Ist dein Kühlschrank auch ein Spiegel deines Lebens? Hier ist er voll mit Fotos unsere Tochter, Malereien von ihr, Zetteln mit diversen Telefonnummern, hübschen Postkarten und Gott weiß mit was noch. All das wird gehalten von verschiedenen mehr oder weniger guten Magneten. Ein wenig Übersicht sollte her. Also wurden Fotos und Zettel aussortiert – ebenso wie viel zu schwache oder einfach ziemlich hässliche Magnete. Und um den Mangel an Magneten auszugleichen, haben wir uns gemeinsam hingesetzt und ganz individuelle Stücke aus Modelliermasse hergestellt – kinderleicht, sag ich dir!

Im Grunde braucht man gar nicht so viel- es hat etwas Ähnlichkeit mit Plätzchen backen.

Das Material

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Schleifpapier

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Magnete

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Ausstecher

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Nudelholz

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Modelliermasse weiß

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Modelliermasse terracotta

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Acrylfarbenset

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Pinselset

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Heißklebepistole

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Modelliermasse* (diese trocknet nach etwa 3 Tagen vollständig aus, muss also nicht gebrannt werden)
Nudelholz*
Ausstecher*
Magnete*
Heißklebepistole*
Acrylfarbe*
Pinsel*
ein Stück Schleifpapier*

Diese Modelliermasse ist ein absolutes Allroundtalent. Besonders auch von Kinderhänden ist sie super zu formen und erinnert in ihrer Konsistenz sehr an butterweiche Knetmasse. Sie hinterlässt keinerlei Flecken und ist geruchsneutral. Wird sie gut verschlossen aufbewahrt, bleibt auch die Masse einer angebrochene Packung lange formbar. Wir haben unsere beiden Packungen der Firma SIO-2 freundlicherweise von livipur in den Farben terracotta* und weiß* zur Verfügung gestellt bekommen. Je nach Größe des geformten Stückes muss man den Ton lediglich ein paar Tage lufttrocknen lassen. Ein Brennen ist nicht notwendig. Ist das Material richtig ausgehärtet, ist es zwar nicht witterungsbeständig, aber dennoch für den Innenbereich äußerst robust und stabil und somit vielseitig einsetzbar.

Schritt 1: in Form bringen

Für unsere Magnete haben wir zu Beginn ein Stück Ton ausgerollt wie Plätzchenteig. Du solltest nicht zu dünn ausrollen um eine gute Stabilität der späteren Magnete zu erhalten. Anschließend geht es ans Ausstechen. Wir haben einen Teil ganz schlicht mit Plätzchenformen ausgestochen und einen weiteren Teil mit Blüten und Blättern geprägt.

Hierfür suchst du dir in der Natur einfach kleine Blüten und Blätter mit schöner Struktur, verteilst sie nach Belieben auf deinem ausgerollten Ton, drückst sie leicht mit den Fingern fest und rollst anschließend nochmals mit dem Nudelholz drüber. Wenn du die Pflanzenteile nun wieder vorsichtig abziehst, hinterlassen sie zarte Prägungen. Ich finde diese natürliche Dekoration ganz zauberhaft.

Mit einem weiteren Tonstück haben wir verschiedene Figuren geformt. Ob Schnecke, Dino oder Buchstaben- hier ist deiner Fantasie keine Grenze gesetzt. Bedenke  allerdings, dass eine Seite deiner Figuren schön platt sein muss – das ist die Seite, auf die später die Magnete geklebt werden. Wenn du kleine Risse und unsaubere Kanten versäubern möchtest, dann befeuchte einfach deinen Finger und streich die Masse glatt.

Schritt 2: Bemalen

Hast du alle Figuren nach deinen Wünschen hergestellt, heißt es ein wenig geduldig sein. Wir haben unsere Figuren 2 Tage aushärten lassen, ehe wir mit dem Bemalen begonnen haben. Ich empfehle dir Acrylfarbe. Mit Wasserfarben hätte ich persönlich etwas Angst, dass das Material durch den hohen Feuchtigkeitsgehalt aufweicht. Papa und Tochter haben frei Nase die Figuren bemalt und anschließend noch mit etwa einer Tonne Glitzerpulver dekoriert. Einige Figuren mit dem Blütendruck wollte ich gern natur belassen, damit die Prägung schön zur Geltung kommt.

Die Farben trockneten unwahrscheinlich schnell – was eventuell auch an der aktuellen Hitze liegen könnte. Ggf. würde ich sie über Nacht trocknen lassen. In unserem Fall konnten wir schon eine Stunde später die Magnete anbringen.

Schritt 3: Magnete werden magnetisch

Die Magnete sehen auf den ersten Blick wahrscheinlich sehr winzig und schwach aus, doch der Eindruck täuscht. Die Zugkraft ist enorm und die Minimagnete lassen sich auch super auf schmalen Stellen fixieren. Wir haben für die kleineren Figuren jeweils 1 Magnet mit der Heißklebepistole, bei größeren 2 oder 3 Stück aufgeklebt.

Die Magnete solltest du vorher leicht mit Schleifpapier auf einer Seite anrauen, um eine bessere Haftung zu erzielen. Ist der Kleber getrocknet, sind deine Magnete fertig und arbeitsbereit.

Nun dürfen sie Fotos, Karten und Zettel aller Art festhalten und du kannst dich an ihrem Anblick erfreuen.
In nächster Zeit werdet ihr sicher öfters auf dem Blog dieses tolle Material im Einsatz sehen. Wir möchten dir gerne zeigen, wie grenzenlos die Verwendungsmöglichkeiten sind- seit gespannt. Schaut doch auch gerne auf Sabrinas Instagram-Profil vorbei. Dort seht ihr noch mehr tolle Inspirationen.

Möchtest du diese Anleitung mit deinen Kindern nachmachen, aber die fehlt gerade die Zeit? Dann pinn sie dir für später auf Pinterst.

Viel Spaß beim Nachmachen

deine Sandra

 

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