Sabrina, Sandra und ich saßen nach dem Frühstück zusammen und haben uns über die „gute alte Zeit“ unterhalten. Wir sind schließlich auf die kleinen Dinge des Lebens gekommen und landeten wieder bei dem Thema, dass es keine einfachen Stickeralben mehr zu kaufen gibt. Solche, wie wir früher in der Schule hatten. In die wir unsere Aufkleber rein klebten und mit den Freundinnen geduggelt haben. Da hieß es sofort: Das machen wir einfach selber. Gesagt getan! Doch beim Basteln fiel mir auf, wie viele Sticker ich alleine für mein Bullet Journal rumfliegen habe. So habe ich nicht nur ein Stickeralbum gebastelt, sondern gleich drei. Denn mein Sohn stand direkt parat und hat sich eins unter den Nagel gerissen.

Diese Dinge benötigst du

Ich habe dir alle benötigten Materialien auf dem Bild verlinkt*. Wenn du deine Maus über das Bild ziehst, erscheinen Links*, die dich zu den Produkten führen, die wir dir sehr gerne empfehlen.

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Spiralbindegerät als Set mit Binderücken

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Laminierfolienset A4, A5, A6

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Laminiergerät

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Die Größe entscheidest du

Wie groß oder klein dein Stickeralbum wird, liegt ganz bei dir. Hast du schon etliche Aufkleber, dann solltest du entweder eine größere Menge an Seiten herstellen oder gleich auf A4 zurück greifen. Das Gute an der Methode, die ich dir zeige ist, dass du immer wieder weitere Blätter hinzufügen kannst, wenn der Platz nicht mehr ausreicht.
Auch ist entscheidend, für was du das Album benötigst. Ich lege meins in meinen Kalender. Da der ja schon an sich viele Seiten hat und immer breiter wird, durch eingeklebte Erinnerungsstücke, sollte mein Stickeralbum groß werden und dafür nicht zu dick. Und der kleine Mann hat direkt den Wunsch geäußert, dass er lieber mehr blättern möchte – also bekommt er ein Album in A5.

Die ersten Schritte

Bevor du beginnst, schalte das Laminiergerät ein. Achte unbedingt darauf, dass es auch auf „HOT“ eingestellt ist. Denn ich habe erst nach der vierten Seite gemerkt, dass die Laminierfolien gar nicht zusammen geschweißt wurden, da mein Gerät noch auf „COLD“ stand. Während du die Blätter vorbereitest kann sich das Laminiergerät aufheizen.

Schneide die Blätter auf die Größe zu, die du brauchst. Die Laminierfolien sind so gemacht, dass sie am Papierrand etwas überstehen. Wenn du jetzt also ein Stickeralbum in A5 herstellen möchtest, dann musst du die Blätter auch in der A5 Größe ( 148 mm x 210 mm ) zuschneiden und dich nicht an der Größe der Laminerfolie orientieren.

Das Zuschneidesn wird richtig gerade, wenn du ein Schneidegerät benutzt. Bei dem Lamiergerät-Set, welches ich dir oben verlinkt habe, ist gleich ein Schneidegerät mit dabei. Ein sehr nützliches Gerät!!

An das Laminieren fertig los!

Jetzt legst du dein Papier in die Folie.

Schiebe die Papierkante ruhig richtig an die Folienkante, damit es beim Laminiervorgang nicht verrutscht. Schiebe nun die Folie mit der geschlossenen Seite zuerst in das heiße Laminiergerät. Dieses zieht die Folie mit dem Papier dazwischen von allein rein und auf der Rückseite kommt das stabile und glatte Papier wieder raus.

Das machst du nacheinander mit allen Blättern, die du zugeschnitten hast.

Jetzt bindest du die Seiten

Ich habe mir das Spiralbindegrät gekauft, weil ich Kalender selber gemacht habe. Erst als ich dieses Gerät zu Hause hatte, wurde mir bewusst, wie grandios und nützlich es ist. Denn ich habe einen Sohn, der malt – VIEL und möchte jede einzelne Zeichnung auch aufheben. Wir binden die Zeichnungen mittlerweile und haben schon etliche „Bücher“ von ihm. Die Anschaffung hat sich wirklich gelohnt.

