Huch, jetzt musste ich doch glatt im letzten Beitrag lesen, wo ich „stehen geblieben war“ damit sich nichts überschneidet. Es tut uns so leid, aber derzeit haben wir einfach so viele Ideen, dass wir ein Schwangerschaftsupdate ausfallen lassen haben und ich nun die 23. bis 29. Schwangerschaftswoche zusammenfasse.

Produktbild Muttersein

Also: Wie war der Stand der Dinge?

ich reiße es noch einmal kurz an, da sich inzwischen einiges getan hat. Der Stand der Dinge war wie folgt, ich wollte gerne eine Hausgeburt haben, aber ich fand keine einzige Hebamme im Umkreis, die noch Hausgeburten betreute (ich rief bereits in der 7. SSW an!!!!). Der Beitrag hat wirklich Wellen geschlagen und ich habe viel Zuspruch und Hilfe von anderen Mamis und Hebammen erhalten.

Ich möchte ehrlich sein: Wenn ich diesen Mamablog nicht hätte – wären die Umstände jetzt nicht so, wie sie sind!

Hausgeburt nun doch!

Es war nämlich so, dass mein Beitrag ganz oft geteilt wurde und mich Mütter, ja sogar Hebammen bei Facebook anschrieben, wo ich es noch versuchen könnte. Ich hatte es ehrlich gesagt längst aufgegeben und dann geschah für mich ein Wunder. Mir wurde eine Hebamme genannt, die primär keine Hausgeburten mehr betreut und Teilzeit im Kreißsaal arbeitet. Mir wurde die Mailadresse zugespielt und ich schrieb ihr und erklärte mit mittlerweile 22. Schwangerschaftswoche meine Situation. Ein paar Tage später erhielt ich die Antwort, dass sie sich gerne für ein persönliches Gespräch mit mir treffen möchte und unter Vorbehalt mir leicht positive Aussichten gibt. Ich war wirklich aufgeregt und freute mich auf den Termin in der 24. SSW. Sie schilderte mir ihre Problematik, dass sie selbst nicht mehr Vollzeit auf Rufbereitschaft sein kann aufgrund ihrer Kinder und deshalb nicht ganzjährig Hausgeburten betreut.

Ich konnte das total verstehen, weil es natürlich ein hartes Brot ist 12 Monate, 7 Tage in 24 h Alarmbereitschaft zu arbeiten. Ein Baby fragt ja nicht nach Wochenende und dann erzählte sie mir, dass sie aber eine andere Mama hätte, die 2,5 Wochen vor mir einen Entbindungstermin hat und daher den Monat Januar / Februar ohnehin angemeldet hätte bei der Versicherung. Das einzige Risiko, dass ich nun  in Kauf nehme ist die Tatsache, dass sie 2 Tage in der Woche vormittags im Kreißsaal steht und dort natürlich nicht alles stehen und liegen lassen kann, nur weil es bei mir losgeht. ABER: 1. weiß sie ja wann ungefähr mein ET sein wird, 2. arbeitet sie da ja dann nicht 24 h durch, sondern wirklich nur ein paar Stündchen und 3. könnten wir zur Not immer noch zu ihr in den Kreißsaal fahren. Diese Punkte haben in mir innerlich (und auch die Tatsache, dass ich kaum eine andere Möglichkeit habe) sofort ein lautes: „JA“ sagen lassen und nun bin ich ganz offiziell entspannte werdende Mama, ganz einfach, weil ich mich zwecks Geburts(ort)wunsch nicht vorab stressen muss und es auf mich zukommen lassen kann.

Zu der ganzen Thematik und weil es eben auch viele Bekannte so total verunsichert, wie ich mir überhaupt eine Hausgeburt wünschen kann, habe ich in den nächsten Tagen noch einen tollen Beitrag vorbereitet, aber das liest du bald, daher möchte ich ungern spoilern 😉

Eine Hebamme habe ich, aber was ist nun mit dem Frauenarzt?

