Wer schon eine Weile näht, fängt bald an sich mit weiteren Sparten dieses Themas auseinander zusetzen. Nach der normalen Nähmaschine, folgt die Overlockmaschine um bessere Ergebnisse zu erzielen. Danach haben wir uns einen Plotter gekauft, um unsere Nähwerke zu verschönern. Nun, nach über 4 Jahren aktivem Nähen gibt es immer noch eine Richtung, die wir selbst nicht probiert haben uns aber heute ausführlich gemeinsam mit einer Expertin von Nähpark widmen möchten: Das Sticken. In unserer Kategorie Sticken findest du alle passenden Beiträge dazu.

Sticken Einführung Fragen Interview Stickmaschine

Wir freuen uns, dass wir dazu Frau Petra Neuhierl vorab schon einige Fragen stellen durften und möchten euch heute einen Rundum Einblick in das Thema Sticken bieten und euch sogar mit einer ersten Datei im Shop als Freebie den Einstieg erleichtern. Viel Spaß dabei!

 

1. Was unterscheidet das Maschinensticken vom Freihandsticken mit der handelsüblichen Haushaltsnähmaschine? Wozu braucht man eine Stickmaschine?

Es gibt einen ganz großen Unterschied: Beim Maschinensticken übernimmt die Maschine die genaue Führung des Stickrahmens, man kann immer wieder exakt die gleiche Stickereien erstellen.

Beim Freihandsticken führt man den Stickrahmen mit der Hand. Je nachdem wie geübt man hierbei ist, kann die Stickerei mehr oder weniger gut ausfallen. Freihandsticken erfordert sehr viel Übung, möchte man ein gleichmäßiges Ergebnis erzielen.
Eine Stickmaschine erlaubt schnelles und sehr genaues Arbeiten – gerade im gewerblichen Bereich ist dies ein wichtiges Argument.

 

2. Wie viel Zeit ist notwendig, bis ich das erste Motiv gestickt habe?

Das Sticken an sich dauert – je nach Motiv – nicht lange. Es ist die Vorbereitung, die mehr Zeit in Anspruch nimmt. Man braucht schon etwas Übung um zu erkennen, welches Stickmotiv sich für welchen Stoff eignet und mit welchem Stickvlies man arbeiten muss, um ein optimales Ergebnis zu erzielen.

Sticken mit der Stickmaschine_Stickdatei Lecker Eis (2)

3. Kann dies jeder ohne Schulung lernen, wie beim normalen Nähen auch (Hobbybereich)?

Sticken kann jeder lernen, auch ohne Schulung. Natürlich muss man auch hier erst einmal ausprobieren und viel testen und es werden mit Sicherheit am Anfang ein paar nicht so gute Stickergebnisse entstehen. Doch wie beim Nähen wächst man auch hier an jedem Projekt.

 

4 .Mit welchen Anschaffungskosten muss ich rechnen, wenn ich mit dem Sticken beginnen möchte?

Die günstigsten Anschaffungskosten liegen bei etwa 600 – 750 Euro, je nachdem für welche Stickmaschine man sich entscheidet. Bei diesem Preis ist das notwendige Zubehör schon dabei. Nach oben sind natürlich keine Grenzen gesetzt, aber für den Anfang genügt eine solide Stickmaschine in dieser Preiskategorie.

 

5. Welche Einstiegsgeräte sind empfehlenswert?

Eine schöne Einstiegsmaschine ist z. B. die Innov-is 97E von Brother mit einer Stickfläche von 10×10 cm. Mit ihr kann man ganz wunderbar in die Materie reinschnuppern und sehen, ob einem das Sticken mit der Maschine Spaß macht. Ist man jedoch vom Stickvirus befallen, was durchaus sehr schnell gehen kann, wird man mit dieser Rahmengröße schnell an seine Grenzen kommen.

brother-innov-is-97e-export

 

6. Es gibt Maschinen mit unterschiedlichen großen Stickrahmen. Zu welcher Rahmengröße würden Sie als Expertin raten?

Ich rate immer zu einer Maschine mit der größtmöglichen Stickfläche, denn es ist einfacher, das ganze Projekt in einem Rahmen zu planen, besonders im Bereich Homedeko oder Bordürenstickerei.
Eine absolut sinnvolle Größe ist aber schon die Rahmengröße 13×18 wie bei der Brother F440, denn dies ist eine gängige Größe bei den meisten angebotenen Stickdateien.
Mit 21 x 40 cm Rahmengröße bietet die neue Bernina B700* den größten Rahmen, zumindest bei den reinen Stickmaschinen. Preislich dazwischen liegt die Janome MC 500*. So findet man für jedes Budget seine Maschine mit entsprechendem Komfort.

