Bildbearbeitung mit Picmonkey: Teil 1 – Logo auf ein Foto bekommen in 3 Minuten

Heute folgt ein Tutorial zu einem Bildbearbeitungsprogramm, dass wir oft nutzen: PicMonkey. In einem älteren Beitrag hatten wir bereits kurz angeschnitten, warum wir das Programm so gut finden für die Bearbeitung von Fotos. Um es noch einmal kurz zu sagen: kostenfrei, verständlich, viele Möglichkeiten. In diesem Beitrag möchten wir aber lediglich auf eine Funktion eingehen – nämlich, wie man mittel PicMonkey Logos in sein Foto bekommt 😉

logo auf bild bringen

Vorab sei erwähnt: Wenn ihr als Logo bzw. Bildschutz lediglich einen Schriftzug wünscht, wie z. B. wir mit „www.mamahoch2.de“, dann ist dies auch mit den meisten einfach gehaltenen Bildbearbeitungsprogrammen oder sogar mit Paint und Co. ohne viel Tamtam möglich: Hier soll es wirklich um Logos in Form von eigens gestalteten Designs gehen, die dann irgendwie auf das Foto kommen müssen.

Für den Beitrag habe ich mir sogar eine Assistentin zur Hand genommen. Ja, denn ganz nebenbei möchte ich euch von Susann nämlich das tolle Nähbeispiel unseres Ponchotutorials zeigen. Ist er nicht schön?

 

Logo in ein Foto einfügen

Wir befinden uns also auf der Hauptseite von PicMonkey und dort wählt ihr dann den Button „Edit“.

picmonkey

 

Schon werdet ihr aufgefordert ein Foto hochzuladen. Das tun wir nun auch. In meinem Fall habe ich also das wundervolle Ponchobeispiel von Nähkind gewählt.

logo einfügen mit picmonkey

Nun erscheint oben eine Schaltfläche mit der Bezeichnung „your own“. Dort klickt ihr drauf, um eure eigene Grafik hinzuzufügen.

logo einfügen mit picmonkey

Diese springt darauf direkt ins Foto hinein.

logo einfügen mit picmonkey

Nun schiebt man es einfach an gewünschte Stelle. Zudem hat man aber auch die Möglichkeit das Logo noch farblich zu verändern, wenn es angeklickt ist. Ich liebe zum Beispiel die „Fadeeinstellungen“. Dort kann man das Foto etwas durchscheinend machen. Damit wirkt das Logo nicht mehr so hineingeklatscht.

Wenn ihr zufrieden seid, klickt ihr einfach auf „save“ und schon ist das Foto einsatzbereit.

nähkind poncho

Übrigens bietet Picmonkey darüber hinaus noch viele weitere tolle Möglichkeiten. Das Programm ist wirklich zu empfehlen, gerade in Sachen Fotobearbeitung für Anfänger.

Warum überhaupt der Quatsch mit dem Logo?

Darauf möchte ich gerne noch einmal eingehen – uns ist es selbst mindestens 3x passiert, dass unser Foto zweckentfremdet auf einer fremden Seite OHNE Genehmigung hochgeladen und dort als „Eigentum“ ausgegeben wurde. Dank eines Logos und oder einer Signatur im Foto lässt sich dies 1. einwandfrei nachweisen und 2. schützt ihr euch automatisch vor Diebstahl, weil ein halbwegs kluger Mensch kein Foto mit Signatur verwenden wird.

Der viel positivere Effekt ist jedoch das Branding, welches ihr ganz unscheinbar dem Leser mit auf dem Weg gebt und damit eurem Blogbusiness bzw. eurer Facebookseite einen Wiedererkennungswert verschafft.#

 

Ein kleiner Tipp zum Schluss: Verkneift es euch Fotos mit gigantischer Größe in euren Blog zu laden – ihr legt damit eure Seiten sinnlos lahm. 56 kb reichen schon aus – wir haben maximale Größen von 300 kb. Das mussten wir jedoch auch erst schmerzlich lernen 😉

Viele Grüße

 

Sabrina

 

Author: Sabrina

Quirrlige Zweifachmama mit Hang zum kreativen Chaos, Kaffeeduftliebhaberin, pastellliebend, fantasievoll und chronisch unentschlossen, aber dafür immer wieder auf der Suche nach neuen kreativen Herausforderungen.

Share This Post On

Kommentar absenden

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

2 Kommentare

  1. Das ist ja super, vielen Dank euch für diese Info. Bislang kannte ich nur das Watermark, damit kann man auch eine Art Wasserzeichen einfügen. Erwähnenswert wäre evtl. noch, dass es sich hier nicht um ein lokales Programm handelt, sondern um eine Web-App. Werden die Bilder dort irgendwo zwischengespeichert? Wäre ja wichtig zu wissen, denn man will ja nicht, dass die irgendwo unwissentlich rumgeistern oder?

    LG Katrin

    Kommentar absenden
    • Hallo Katrin, danke für die Anmerkung – man lädt die Bilder dort hoch und bearbeitet direkt in der Webanwendung. Meines Erachtens wird da nichts gespeichert, was im Hintergrund genau läuft, weiß man aber meist nicht ;D