Werbung: Hier wurde das BABBOE Lastenrad Curve-E getestet.

Das Auto mal stehen lassen. Die frische Luft genießen. Ein wenig mehr nachhaltig leben. Wieder etwas aktiver sein. Mit den Kindern regionale Ausflüge unternehmen. Die Jahreszeiten aufsaugen. Das Dorfleben genießen. Mit Hund und Kindern etwas machen…

Das waren meine Gedanken, als ich zum ersten Mal den Wunsch verspürte wieder mehr auf das Rad umzusteigen und doch stellte es mich mit meinen 3 Kindern vor eine ganze neue Problematik. Die Maus konnte gerade erst laufen und war noch weit weg davon selbst ein Rad zu bedienen. Der Mittlere fuhr noch zu unsicher auf langen Strecken und auch hier wäre es von Vorteil, wenn ich ihn mitnehmen könnte und der Große ist auch gerne einfach mal gemütlich und würde sicher nicht nein dazu sagen, wenn er bei mir mitfahren könnte.

lastenrad erfahrungsbericht babboe

Wir wohnen abschüssig vom Dorf und bis zum Kindergarten lege ich täglich eine Strecke von 2 km zurück. Auch die Schule befindet sich in etwa 1,5 km Entfernung. Zugegeben ist es eine landschaftlich ansprechende Strecke direkt am Radweg und doch sah ich lange keine Lösung, um auf das Auto zu verzichten und mit der Kleinen die Jungs abholen zu können. Selbst der allseits beliebte Fahrradanhänger wurde mit den 3 Kindern einfach zu knapp.  Ich war lange der Meinung es gäbe keine perfekte Lösung, bis zu dem Tag als ich das erste Mal von einem BABBOE Lastenrad las. Heute freue ich mich umso mehr, dass wir die Chance hatten es zu testen und darüber zu berichten.

[box type=“warning“] Ich werde dir hier meine Eindrücke und meine Meinung wiedergeben. Sicher sind meine Empfindungen und Ansprüche subjektiv, aber ich denke, dass du mittels meines Erfahrungsberichtes ein ganz gutes Bild davon bekommst, ob das Lastenrad auch für dich eine Lösung wäre. Sollten Fragen unbeantwortet bleiben, scheue dich nicht einen Kommentar zu hinterlassen.

Des Weiteren möchte ich zur Sicherheit erwähnen, dass wir auf den Fotos ohne Helme zu sehen sind. Wir fahren hier bei den Fotos auf autofreien Straßen in Schrittgeschwindigkeit. Jeder sollte jedoch selbst einschätzen, wann ein Helm zu empfehlen ist. Im Stadtverkehr würde ich die Kinder und auch mich nicht OHNE Helm auf oder in ein Rad setzen.[/box]

 

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BABBOE Lastenrad Curve-E: elektrische Tretunterstützung sei dank

Soviel kann ich schon verraten: Ich habe mit dem Lastenrad für uns die perfekte Lösung für die nächsten Jahre gefunden. In unserem Modell Curve-E von BABBOE haben problemlos bis zu 4 Kinder Platz. Das bedeutet für mich, dass ich täglich – sofern es das Wetter zulässt – mit meinem Curve-E und der Kleinen losfahre, um den Großen von der Schule abzuholen. Er wartet immer freudig darauf, dass ihn „mit der Kutsche abhole“, wie er so schön zu sagen pflegt. Im Lastenrad hat der Schulranzen und auch die Sporttasche Platz und dann geht es für uns Drei und die Schulausrüstung erst einmal wieder 1,5 km in Richtung zu Hause.

Rund 2 Stunden später wiederholt sich die Reise. Dieses Mal steigen der Große und die Minimaus ins Rad (ich helfe ihr beim Einsteigen natürlich noch) und wir holen den Mittleren ab. Die Strecke ist ein klein wenig weiter und zudem geht es zum Schluss noch einmal ordentlich bergauf. Man mag es kaum glauben, aber ich mit meinen 1,63 m schaffe es das Lastenrad und die ca. 30 Kilo Kindergewicht diesen Berg hinauf zu befördern. Wie ich das mache? Das Curve-E hat eine wundervolle Tretunterstützung durch Elektroantrieb und ich darf hier zugeben, dass diese für mich unverzichtbar ist. Ein Lastenrad ohne Tretunterstützung wäre für mich bei diesem Berg keine Hilfe, sondern zusätzliche Last. Ich kann daher jedem der mit dem Gedanken spielt, nur empfehlen sich über die zu fahrenden Strecken Gedanken zu machen. Kann man nicht für ausschließlich ebene Wege garantieren, ist die Elektrounterstützung die bessere Entscheidung.

Dank des Curve-E kann ich beim Fahren also sogar lächeln, nett winken und schön aussehen 😉 Der Akku reicht bei uns übrigens wesentlich länger als eine Woche. Genaue Angaben lassen sich aber nur  schwer machen, weil es wohl stark darauf ankommt, wie sehr man ihn nutzt und welche Stufe.

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Wie fährt man damit?