Ein ganz neues Problem tat sich dann auf, als ich endlich MEINE Hebamme gefunden hatte. Mir war klar, dass ich sie gut kennen möchte zur Geburt und damit ihr auch einen gewissen Teil der Vorsorgen vor Geburt übertragen wollte. Kurz zur Erklärung: Eine Hebamme darf fast alle Standardvorsorgeuntersuchungen durchführen, die auch in der Praxis rund um die Schwangerschaft gemacht werden: CTG (Herztöne und Wehenschreiber), Blutentnahmen, Urinproben, Kindslage prüfen usw.

Ich hätte mir nie nie nie nie nie (und das meine ich so) vorstellen können, dass mein Frauenarzt in irgendeiner Art ein Problem damit haben könnte, wenn ich ab der 32. Woche im Wechsel zur Hebamme und ihm gehe. Ab diesem Zeitpunkt wäre ich alle 2-3 Wochen in die Praxis bestellt worden und dachte mir, warum der Stress? Die Hebamme kommt ja dann zu mir nach Hause, sie lernt mein Haus kennen, weiß dann schon wo was liegt, ich kann entspannen, die Kids können herumtollen und wir können in aller Ruhe Vorsorge machen. Zur Sicherheit des Arztes, wäre ich dann trotzdem alle 4 Wochen in der Praxis gewesen, aber Nein!

Die Praxis hat eine sogenannte Praxishebamme und als ich das Thema nur ansprach, merkte ich sofort eine sehr abgeneigte Haltung seitens der Praxishebamme. Ich bin aber jemand, der nicht einfach etwas hinnimmt, sondern fragt und so wurde mir erklärt, dass das etwas mit der Absicherung des Frauenarztes zu tun habe. Ich verstand das Problem nicht, denn andere Ärzte arbeiteten ja auch mit freiberuflichen Hebammen Hand in Hand. Als ich es dann beim Frauenarzt direkt ansprach wurde mir gesagt, dass die Hebamme nichts (mehr) in meinen Mutterpass einzutragen habe und sie die Vorsorgen im Wechsel komplett ablehnen, da es keinen Vertrag mit der Hebamme gäbe. Als dann noch der Satz folgte: Der Frauenarzt hat hier das Vorrecht zu entscheiden, sank ich in meinen Stuhl und wollte einfach nur noch gehen.

29. SSW
29. SSW

Ich schrieb anschließend meiner Hebamme und informierte sie darüber, dass der Arzt die Vorsorge durch die Hebamme komplett ablehnte bzw. möchte, dass diese nicht in den Mutterpass eingetragen wird. Das Problem ist jedoch, dass die Hebammen sogar verpflichtet sind Vorsorgen einzutragen, sofern diese durchgeführt wurden. Es war für mich ein schlimmer Tag, denn ich wusste, dass ich mich nun irgendwie entscheiden musste, was ich wollte und eigentlich wollte ich mich nicht zwischen Frauenarzt und Hebamme entscheiden. Dieser Umstand bedeutete nämlich, dass auch keine Ultraschalluntersuchungen mehr durchgeführt werden würden, was wieder neue Probleme aufwerfen würde, weil ich bei ET 3 laut Vorschrift einen Ultraschall benötige und vom Arzt die Bestätigung, dass einer Entbindung außerhalb nichts im Wege steht. Ich war auf und ab und schmiedete Pläne, überlegte ob ich einfach ins Krankenhaus fahre wegen des Ultraschalls. Die Zeit bis zu ET 3 ist aber noch verdammt lange hin und eigentlich wollte ich ja auch, dass man um den ET nochmal schaut, ob alles im grünen Bereich ist. Ich sag es gerade aus: Ich hätte kotzen können und war wütend auf einen Frauenarzt, der mich in diese Lage gebracht hat, nur weil – ja warum eigentlich? Geld? Absicherung? Vertrag mit seiner Hebamme?

