Das Thema Medienkonsum, Spielkonsole, Smartphone, Youtube, Snapchat oder was es auch immer sein möge, floppt spätestens mit der Grundschulzeit das erste Mal ins Haus. „Leon hat jetzt ein eigenes Handy Mama.“ oder „Finn hat eine Wii. Da kann man zu viert spielen. Voll cool Mama. Kann ich auch sowas haben?“.

Mit dem Größer-werden der Kinder drängen sich ganz neue Themen in unseren Alltag, die früher vielleicht weniger oder gar keine Rolle gespielt haben. Man sagt immer, es wird irgendwann einfacher und vielleicht hat man damit ein bisschen recht. Ich mache jedoch die Erfahrung, dass die Konflikte, Themen und Probleme im Familienalltag einfach andere werden. Was früher die durchwachten Nächte waren, ist heute das „Ich will ein eigenes Smartphone.“ Ich bin mir gleichzeitig sicher, dass wir als Eltern in alles hineinwachsen werden. Wenn ich daran denke, wie hilflos und unbedarft ich mich beim Baby in den ersten Tagen gefühlt habe und wie Unsicherheiten zu Selbstverständlichkeiten wurden, bin ich in Hinblick auf die Zukunft zuversichtlich.

Aus diesem Grund habe ich Lukas Wagner zu einem Interview eingeladen. Er selbst ist Psychotherapeut, unter anderem auf den Umgang mit Medien spezialisiert und hat in diesem Jahr sein Buch „Generation Digital“ veröffentlicht. Herausgekommen ist eine inspirierende Podcastfolge mit einer Menge Input für Eltern, die sich ebenfalls zu dem Thema Gedanken machen.

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Medienkonsum – Das Thema, das uns Angst macht.

Im Interview wurde mir klar, dass vor allem der Punkt eine Rolle spielt, dass uns die Themen Snapchat, Youtube, Smartphone, Mincraft oder wie sie auch immer heißen mögen Angst machen. Wir haben sofort ein Bild im Kopf: Den Jugendlichen, der sich total dem „zocken“ hingibt und in der Medienwelt versinkt. Wir stellen uns ein Kind vor, dass keine Freunde haben wird, sich schlecht ernährt und den ganzen Tag vor einem flimmernden Bildschirm in einer dunklen Kammer sitzt. Dass diese Bild nur unseren eigenen Sorgen entspricht, ist die eigentliche Gefahr, weil wir uns davon unbewusst steuern lassen und wiederum dazu neigen härter ins Gericht zu gehen. Wir verbieten, setzen starre Regeln oder entziehen im schlimmsten Fall Medien sogar als Strafe. Das Ganze schießt wie ein Bommerang zurück und Smartphone und Co. gewinnen zusätzlichen Reiz.

Wie man nun aber nun Medienkonsum gut im Familienalltag integriert, kannst du im Interview nachhören. Wir sprechen darüber:

  • Ob Medien eine Gefahr sind.
  • Wie man Medienkonsum im Alltag etabliert.
  • Ob man den Kindern eigene Geräte zugestehen sollte.
  • Wie man sich mit Kindern auf ein festes Limit einigen kann.
  • Welche Verantwortung wir selbst tragen.

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