janome-memory-craft-500e

 

7. Kann ich gekaufte Kleidung auch besticken, oder geht dies nur im „Rohzustand“ an Schnittteilen?

Natürlich kann man auch gekaufte und fertig genähte Kleidung besticken. Je nachdem, wo man die Stickerei platzieren möchte, muss man manchmal etwas tricksen, aber es geht. Einfacher ist es natürlich, die zugeschnittenen Teile zu besticken. Aber auch mir passiert es manchmal, dass etwas schon fertig genäht ist und erst dann die zündende Idee kommt, dass oder womit ich es besticken könnte. Für diese Fälle ist die Bernina B700*perfekt geeignet, da sie die Möglichkeit des Freiarmstickens bietet.

bernina_b_700_mit_stickmodul_export

8. Kann ich auch Applikationen sticken, sprich Stickbilder, die ich später erst auf die Kleidung bringe?

Ja, man kann sehr schöne Applikationen und Aufnäher sticken. Hier ist es besonders wichtig, auf das richtige Vlies zu achten und darauf, ob das zu bestickende Material zum Applizieren geeignet ist. Am besten wählt man eine Stickdatei mit ausgefüllten Flächen, dann kann man diese direkt auf das entsprechende Vlies sticken. Wir empfehlen hier gerne das SuperFilm von Madeira*. Ist das Motiv fertig gestickt, schneidet man das überschüssige Vlies weg und versiegelt dann nur noch die Kanten mit dem Bügeleisen – schon hat man passende Motive oder auch Labels, die man auf Kleidung und Accessoires aufbringen kann.

 

9. Welches Garn muss man dazu benutzen und geht auch normales Nähmaschinengarn?

Es wird immer empfohlen mit Maschinen-Stickgarn zu arbeiten. Das Garn hat einen schönen Glanz und ist auch feiner, als normales Nähgarn, damit die Stickerei nicht zu steif wird. Der Maschine schadet es zwar nicht, doch da die Stickmuster auf feine Stickgarne ausgelegt sind, fällt eine Stickerei mit Nähgarn oftmals sehr fest aus und wirkt dadurch nicht mehr so schön und edel. Es gibt eine unwahrscheinlich große Auswahl an Stickgarnen* für die verschiedensten Einsatzzwecke. 

garn

10. Gibt es ein generelles Programm für jede Stickmaschine oder unterscheiden sich diese?

Die meisten aktuellen Software Programme sind multiformatfähig und somit für jede Stickmaschine geeignet, ganz gleich von welchem Hersteller sie sind. Der Unterschied der Programme liegt in der Bedienung und oftmals in der Funktionalität. Jeder Hersteller hat da seine speziellen Funktionen, die das Programm besonders gut kann.

 

11. Es gibt ein großes Angebot an Stickdateien. Kann jede Datei für jede Stickmaschine genutzt werden oder muss man auf einen bestimmten Dateityp achten?

Man muss unbedingt darauf achten, mit welchem Dateiformat gearbeitet wird. Jeder Hersteller hat sein eigenes Format, das die Stickmaschine lesen kann. Es gibt nur ein paar wenige Maschinen von Pfaff und Husqvarna, die multiformatfähig sind, sprich die fast alle gängigen Stickmusterformate lesen können.
Zur Übersicht: Bernina hat zwei Formate: Für ältere Maschinen .art, für die aktuellen Modelle exp+. Brother hat das Format .pes, Husqvarna und Pfaff .Vp3 und Janome .jef.

 

12. Kann ich eigenen Dateien ohne besondere Kenntnisse erstellen und diese sticken?

Theoretisch ist dies möglich, um aber eine wirklich gut stickbare Datei zu erstellen, erfordert es an Stickerfahrung. Es geht um mehr, als nur ein Motiv zu entwerfen – man muss genau wissen, was beim Sticken passiert. Die Stiche müssen entsprechend der Stoffe gesetzt und die Stichreihenfolge sinnvoll definiert werden. Dies ist nur mit guten bis sehr guten Stickkenntnissen möglich.