Glücklicherweise rieten mir Freundinnen dazu es bei einem anderen Arzt in dieser Stadt zu versuchen und siehe da: 0 Probleme damit sich mit einer Hebamme in die Vorsorge reinzuteilen, keine Einwände dagegen, dass sie zu mir kommt und CTG und Co macht, sofern wir das wünschen und auch kein Problem damit, dass sie in meinen Mutterpass einträgt. Der einzige bittere Beigeschmack ist aber, dass ich nun in der 31. SSW den Frauenarzt wechseln werde und das so nicht geplant war 🙁 Aus dieser Erfahrung heraus kann ich es nun vollkommen nachvollziehen, dass manche Hausgeburtmamas sich ganz gegen den Frauenarzt entscheiden und einzig auf die Vorsorge durch eine Hebamme setzen.

Edit: Ich habe übrigens in der gleichen Woche noch mit dem Kinderarzt wegen der U2 gesprochen und dieser war gegen meine Erwartung total aufgeschlossen und wünschte mir alles Gute und sicherte mir zu die Untersuchung zu übernehmen. Er konnte mir einzig nicht hundert prozentig garantieren, dass die U2 bei uns zu Hause durchgeführt werden kann. Da es aber nur 2 km sind bis zur Praxis sind, wäre eine Fahrt in Ordnung.

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Wie es mir geht…

Mir gehts bis auf ein paar kleine Wehwehchen übrigens hervorragend. Ich habe zwar das Gefühl, dass mein Bauch total spannt, aber so groß ist er in der Tat noch gar nicht. In der 28. SSW lag er bei 89 cm und ich wog 63 Kilo (ursprünglich 56 Kilo). Das hält sich gefühlt alles noch sehr im Rahmen.

Ich habe abends nun regelmäßig Sodbrennen und hin und wieder Krämpfe in den Füßen, weshalb ich Magnesium nehme und bei Bedarf ein Glas mit etwas Natron trinke. Das Sodbrennen ist dann innerhalb von 5 min verschwunden. Ansonsten watschel ich ein wenig wie eine Ente, aber das kannte ich schon von den Jungs und es ist auch nicht mehr die 1. Schwangerschaft 🙂 Das Einzige, was mich wirklich ein wenig stört, sind die unruhigen Nächte, da ich mich oft hin- und herwälze (was nicht mehr so locker fluffig geht) und sehr oft aufwache. Zudem träume ich wirklichen Schrott.

Die Kleine tritt regelmäßig, ist aber insgesamt nicht so aktiv, wie die zwei Brüder. Sie reagiert aber sofort auf meine warmen Hände 😉 Inzwsichen liegt der Kopf unten und ich kann unterhalb des Rippenbogens den Po oder Füße ertasten. Sie liegt aber immer mal anders, bevorzugt meine rechte Seite. Laut letztem Ultraschall (28. SSW) wog sie bereits über 1000 g und ist damit normgerecht entwickelt.

Ich selbst hab manchmal, aber selten noch Übelkeitsanfälle – sehr komisch 😀 und nach wie vor liebe ich Obst. Ich bin jetzt weg vom Pfirsich und hin zur Mandarine gewechselt 😉 Kaffee kann ich gelegentlich auch wieder trinken, aber es ist einfach nicht wie früher, dafür gefällt mir Kräutertee sehr gut.

Und es ist das erste Mal passiert, dass ich mir tatsächlich eine Umstandsjacke für den Winter geholt habe. Mein Bauch ist zwar kleiner, aber er hängt irgendwie anders, sodass meine normale Jacke kaum mehr zu geht. Aber wie gesagt, alles kleine Problemchen und absolut unspektakulär…

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Meine Baby-to-sew-List

Oh ja, die hängt etwas in den Seilen. Erst hatte ich ein Nähtief, dann war so viel los durch Renovierung und den Alltagstrubel und dann ist auch noch blogmäßig durch die anstehende Weihnachtszeit viel zu tun. Tja und nun musste ich erstmal die Jungs benähen 🙂

Am Wochenende ist zum Beispiel aus dem neuen Bandit-Stoff ein toller Pulli für den Großen entstanden (Affiliatelink zu Alles für Selbermacher)

bandit-stoff-alles-fuer-selbermacher-andrea-lauren

Ich habe mir aber zur Motiviation von Klimperklein das Buch „Babyleicht“ (Trackinglink zu Amazon) gekauft und auf den ersten Blick ist das wirklich eine geniale Basis für Babyschnitte. Zudem habe ich selbst ein Babyset erstellt, aber Schnittmuster erstellen dauert eben immer und dann muss nachgebessert werden und und und, daher werden wir das Freebook wahrscheinlich erst im Dezember oder Januar veröffentlichen können.