Wenn du Blätter in A4 laminiert hast, brauchst du dir wegen der Positionen der kleinen Löcher keine Gedanken machen. Doch bei einer anderen Größe solltest du darauf achten, dass du die Blätter so unter den Stanzer legst, dass die Löcher ordentlich gesetzt werden. Auf dem Gerät wird gezeigt, wo der Stanzer die Öffnungen setzt.

(Bei den meisten Spiralbindegeräten gibt es auch eine Markierung, die du fest setzen kannst, wenn ein A4 oder A5 Blatt gelocht werden soll.)

Lege dein Blatt so weit rein, bis es nicht mehr geht. Der Abstand von der Blattkante zu den Löchern ist wirklich schmal. Achte unbedingt darauf, dass du das Blatt gerade hältst und bis hinter zum Anschlag einlegst. Halte mit der einen Hand die Folie fest und mit der anderen Hand drückst du den Hebel nach unten und lochst die Markierungen.

Und schon hast du die perfekte Lochung.

Bei dem Spiralbindegerät, welches ich dir verlinkt habe, sind auch gleich die Binderücken dabei. Die sind aus weichem Plastik und können im Anschluss gut mit der Schere gekürzt werden. Lege einen Binderücken so auf die Oberseite, dass die Öffnungen zu dir zeigen.

Jetzt ziehst du den Hebel, mit den du gerade die Löcher gestanzt hast, ein wenig zu dir und öffnest dadurch die Bindung.

Jetzt kannst du deine Blätter einlegen.

Lege nach und nach die einzelnen Blätter in die Bindung. Wenn du jetzt den Hebel langsam, wieder zurück drückst, schließen sich die Ringe nach innen, kürze den Binderücken auf die Blattgröße (wenn nötig) und schon ist das Stickeralbum fertig.

Es geht auch in anderen Größen

Ich hatte in meinem Buntpapierfach noch das Kreativset von Folia* liegen. Da sind so tolle Mädchenfarben drin. Die musste ich unbedingt verarbeiten. Doch sind Blätter in dem Set sind weder A4 noch A5 groß. Die Größe liegt irgendwo dazwischen.

Doch das ist kein Problem. Ich habe einfach die Blätter mittig in die Folien in der A4 Größe getan und sie so laminiert. Am Ende musste ich nur darauf achten, dass die Lochungen für das Binden ungefähr gleich saßen. Aber auch das ging erstaunlich gut.

Du kannst die Folie und den Binderücken noch kürzen, wenn du magst und fertig ist das Stickeralbum in Sondergröße.

Eine kleine Extraidee

Sandra kam auf die Idee, da ihre Tochter viele Pferdesticker besitzt, dass der Hintergrund für genau diese Aufkleber auch als Koppel oder Stall schön wäre. Da könnte man ein eigenes Bild kleben und eben auch immer wieder umdesignen, wenn man mag. So habe ich mich an den Tisch gesetzt und eine Koppel gemalt und laminiert.

Wer jetzt keine Lust hat, selber zu zeichnen, kann sich auch Ausmalbilder ausdrucken und diese vorher noch vom Kind ausmalen lassen. Den Stahl für Pferdefans – eine Rennstrecke für Autosticker – Weltall für Stern und so weiter. Der Fantasie sind da keine Grenzen gesetzt und warum nicht ein Buch aus ganz vielen verschiedenen Malbildern?

Wie findest du unsere Idee vom selbstgemachten Stickeralbum? Teil diese Idee doch gern auf Pinterest.

An was erinnerst du dich gerne aus deiner Kindheit zurück, was es heute in der Form nicht mehr gibt?

Viel Spaß beim Nachbasteln!
Suse*

 

Achso: Ein paar tolle Sticker und ein selbstgestaltetes Album dazu sind auch ein tolles Geschenk für Kindergeburtstage oder Weihnachtsstiefel 😉

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