Die Stimmung am Steuer „Shell Drives You“ Studienergebnisse

*Werbung: Studienergebnisse (M)einer Langzeitstudie*

Vielleicht kannst du dich noch daran erinnern, dass wir im September letzten Jahres an der Studie „Shell Drives You“ teilgenommen haben. Shell führte damit ein innovatives soziales Experiment durch, um besser zu verstehen, wie Fahrperformance und die eigene Stimmung am Steuer zusammenhängen. Mittels Tackingarmband & Befragungen durften wir 2 Wochen lang unser Fahrverhalten unter die Lupe nehmen. Die fast 300.000 Einzeldaten von 267 teilnehmenden Autofahrern wurden wiederum von der Goldsmiths University London und nun erste Schlüsse daraus gezogen. Bei der Studie wurde unter anderem herausgefunden, dass deutsche Autofahrer mit einem Effizienzwert von 69 aus 100 möglichen Punkten besser als ihre Nachbarn abschneiden.

Shell Drives You Studienergebnisse

Wie kann solch eine Auswertung überhaupt funktionieren?

Die unten stehende Grafik veranschaulicht sehr schön, wie der Ablauf der Studie war. Ich selbst hatte in den 2 Wochen ein spezielles Trackingarmband für die Studie um. Zudem wurden mittels der Shell App die Fahrten „geloggt“ und damit aufgezeichnet. Nun war eine Verknüpfung vorhanden. Man konnte dadurch schon einmal Rückschlüsse ziehen, ob beispielsweise mein Puls anstieg, während ich im Auto fuhr. Ein weiterer Bestandteil waren die Chat Bots, die uns unterschiedliche Fragen vor und nach der Autofahrt stellten. Dies waren die 3 Bestandteile, die ich über den Testzeitraum aktiv bedienen konnte.

Es gab jedoch noch mehr Daten, die eine Rolle spielen sollten. So lies man die Echzeitverkehrsdaten einfließen, das Wetter und auch unsere eigenen Persönlichkeitsprofile. Hierzu füllte ich vorab einen ausführlichen Fragebogen aus.

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Die Ergebnisse:

Die Ergebnisse bestätigten einige Vermutungen meinerseits. So stellte sich heraus, dass lange Fahrten sich auf die Fahrperformance auswirken und wir unter Zeitdruck weniger ruhig fahren. Dass eine lange Parkplatzsuche zu Konzentrationsverlust führt, kann ich sehr gut verstehen. Ich hasse es Parkplätze suchen zu müssen. Ein wenig schmunzeln musste ich darüber, dass die meisten Deutschen lieber alleine Auto fahren. Mir geht es da ganz genauso, dachte aber, dass ich damit nicht der Mehrheit entspreche. Die Studie hat zudem gezeigt, dass es in Sachen Fahrperformance keinen Unterschied zwischen Mann und Frau gibt. Überraschend war für mich hingegen, dass wir zu eher ruhigen Fahrern zählen und effizient fahren. Ich dachte immer, wir sind eher kleine Raser und Meckerfritzen, wenn es um das Auto geht.

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Es zeigten sich in der Studie zudem:

. Negative Stimmungen, Schlafmangel, Dehydrierung tragen zur Verschlechterung der Fahrperformance bei
• Autofahrer, die Snacks im Auto zu sich nahmen, waren konzentrierter.
• Schlafmangel wirkt sich negativ auf die Leistungsfähigkeit während Fahrten aus
• Auch ein negativer Gemütszustand trägt zur Verschlechterung der Fahrperformance bei
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Was kann man daraus schließen?

Die „Shell Drives You“-Studie hat gezeigt, dass unser eigenes Fahrgefühl von vielerlei unterschiedlicher Faktoren abhängt. Nicht nur externe Einflüsse, wie Zeit, Parksituation, Verkehrsdichte spielen da eine Rolle, sondern auch unsere eigene Stimmung und damit unser Wohlbefinden. Ich persönlich halte ohnehin wegen der Kinder schon immer Getränke und Snacks im Auto bereit, sehe bei mir jedoch Verbesserungswürdigkeit in Sachen „frühzeitiges Losfahren“. Natürlich kann man die Parksituation oder das Wetter nicht beeinflussen, aber man kann für sich persönlich eine Basis schaffen, die das Fahren von der Grundstimmung her angenehm gestaltet.

Wie findest du deinen Fahrtstil? Fährst du gerne Auto? Wirst du wie ich hektisch bei der Parkplatzssuche?

Author: Sabrina

Quirlige Dreifachmama mit Hang zum kreativen Chaos, Kaffeeduftliebhaberin, pastellliebend, fantasievoll und chronisch unentschlossen, aber dafür immer wieder auf der Suche nach neuen kreativen Herausforderungen.

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1 Kommentar

  1. Ich bin sechs Jahre lang mit dem Auto eine Stunde zur Arbeit gefahren und danach wieder eine Stunde zurück. Zu dieser Zeit fuhr ich ganz gerne Auto, hatte Musik und Hörbücher am Start und habe in Gedanken vieles geplant, was mir bei der anschließenden Ausführung sehr hilfreich war.
    Mit dem Wunsch nach einem Kind, war mir die Wegstrecke ein Dorn im Auge. Wer mag schon sagen „Ich bin in einer Stunde da.“ wenn die Kita anruft und erzählt, dass das Kind aus welchen Gründen dringend abgeholt werden muss. In diesen Situationen mag man auch nur ungerne auf die Oma oder Freunde zurück greifen. Also stellte ich die Weichen und konnte nach meinem Jahr Elternzeit meine neue Stelle mit 15-20 Minuten Fahrtzeit antreten. Ein Traum.
    Jedoch muss ich sagen, als ich den längeren Weg hatte bin ich zeitiger losgefahren und bin gleichmäßiger gefahren (Schneechaos und Glätte mal außen vor, das war Horror). Heute weiß ich, dass ich in einer Viertelstunde auf der Arbeit bin und fahre dann auch so los. Nur blöd, wenn Müllabfuhr und Co den Weg versperren und die Zeit tickt. Dann fahre ich nämlich zu rasant, obwohl ich weiß, dass es mir zeitlich eigentlich gar nichts bringt.
    Dies ist eine Erkenntnis für mich, die ich viel bewusster wahrnehmen möchte. Gelassener zu fahren, nach Parkplätzen gemütlich suchen auch wenn das Kind nörgelt und freundlicher mit ungeduldigen Autofahrern umzugehen. Und ich muss sagen, es klappt. Am Samstag vor Ostern habe ich meine Oma im Krankenhaus besucht und musste einmal quer durch zwei Städte. Genervte Menschen und Autos überall und ich bin mit freundlichem Gesicht gelassen durch gefahren und war trotz allem pünktlich. Ich denke damit hilft man sich selbst ein großes Stück weiter.

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