meine Baby-to-sew-List-> ich muss mehr nähen *hust*:

  • 6 Body in 56 – 1 fast fertig
  • 6 Bodys in 62
  • 5 Pump-Hosen in 56/62 – davon sind 4 fertig
  • 3 Stampler in 56 – 1 fast fertig
  • 5 Oberteile (Langarmshirts) in 56 – 1 fertig
  • 5 Oberteile in 62 – 1 fast fertig
  • 3 Leggings in 56
  • 1 Jacke in 56 – fertig
  • 2 dünne Jäckchen (für drinnen) in 56
  • 2 dünne Mützchen – 1 fertig
  • 1 dicke Wintermütze
  • 6 Sabbertücher/Dreieckstücher
  • 10 Spucktücher
  • 3 Schlafanzüge

Es grüßt euch Sabrina

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ommetar 0.000000e+0

  1. Luisa 12. November 2016 at 22:39

    Ui, spannende Geschichte. Bin nämlich auch grad in der 30. Woche und plane eine Hausgeburt. (ET 21.01.) Zum Glück habe ich hier eine Hebamme gefunden, die mit mir den Weg geht. Das Frauenarztproblem kenne ich, habe daher gleich am Anfang der Schwangerschaft gewechselt. Meine jetzige Frauenärztin arbeitet eng mit den Hausgeburtshebammen hier in der Umgebung zusammen, war quasi eine Empfehlung meiner Hebamme. Spannend ist bei mir bloß, dass meine Hebamme zur Geburt selber ca. im 7. Monat sein wird :). Das Klimperklein-Buch hab ich mir jetzt auch bestellt und hoffe, dass ich da noch was genäht bekomme. Erstmal brauchen nämlich meine beiden großen noch Jacken.

    LG, Luisa

    antworten
  2. Christin 7. November 2016 at 22:44

    Oh man, was ein Theater!
    Aber es zeigt auch immer wieder, dass es sich lohnt für das zu kämpfen, was man wirklich will! Toll, dass du jetzt eine so gute Lösung gefunden hast.
    Und ganz ehrlich…sei froh, dass du den blöden Frauenarzt los bist!
    Sind alle Sachen, die auf deiner Sew-Liste stehen auch in dem Buch???
    Liebe Grüße

    antworten
    1. Sabrina 8. November 2016 at 10:07

      Ich glaube die Spucktücher nicht, aber das Buch enthält schon eine Kopf-bis-Fuß-Ausstattung inkl. Abwandlungen und auch solche Dinge, wie Schnuffeltücher oder Overalls. Also da kann man KLimperklein durchaus mal loben 😉

    2. Christin 8. November 2016 at 10:14

      Na dann wandert das Buch doch gleich mal auf meine Weihnachtswunschliste 🙂
      Vielen Dank 🙂

  3. Iris 7. November 2016 at 21:08

    Oh man da hast Du ja noch ordentlich zu tun um das alles zu schaffen.
    Ich wünsch Dir ganz viel Glück und viel Gesundheit.
    Herzliche Grüße Iris

    antworten
  4. Tanja 7. November 2016 at 20:22

    Das Problem Hebamme und ArztPraxis kenne ich- ich habe dann einfach die Termine beim doctor „vergessen“ und den Rest mit der Hebamme gemacht.
    Als dann die Ärztin meinte,wir leiten die Geburt ein,weil das Kind schon 4 (!!!) Tage über Termin ist,habe ich mich „freundlich “ bedankt und nach 7 tagen über Termin eine ganz entspannte ambulante Geburt mit meiner Hebamme verbracht.
    Erst zu hause bis zum „get no “ und dann völlig harmonisch im Kreißsaal (ambulante Geburt) .
    Die Ärztin hat mich nie wieder gesehen 😉

