In unserem Urlaub waren wir nicht nur unterwegs und ein paar Tage ausspannen, sondern haben auch ein langersehntes Projekt umgesetzt. Schon als ich die ersten Matschküchen bei Pinterest und anderen Bloggern gesehen habe, war mir klar, sowas würde auch perfekt bei uns passen. Unsere Tochter liebt es stundenlang im Sandkasten zu spielen, zu kochen und natürlich auch ausreichend zu matschen. Und das soll sie auch. Sie ist sowieso am liebsten den ganzen Tag draußen. Deshalb bekam sie nun neben den Sandkasten noch eine kleine eigene Terrasse aus Granitpflaster, auf der schon bald die neue Matschküche stehen sollte.

Das neue Sommerhighlight!

 

Unsere Küche besteht fast nur aus gebrauchten Materialien und hat somit gerade annähernd 20 Euro gekostet. Es ist also sogar ein richtig tolles Recyclingprojekt mit Schnäppchengarantie! 😀

Wir haben aus alten Möbelplatten und Holzresten die Küche an sich gebaut. Holzbalken als Grundgerüst und einige Platten als Oberflächen und Ablagen.

 

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Als Spülbecken dient eine aussortierte Schüssel von WMF. Außerdem noch einige unbenutzte Blumentöpfe zum Aufhängen. Wie bereits erwähnt, haben wir nur die Farben gekauft, etwas Klarlack und eben die Schrauben.

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Nach dem fertigen Aufbau und Zuschnitt strichen wir die Küche in weiß und hellem Pastellgelb. Nach einmaligem Streichen und Trocknen wurde die Küche noch an allen Seiten mit Klarlack besprüht, sodass sie auch wetterfest ist. Ich mag es, wenn das Holz noch durchschimmert und diesen „Usedlook“ hat.

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Alles in allem haben wir ca. 2 h Zeit und Arbeit in die Matschküche investiert. Und es hat sich wirklich gelohnt!

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Die Blumentöpfe sind einfach angehängt und können je nach Belieben vertauscht werden. Als Kochplatte oder Bratstelle* habe ich die Aufkleber von Limmaland verwendet.

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Dann noch ein wenig aus der eigenen Küche aussortiert; Kochlöffel, alte Eimerchen und Co zum Spielen bereit gelegt.

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Kleines Extra

Ja, es sind oft die Kinder selbst, die auf die allerbesten Ideen kommen. So hat sie die Rückwand der Matschküche sofort als Kreidetafel ausprobiert. Zum Glück hatten wir noch etwas Tafelfolie* da und haben diese dann auch gleich noch ans Holz geklebt.

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Allerdings hier ein Tipp: Langfristig gesehen empfehle ich eher richtige Tafelfarbe. Wir werden die Rückseite auch noch damit streichen, denn die Folie ist nicht wetterfest. Leider.

 

Die Matschküche wird nun täglich ausgiebig bespielt. Passend dazu habe ich die letzten Tage auch noch unsere kleine Sitzbank* farbig gestrichen. Die war schon aus dem letzten Sommer sehr verblasst und hatte es sowieso nötig. Jetzt hat sie eine kleine tolle Spieloase direkt neben dem Sandkasten, den ich euch bereits schon vor einigen Wochen vorgestellt hatte.

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Nun wünsche ich allen Selbermachern viel Spaß beim Nachbauen und Kreativ sein. Und wie man sieht, ist es auch für wenig Geld möglich!

Schau dir doch gerne unsere Ideen auch später noch einmal an und pin dir den Beitrag.

DIY – Bau dir deine Matschküche selbst

Grüße Bianca

 

 

 

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  1. Nicole G. 4. August 2016 at 16:46

    Tolle Idee 🙂
    so eine Küche brauchen wir auch. Könntest du vielleicht noch die Maße von eurer Küche schreiben. Das wär super.
    Liebe Grüße Nicole

    antworten
    1. Bianca 5. August 2016 at 8:10

      Oh, da müssen wir alles nachmessen, denn sie ist wie gesagt aus Restern gebaut.

    2. Nicole G. 5. August 2016 at 11:23

      Hallo Bianca, vielen Dank für die schnelle Antwort. Vielleicht könntest du nur die Höhe, Breite und Tiefe der Küche schreiben. Ich möchte sie auch aus Resten bauen und bräuchte nur ein bisschen nen Anhaltspunkt. Liebe Grüße Nicki

  2. Dagmar Lorenz 1. August 2016 at 13:50

    Hallo, liebe Biana,

    das ist ja wieder einmal eine sehr gute Idee. Ich werde mal sehen, ob ich diesen Vorschlag meine Tochter unterbreiten kann und mein Mann dann diese kleine Küche basteln kann. Unsere Enkeltochter matscht nämlich auch sehr gern und im Garten kann man ihr damit bestimmt eine große Freude bereiten.

    Liebe Grüße
    Dagmar

    antworten
  3. Sonja 1. August 2016 at 8:50

    Sehr toll. Da muss ich mal drüber nachdenken, da der Sandkasten gar nicht so viel genutzt wird sondern viel lieber gekocht (gematscht 🙂 ) wird. LG Sonja

    antworten

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