 2018 at 17:19

    Ich mach buggyfit um mich fit zu halten. Das tolle ist, dass ich mein Baby mitnehmen kann und nicht in fremde Hände geben muss und dass ich in Kontakt mit anderen Mamas komme. 🙂

    antworten
    1. Suse 18. März 2018 at 18:07

      Das klingt richtig toll … viel Spaß weiterhin 😉

  2. Sarah Kroschel 15. Februar 2018 at 9:11

    Ich habe auch seit einigen Jahren die Fitbit und bin dadurch zumindest schon mal „beweglicher“ wieder geworden, da ichs chon das Ziel habe wenigstens täglich auf die 10000 zu kommen. Rad fahren sobald das Wetter es zulässt ist auch bei mir Standard und so viel schöner als Auto fahren. 🙂

    Ich greife immer gerne auf Youtube Videos dann und wann zurück, um mal 20 Minuten irgendwo etwas einzuschieben und abends stehe ich beim Fernsehen manchmal auf dem Stepper.

    antworten
    1. Sandra 22. Februar 2018 at 21:15

      Huhu! Ich habe heute eine Fitbit geschenkt bekommen ? Wie machst du das mit der Erinnerung ans Trinken. Diese Funktion bietet die App ja nicht direkt diese Funktion oder trägst du nur händisch die Werte in die App ein?

    2. Sabrina 23. Februar 2018 at 12:33

      ja händisch <3

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