Sticken mit der Stickmaschine_Stickdatei Lecker Eis (3)

13. Wie werden die Dateien auf die Stickmaschine geladen? Welches weitere Zubehör ist für die Nutzung notwendig?

Bei den neueren Modellen können die Dateien mit einem USB Stick geladen werden. Bei manchen Maschinen gibt es zusätzlich die Möglichkeit, die Dateien per USB Kabel zu übertragen. Außer Stickvlies und Stickgarnen ist hier vom Prinzip her kein weiteres Zubehör nötig, um mit dem Sticken loslegen zu können.

 

14. Wie viel hat das Maschinensticken mit dem eigentlichen Nähen noch zu tun? Da hier ja überwiegend der Computer die Arbeit übernimmt. Kann man da noch vom Selbermachen sprechen?

Natürlich ist es immer noch selbst gemacht, auch wenn die Maschine die Stickarbeit übernimmt. Denn es spielen auch hier weitere Faktoren eine große Rolle: Wo und wie platziert man das Stickmuster? Welche Farben verwendet man, damit es ein stimmiges Bild ergibt? Und wenn dies auch noch mit selbstgenähter Bekleidung oder Accessoires verbunden wird, zaubert man immer etwas ganz Individuelles. Auch gekaufte Kleidung wird durch eine Stickerei einzigartig, denn in dieser Form gibt es sie dann kein zweites Mal. Es ist wie bei den modernen Nähmaschinen: Auch wenn sie die meiste Arbeit bei Zierstichen und Knopflöchern übernehmen, so ist es dennoch selbstgemacht.

Sticken Stickmaschine

 

15. Lohnt es sich für jeden eine Stickmaschine anzuschaffen und so das Sortiment zu erweitern? Nutzt man diese wirklich oft und regelmäßig?

Das kann man so allgemein nicht beantworten, es kommt auf jeden Einzelnen an. Ich persönlich könnte es mir ohne Stickmaschine gar nicht mehr vorstellen. Dabei gibt es auch bei mir Phasen, in denen die Stickmaschine mal mehr und mal weniger zum Einsatz – je nachdem, an welchem Projekt ich gerade arbeite. Von den meisten unserer Kunden weiß ich, dass sie ihre Stickmaschine oft und regelmäßig nutzen und gerade im gewerblichen Bereich lohnt es sich, seine Produkte mit Stickereien noch weiter zu individualisieren. Hat man seine Stickmaschine gut kennengelernt, nutzt man sie oft und gerne.

 

Freebie Stickdatei

In Zusammenarbeit mit Nähpark gibt es eine kostenlose Stickdatei für euch zum Testen und Ausprobieren. Ideal für den Sommer könnt ihr so eine Eistüte auf die Shirts eurer Kids sticken.

Sticken mit der Stickmaschine_Stickdatei Lecker Eis (1)

Das Produkt sowie einen PDF Leitfaden zum Sticken auf Jersey bekommst du in unserem Shop zum kostenfreien Downloaden. Wir sind schon gespannt auf eure Ergebnisse!

Eistüte Stickdatei Mamahoch2

 

Wer hat denn von unseren Lesern schon eine Stickmaschine und kann kurz von den Erfahrungen berichten oder überlegt mit der Anschaffung? 

Wir hoffen, ihr konntet einen guten Einblick ist das Thema bekommen und freuen uns, gemeinsam mit euch das Sticken zu erlernen. Liebe Sabrina

Einführung in das Sticken mit Stickmaschine, Interview und kostenlose Stickdatei

 

Bildmaterial von Nähpark zur Verfügung gestellt

 

 

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  1. Stefanie 1. Oktober 2018 at 8:38

    Hallo,
    Ich ,als nähanfängerin, habe seit November 2017 eine Pfaff creative 3.0.
    Ich möchte sie nicht mehr hergeben obwohl ich erst sehr
    Unsicher war ob sich der hohe Anschaffungspreis bei mir
    rentieren würde.

    Heute würde ich sagen gut das ich die bessere Pfaff gewählt habe. Ich bereue diesen Schritt auf keinen Fall.
    Habe schon viele personalisierte Sachen verschenkt.