    antworten
  5. Conny 7. November 2016 at 16:31

    Ein schöner Bericht 🙂 mein EGT (ebenfalls das 3. Kind) ist am 16.1.2017, also sind wir gar nicht so weit auseinander 😀 meine To-Sew Liste ist auch ewig lang *gg* obwohl es bei uns schon das 2. Mädchen wird und wir eh einiges haben. Übrigens wird unsere Bauchmaus auch mit den Babyleicht-Schnitten eingekleidet. Auf euer Freebook freue ich mich auch sehr! Ich hätte sehr gerne eine Hausgeburt, aber mein Mann kann sich damit gar nicht anfreunden

    antworten
  6. Anne 7. November 2016 at 14:38

    Liebe Sabrina, ich kann total verstehen, dass du dich gegen deinen F-Arzt und für deinen Hebi entschieden hast… Nach dem Theater wäre das Verhältnis zwischen Arzt und Patient sowieso eher unentspannt gewesen und mit seiner Reaktion ist er auch gegen eine Hausgeburt und damit habt ihr sowieso komplett unterschiedliche Ansichten.
    Also, richtige Entscheidung!
    Ich bin schon so gespannt, wie deine Hausgeburt wird!
    Die besten Wünsche für die kommenden Wochen, Anne

    antworten
  7. Andrea 7. November 2016 at 12:42

    Ich freue mich sehr für dich, dass es mit der Hausgebrauch doch wahrscheinlich klappt. Hier ist auch Nummer 3 unterwegs, mein Mann kann sich damit aber überhaupt nicht anfreunden, ich tendiere somit dazu, ambulant im KH zu entbinden.
    Das Theater mit dem FA tut mir sehr leid. Meine Vorsorgen laufen im Wechsel zwischen FA und Hebamme, allerdings im zweiwöchigen Wechsel, es fällt also kein Gyntermin aus, war bei den ersten Kindern auch schon so.

    antworten
  8. Katrin 7. November 2016 at 12:35

    Hallo,
    ich drücke dich mal aus der Ferne ganz lieb.
    Mir kommt es gerade vor, als ob ich meine Geschichte lese.
    Zwei Jungs, dritte Schwangerschaft, Mädchen, Hausgeburt, Geburtshaus, Frauenarzt nicht tolerant.
    Aber, am Ende hat sich alles gefunden und so können wir nun unsere kleine Hedi genießen.
    Ich wünsche dir viel Kraft für die letzten Schwangerschaftswochen.
    Liebe Grüße

    antworten
  9. Biene 7. November 2016 at 12:29

    Hallöchen,
    das habe ich aber auch schon gehört, dass sich da so manch ein Frauenarzt schwer tut Aufgaben abzugeben. Ich habe damals auch einen Bösen Blick bekommen, als ich sagte, dass die eine Impfung meine Hebamme gemacht hat und eben nicht wieder der Frauenarzt (tja waren für ihre Kasse 40€ weniger). Das ist so meist der Grund bei uns, warum das die Ärzte nicht möchten.
    Allerdings habe ich meinen Frauenarzt vorher auch gar nciht gefragt, ich bin einfach in eine Hebammenpraxis gegangen, weil ich wußte ich brauche ine Hebamme.
    Später lernte ich dann noch eine Hebamme von der Frauanarztpraxis kennen und somit schrieben sich 2 verschiedenen Hebammen in mein Heft ein – war alles kein Problem.
    Vielleicht war das bei dir auch ein Grund – die Abrechnung?

    antworten
    1. Sabrina 7. November 2016 at 13:53

      ich denke, dass eindeutig der Grund in der Abrechnung liegt und der Frauenarzt daher „nichts abgeben möchte“ – alles andere erschließt sich mir nicht logisch. Problem ist aber, dass ich mir seine Hebamme ja nicht ausgesucht habe, sondern meine und das auch offen angesprochen habe, dass ich die Vorsorge durch MEINE Hebamme wünsche tja und dann kam es zu dem ganzen Wirrwarr. Die Praxishebamme macht ihre Arbeit sicher auch gut, aber trotzdem zieh ich meine Hebamme vor und ich meine (ich hoffe ich liege da nicht falsch) dass ich hier in Deutschland ein freies Wahlrecht habe, welche Leistungen ich von wem in Anspruch nehme…