Eine Frage, die ich mir davor stellte: Kann man damit fahren? Geht das so einfach oder muss man es vielleicht üben? Ist es ungewohnt oder anders? Ich muss zugeben, dass ich schon immer mehr der Typ „learning by doing“ bin, also schwang ich mich zunächst alleine auf das Rad und fuhr darauf los. Die ersten paar Meter waren schon ungewohnt und man muss es erst einmal im Gehirn ankommen lassen, dass man sich nicht in die Kurven lehnt und vorne die Kiste anders lenkt als gewohnt. Zudem ist der Wendekreis bedeutend größer und Kurven schneiden, kann ich aus eigener Erfahrung mit dem Lastenrad nicht empfehlen.

Nachdem ich den ersten Tag mit dem Curve-E unterwegs war, hatte ich mich aber schon „eingefahren“ und war begeistert. Ich möchte aber folgende Tipps geben:

  • Die Elektrounterstützung sollte man das erste Mal auf einer geraden Strecke testen, wenn man ohnehin etwas zügiger fährt und nicht direkt auf die höchste Stufe (in meinem Fall „8“) schalten.
  • Über Erhöhungen wie Bordsteine sollte man stets bedacht und vor allem in keinem engen Winkel fahren. So gleitet man nahezu sanft darüber.
  • Vorm Bergauf-Fahren sollte man frühzeitig herunter schalten, damit auch dass butterweich von der Hand bzw. dem Fuß geht.

Ansonsten macht das Fahren mit dem Rad wirklich Spaß und ich habe schon den Mann damit angesteckt. Die Kinder sind ebenso gerne im Lastenrad und lieben es, wenn sie von uns ein wenig chauffiert werden. Im Lastenrad selbst befinden sich verstellbare Gurte zur Sicherheit der Kinder. Bei BABBOE gibt es darüber hinaus auch erweiterndes Zubehör, wie Regenverdeck oder Sitzkissen für noch mehr Fahrkomfort. Genauso kann man darin auch eine Babyschale für die Kleinsten befestigen, wenn man sich die Halterung dafür dazu kauft.

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Diebstahlschutz – mein größtes Bedenken

Meine größte Angst beim Lastenrad war die Sache mit dem Diebstahl. Die Räder haben ihren Wert und ich weiß, dass hier in der Gegend hin und wieder Fahrräder entwendet werden. Ich war mir unsicher, ob ein einfaches Schloss da Abhilfe schaffen könnte. Umso mehr erfreute mich, dass der Hersteller diese Gefahr bereits bedacht hat. Im BABBOE Curve-E ist direkt eine abschließbare Sicherung fest verbaut. Dreht man den Schlüssel schiebt sich ein dicker Bügel durch den hinteren Reifen und macht das Wegfahren faktisch unmöglich. Auch das Akkuteil ist mit einem weiteren Schlüssel abschließbar und damit gut gesichert. Ein mulmiges Gefühl das Rad mitten in der Stadt stehen zu lassen, hätte ich ehrlich gesagt dennoch.

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Qualität merkt man eben

Eine weitere Sache, die mir beim Lastenrad von BABBOE aufgefallen ist, möchte ich gerne noch erwähnen. Schon beim Auspacken merkt man, dass hier auf einem hohen Standard gearbeitet wurde. Es fängt dabei an, dass das Lastenrad direkt einsatzfertig geliefert wird. Man muss nichts Zusammenbauen. Es sind für den Straßeneinsatz die entsprechenden Beleuchtungen vorhanden und Batterien beigefügt. Die Verarbeitung ist hochwertig und man fühlt sich im ersten Moment wohl mit dem Rad. Wir haben schon mehrere Fahrräder gekauft und ich bin in Sachen Qualität und Verarbeitung von BABBOE am meisten angetan.

Für uns ist das Rad ein fester Begleiter geworden und wir freuen uns nun auf den bevorstehenden Sommer und viele entspannte Radtouren mit den Kindern.

  • Hier findest du die Übersicht aller Lastenräder von BABBOE: *klick*
  • und hier findest du mehr zu meinem gezeigten Curve-E Lastenrad: *klick*

Solltest du Fragen haben, hinterlasse doch gerne einen Kommentar.

Sabrina

Lastenrad von Babboe

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2 Comments

  1. Petra 7. April 2018 at 17:34

    Hallo Sabrina,
    würdest Du das Rad denn auch tatsächlich für den Ladenpreis kaufen? Knapp 1800€ Listenpreis für das Curve sind doch sehr erheblich.

    Reply
    1. Sabrina 8. April 2018 at 20:54

      Hey Petra, ja tatsächlich, weil ich es sonst nicht vorgestellt hätte. Folgende Aspekte sind für mich entscheidend: Rad, Sitz und Anhänger (der mind. 2 Kinder transportieren kann und Rad, dass noch ein weiteres Kind per Sitz transportieren kann) kostet hochgerechnet kaum weniger (kommt natürlich drauf an, was man möchte, aber in Sachen Sicherheit, würde ich dann nicht das Günstigste nehmen). Und der 2. Aspekt ist eindeutig der Wiederverkaufswert. Das Lastenrad kann man früher oder später sicher für einen guten Preis wieder verkaufen. Der 3. Aspekt ist die tatsächliche Nutzung. Hier ist es so, dass ich es, wenn es nicht gerade in Strömen gießt oder schneit, das Rad täglich im Einsatz habe. Damit sind die Kosten für mich absolut tragbar.

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