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Heute folgt ein schon längst überfälliger Beitrag zum Thema Plotten. Wie ihr vielleicht schon gesehen habt, arbeiten wir mit Silhouette Geräten. Bianca hat den Portrait und ich den Cameo. Unsere Leser, die sich für Plotter interessieren, sind oft etwas verwirrt. Was ist der Unterschied und was ist der Silhouette? Welcher ist besser und warum und wieso?

Heute möchte ich euch ein bisschen Licht ins Dunkle bringen und zunächst erst einmal grundsätzlich auf die Geräte eingehen und infolge dessen darauf, wo der Unterschied liegt.

 

Was ist ein Silhouette?

Immer wieder taucht diese Frage in verschiedensten Foren auf. Silhouette ist außer einer Bezeichnung für ein „Schattenbild“ eine Plotter(zubehör) Marke. Unter der Marke Silhouette werden wiederum momentan zwei Geräte im Hobbyplotterbereich geführt: Cameo und Portrait. Hin und wieder bezeichnen einige Besitzer ihre Geräte jedoch einfach als Silhouette. Das erklärt also, warum der Begriff häufiger auftaucht und somit eine Art „Oberbegriff“ darstellt.

Was muss man sich zum Starten dazu kaufen?

Bei beiden Geräten ist standardmäßig eine Schneidematte, Software und Messer im Lieferumfang enthalten. Somit fehlt für den ersten Gebrauch nur die gewünschte Folien- und Papierart und für den Komfort evtl. noch eine Rakel (Entgitterungshaken). Da die meisten unserer Leser sich für die Bügelbildchen interessieren, möchte ich hier gleich die richtige Wahl geben. Kauft euch in dem Fall Flexfolien oder Flockfolien. Diese lassen sich auf Textilien aufbügeln. Zusätzlich liegen im Paket derzeit 50 kostenlose Schneidedesigns bei sowie 1 Monat Gratis-Abo im Silhouette Online-Store.

 

Was ist der Unterschied zwischen Portrait und Cameo?

Der Portrait* ist das kleinere Modell von Silhouette. Er fasst mit Sicherheit Folien und Papier im A4-Format. Die Schneidebreite beträgt 20,8 cm (8,5″), von der Länge her kann man theoretisch mehrere Meter zuschneiden. Von der Handhabung her arbeitet der Portrait genauso wie der Cameo und unterscheidet sich lediglich durch eine „Abspeckung“ in Hinsicht auf die komfortable Bedienung, die kleinere Schnittbreite und den günstigeren Preis.

 

portrait plotter

Der Cameo* ist seit Kurzem mit Facelift erhältlich. Mit 12″ bzw. 30,5 cm Arbeitsbreite bietet er also knapp 10 cm mehr Spielraum. Im Gegensatz zum Portrait besitzt der Große ein Touchscreen und lässt sich dank USB-Anschlusses auch ohne PC bedienen bzw. bietet er die Möglichkeit vom USB-Speicher aus Daten einzulesen. Hinzu kommt am Gerät noch ein Fach, um Messer zu verstauen. In der Anwendung und Arbeitsweisen sind beide Geräte völlig identisch.

folie einlegen plotter cameo

 

Fazit:

Da wir die beiden Geräte hauptsächlich für das Erstellen von Bügelbildern benutzen, reicht in unseren Augen der Portrait völlig aus. Wer es jedoch größer mag und bspw. auch gerne im Scrapbooking-Format arbeiten möchte, ist mit dem Cameo besser beraten. Man könnte es wohl auch mit dem normalen Auto und der Kombiversion vergleichen – der Große bietet ein paar mehr Zusätze und einfach mehr Platz.

 

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