  10. Ina 7. November 2016 at 12:17

    Es freut mich total zu lesen, dass sich alles zum positiven gewendet hat ?.
    Ich bin aktuell in der 28. SSW und ans Sofa gefesselt.. in dieser SS (3. ?) läuft so gar nix reibungslos, leider.. umso mehr freu ich mich, hier deine SS-Updates zu lesen!
    Ich wünsch dir noch eine entspannte Restschwangerschaft!

    antworten
  11. Dani 7. November 2016 at 11:21

    Hallo,
    Ich hatte auch eine externe Hebamme und ähnliche Erfahrungen gemacht. Der Arzt selbst machte keine Probleme, aber eine Hebamme aus der Praxis. Sie hat sich völlig unprofessionell abfällig über diesen Umstand geäußert. In der Konsequenz habe ich nicht in dem Krankenhaus entbunden . Rückblickend würde ich es immer wieder so machen. Eine einzige Hebamme in der Betreuung ist toll. Ich wünsche dir noch alles Gute und dass alles glatt läuft.

    antworten
    1. Sabrina 7. November 2016 at 13:56

      Huhu Dani, ja das hat mich auch erstaunt, dass sich eine Hebamme abwertend über eine andere freiberufliche Hebamme äußert. Sie hat meine Hebamme nicht persönlich angegriffen, aber es schon so hingestellt, als hätten die Hebammen, die nicht an eine Praxis gekoppelt sind wohl weniger „Ahnung“ und betreiben „Hexenkunst“ 😀 und sowas stößt mir ganz schwer auf…ich dachte mir die ganze Zeit nur, welch Vereinbarung sie wohl mit dem Frauenarzt hat, auch weil er ihr dann so Rückendeckung gibt :-/ naja nun ist es mir egal – sie haben im Endeffekt nicht nur eine halbe Patientin weniger, sondern eine ganze Patientin….

  12. Nadine 7. November 2016 at 10:52

    Liebe Sabrina, Schwangerschaftsupdates zu lesen ist immer schön, auch wenn ich selbst nicht mehr schwanger bin. Unser 3. Kind kam ebenfalls ganz entspannt zu Hause zur Welt. Ich kann so gut nachvollziehen wie du dich gefühlt hast nachdem dein Frauenarzt dich in so eine Lage gebracht hat. Ich habe mich dann gegen meine Ärztin entschieden und mich komplett auf die Hebamme verlassen. Zur Not hätte ich zum Ultraschall tatsächlich das Krankenhaus im petto gehabt aber die kleine kam 10 Tage früher. Ich wünsche euch eine wundervolle Hausgeburt, Alles Gute! ♥

    antworten
  13. Christina 7. November 2016 at 10:52

    Oje, das hört sich alles nicht so schön an. Da bin ich doch froh, dass bei uns das Geburtshaus sogar näher als die Klinik liegt. So mussten wir nicht lange nach einer Hebamme suchen, die auch nach Hause kommt zur Geburt.

    Wir hatten das Glück dort frei entscheiden zu können ob unser Mini im Geburtshaus oder zu Hause kommen soll. Wir haben uns zwar im Moment für das Geburtshaus entschieden, aber bei Nr.2 ging es schon seeehr schnell, drum sind wir froh, dass ein Anruf genügen würde und die beiden Hebammen kommen doch direkt zu uns nach Hause.

    Auch meine Frauenärztin hat mich erstmal gute 10 Minuten belehrt, was wir für ein Risiko eingehen (nachdem sie mich gefragt hatte ob ich mich schon in der Klinik vorgestellt hatte, und ich ihr mitteilte, dass ich nicht vorhabe dort zu entbinden). Aber sie nimmt es so hin, allerdings möchte sie in der 35.Woche dann unbedingt zur Sicherheit noch ein Ultraschall machen.

    Dienstag (28. Woche) werde ich ihr dann nun noch berichten, dass ich ab dem 2-wöchigen Rhythmus, nur noch alle 4 Wochen zu ihr komme, weil es mit 2 kleinen Kindern mir einfach auch zu stressig ist, ständig in die Praxis zu kommen. Mal sehen was sie dazu sagt.