    MFG
    Stefanie

    antworten
  2. Ulla 8. August 2018 at 10:41

    Hallo. ich habe mir vor 10 Jahren eine Bernina Artista 640 gekauft, und dazu die abgespeckte Software ( war mir immer klar, dass ich nicht selbst Stickdateien herstellen würde). Bin /war mit der Machine immer zufrieden, das einzige was mich dann störte, war der zu schmale Stickrahmen .Ich wollte doch auch größere ITH Muster sticken mit 20 cm Breite. So, nun habe ich seit ca 14 Tagen die
    Janome Memory C 500 E mit 20 x 20 und 28 x 20 Rahmen . Ich war etwas unsicher mit dem Stickergebnis ( war ja Bernina verwöhnt!! ) aber was soll ich sagen, ich bin hocherfreut!! Es ist alles tadellos. Vor allem, kann ich mit meiner Software meine Stickdateien weiter verwenden , kann die Muster in die entsprechenden Lesedaten z.b. JEF HUS ART , wie ich es brauche umwandeln . Man braucht dazu etwas Erfahrung im Umgang mit der Materie, Es macht sehr viel Freude mit den Stickmaschinen zu arbeiten. ( Nur Mut , ich bin 70 und möchte mein Hobby nicht missen!)
    Liebe Grüße
    Ulla

    antworten
    1. Sabrina 8. August 2018 at 20:54

      Danke für dein Feedback Ulla!

  3. Lilli 14. März 2018 at 22:42

    Seit 4 Monaten habe ich nun meine Brother Innovis V3 und bin total im Stickfieber. Zum Glück habe ich mir bei einem Angebot gleich die große Software dazu gekauft. Denn die installierten Fertigmotive sind nicht so meins und fertige Motive im Netz kaufen – nein, dazu sind meine Wünsche zu individuell.
    Nach Inbetriebnahme der Software wurde mir schnell klar, das ist nichts, was man in ein paar Tagen kann. Zum Glück arbeite in der IT und kenne auch Grafikprogramme ein wenig. Ohne diese Vorkenntnisse wäre es schwieriger geworden. Viel geholfen haben mir Tutorials auf Youtube.

    MIttlerweile sind die ersten Teile bestickt und es ist wirklich viel Zeit am PC. Ich sitze 1-2-3 Abende (je nach Größe und Aufwand) am PC, ehe das Muster fertig ist. Gestickt ist es dann in 1 – 2 Stunden.

    Allen, die ihre Motive selbst entwerfen, kann ich die Anschaffung eines Grafiktabletts empfehlen. Mit einem Stift lässt sich doch wesentlich leichter zeichnen als mit der Maus.
    Ich habe mir auf ebay das Wacom One in M ersteigert. Das hat eine Zeichenfläche von etwa Din A 5 und gerade bei größeren Motiven als 10 x 10 braucht man die Fläche.

    antworten
  4. elke 25. Februar 2018 at 19:58

    ich ! !… ich habe eine BERNINA 830 Strick und Nähmaschine, pure Reinfall, kann ich es nicht weiterempfehlen.

    antworten
    1. Ulla 1. Oktober 2018 at 12:33

      das verstehe ich nicht !! Könnte es sein, dass du damit nicht zurecht kommst ?
      Hat dich dein Nähmaschinenhändler nicht eingewiesen ? Du meinst wohl, eine Stick und Nähmaschine !! Stricken kann sie natürlich noch nicht!!

  5. Gabile 25. Januar 2018 at 12:52

    Hallo
    Ich habe seit ein paar Jahren die brother 750E Stickmaschine. Bisher habe ich mir immer freebees runtergeladen oder bei dawanda Stickdateien gekauft. Jetzt ist mir das zuwenig, ich habe mir deshalb diverse Probevesionen der gängigen Stickprogramme runtergeladen und ausprobiert. Mein Fazit: OHNE professionelle Hilfe aussichtslos. Nur erstaunt es mich, dass ich beim Preis von 1000-1500 Euro für die Software tatdsächlich noch 50 Euro/Stunde für den Kurs zahlen soll.
    Was soll ich davon halten…..
    Ich überlege also ernsthaft, ob dieses Hobby zu teuer ist, obwahl es Spaß macht.
    So einwenig bin ich am verzweifeln.