    Ich finde es mutig von dir, es so durchzuziehen, ich hätte den Arztwechsel wohl auch in Kauf genommenl. Ich kann es voll und ganz nachvollziehen, weil auch bei mir der Wunsch bei Nr.3 groß ist Außerklinisch zu entbinden.

    antworten
    1. Sabrina 7. November 2016 at 11:12

      Huhu Christina, ich glaube ich bin dieses Mal insgesamt einfach fester und lasse mich weniger verunsichern und reinreden. Allein die Tatsache, dass Ärzte einen immer so hinstellen, als wäre man unverantwortlich, wenn man nur daran denkt nicht in die Klinik zu gehen, finde ich dreist… Es gibt keinen Grund dafür eine Hausgeburt oder Geburtshausgeburt als „gefährlich“ hinzustellen, sofern die Hebammen ausgebildet und für die Ernstfälle entsprechend geschult sind….

    2. Christina 7. November 2016 at 11:49

      so sehe ich es auch, durch die tolle 1 zu 1 Betreuung, (in meinem Fall bei der Geburt sogar 2 Hebammen nur für mich), ist die Gefahr sehr gering, da die Hebammen mögliche Komplikationen sehr früh erkennen.

      Bei unserer 1. Geburt in der Klinik, ist leider durch das viele „Eingreifen“ in den natürlichen Geburtsverlauf sehr viel schief gegangen. Davon redet kaum jemand, dass bei einer Klinikgeburt viele Komplikationen „Hausgemacht“ sind

      Ich drücke dir (und mir ;-)) die Daumen, dass unser Wunsch nach einer Außerklinischen Geburt in Erfüllung geht

  14. Sabrina 7. November 2016 at 10:29

    Oh man was ist das denn für ein Krampf mit dem Frauenarzt, sowas habe ich ja noch nie gehört. Das würde mich auch enorm nerven, denn was interessiert es den Arzt zu welcher Hebamme ich gehe?! Meine Frauenärztin war das völlig schnuppre, sie hatte mir bloß ein paar Namen genannt, wo ich zwecks Geburtsvorbereitungskurs und zwecks alternativer Behandlungsmöglichkeiten wegen der Schwangerschaftsübelkeit hingehen könnte, also welche Hebammen das bei uns im Umkreis anbieten. Aber dass es da Probleme gibt bzw. eine Vertragsgebundene Hebamme an die Praxis habe ich noch nie gehört, echt krass, dass einem an dem Punkt dann WIEDER Steine in den Weg gelegt werden. Ich hoffe du lässt dich davon nicht zu sehr stressen und kannst deine restliche Schwangerschaft trotzdem noch genießen und erlebst die Geburt so, wie du es dir wünscht! Lieben Gruß Sabrina

    antworten
    1. Angi 7. November 2016 at 14:27

      Hi, ich kann nur sagen du bist nicht alleine. Das geht so vielen so, das sie keine Hebamme finden, der Frauenarzt sich querstellt und und und. Wieso wird es den Hebammen eigentlich so schwer gemacht für uns Schwangere da zu sein. Das ist mir immer wieder ein Rätsel……
      Deine Liste an Nähprojekten ist ja fast genauso lang wie meine, allerdings bin ich jetzt schon in der 33. SSW und Weihnachten rückt näher. Ich hab jetzt schon das Gefühl das ich keine Zeit habe obwohl meine Kleine vormittags in der Kita ist. Das ist wie verhext. 🙂
      Ich wünsch dir alles Gute für den Endspurt und viel Gelassenheit für das was da so kommen mag!
      LG Angi

  15. Sonja 7. November 2016 at 10:29

    Das ist immer ein Theater mit den Ärzten. Schön das du dieses Problem doch noch lösen könntest.
    Ich bin aktuell in der 27SSW und mein Bauchumfang hat schon die 100cm geknackt. Genauso groß war der Bauch man Tag der Geburt meines Sohnes.
    Ich wünsche dir eine schöne Rest Schwangerschaft.

    antworten

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