    antworten
  6. Carmen 21. Mai 2017 at 8:10

    Ich habe seit 4 Jahren eine Futura 400 Xl von Singer.
    Eigentlich bin ich untypischerweise von der stickmaschine zum nähen gekommen, da man sie auch zur “ normalen“ Nähmaschine umbauen kann…
    Ich liebe meine Maschine und würde sie nie mehr hergeben…
    auch selbst gemachte Bilder mit dem Futurs autopounch Programm werden mit der Zeit wirklich gut… ( steckt aber meistens viel viel liebe und Zeit darinnen…)

    antworten
  7. Lejosa 18. Mai 2017 at 17:09

    Hallo zusammen, ich habe jetzt seit ca. 2 Jahren die Janome MC 350. Ich hatte vorherrscht den blassesten Schimmer und habe dann bei einem Aktionspreis zu gegriffen und mir einen Traum erfüllt. Meine Überlegungen gingen Anfangs zu einer Kombimaschine. Bei meiner Recherche und den vielen Meinungen im Internet waren dann die Meinungen , Erfahrungen und der Umfang des Zubehörs ausschlaggebend. Sie hattemehrere Rahmen dabei und ich brauche nichts umzubauen. Größere Stickfläche bei nahezu gleichem Preis und viel Zubehör. Wahnsinnig oder übermütig, wie ich bin war mein erstes Werk ein „ITH“ . Also ein so gut wie komplett in der Stickmaschine erstelltes Werk. ITH= In the Hoop. Eine Handytasche mit Applikation. Sie ist super geworden und mit jeder weiteren könnte ich mich noch verbessern. Meine Probleme lagen am Anfang eher in gerissenem Stickgarn oder beim Unterfadenwechsel versehentlich die Noch nicht fertige Stickerei aus dem Rahmen zu lösen. Mittlerweile, weiß ich, das meine Nadelstärke für das Startset der Garne zu fein war. Desweiteren habe ich bei meiner Stickmaschine die zweite mitgelieferte “ Spulenkapsel“ ausprobiert und seitdem läuft es wie am Schnürchen. Ich hoffe ihr wisst was ich meine😉. Bei der Maschine war auch eine Software dabei. Ich “ arbeite“ bislang mit dieser. Aber,….. wie anfangs befürchtet reichte sie mir schnell nicht mehr. Es ist nach wie vor so, aber mit etwas trickserei kann man mit Hilfevon Grafikprogrammen in Verbindung mit der Software auch ein bisschen selbst etwas “ entwerfen“. Leider ist es so das die größeren Stickprogramme sehr teuer sind. Was wiederum auch nicht verwunderlich ist, da diese Programme immer quasi eine Sticksoftware und ein Grafikprogramm beinhalten. Habe eine Testversion der größeren Software zum testen gehabt. Mein Fazit dazu : Kann super Sachen, wenn!…… Man sie erst einmal am laufen hat. Bei mir war es so das ich die Sticksoftware ans laufen bekommen habe, nur leider nicht mit dem dazugehörigen Grafikprogramm. Das beinhaltete Grafikprogramm ist sehr umfangreich, nur leider macht dieses Programm meines Wissens gerne zicken. In der Testzeit würde ich dann krank und habe das ganze nicht weiter verfolgt. Für soviel Nerven gute 1000 € ausgeben, das könnte und wollte ich nicht. Ich bin Hobbynäherin, kein PC Anfänger. Und im Leben auch nicht feige deswegen, ausprobieren und lernen. Nachdem ich meine Stickmaschine hatte, habe ich noch weiter recherchiert und dann wieder einmal festgestellt! Ich mache wie immer etwas anders als andere. Einfach mal loslegen. 😉 Bei mir klappt es meistens! Nur leider nicht mit der großen Sticksoftware. Wobei mich das immer noch reizen würde. Upppps, jetzt ist das ganze recht lang geworden, aber ich glaube jeder, der der Nähsucht verfallen ist, weiß wie das ist. Erst einmal angefangen,……wird es schwierig mit dem aufhören.
    Liebe Grüße
    Lejosa

    antworten
  8. Corinna Maurer 18. Mai 2017 at 12:36

    Ich habe seit fast 2 Jahren eine Kombinierte Stick-Nähmaschine von Pfaff. (Creative 4.5).
    Dazu ein Programm mit dem man selbst Stickdateien erstellen kann. Leider ist das nicht ganz so einfach außer om Cross-Stich Programm.

    Da ich mit dieser Maschine keine sehr guten Erfahrungen habe (mehrfach Reparatur, häufiges Fadenreisen) und dies bei dem hohen Preis….würde ich heute nur noch getrennte Maschinen kaufen bestenfalls eine Brother Kombi ( billiger und zuverlässiger, haben mehrere Freundinnen).
    Wegen den dauernden Problemen beim sticken nutze ich die Stickmöglichkeit fast nicht mehr. Sehr Schade.
    Ganz liebe Grüße
    Coco

    antworten

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