Hallihallo und einen wunderschönen Tag an euch! Die letzten Wochen hatten es in Sachen Hitze wirklich in sich und da ich meine Haare gerade wachsen lasse, war ich um jedes Hilfsmittel froh, dass sie mir aus dem Gesicht hielt. Irgendwie habe ich dabei Haarbänder (auch Bandeau oder Turban genannt) für mich entdeckt und damit begonnen sie mir selbst zu nähen. Ich schwöre: Inzwischen habe ich mindestens genauso viele Haarbänder wie Schuhe 😀

Und weil ich sie so praktisch und genial zugleich finde, habe ich für euch eine Nähanleitung für Haarbänder in Wort, Bild und sogar Video festgehalten. Ich wünsche euch ganz viel Spaß beim Nachmachen.

Achso, und falls du nun denkst: „Oh wie blöd, ich will sie, aber sicher nicht selber nähen.“ In meinem Shop kannst du dir ab sofort echte Handmade Haarbänder in Wunschfarbe aussuchen 😉

Was du brauchst, um ein Haarband zu nähen:

Artikelbild

Jersey gepunktet

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Stecknadeln von Prym

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Zuschnitte – Empfehlung

Vorab du benötigst 2 gleichgroße, rechteckige Zuschnitte.

Die besten Erfahrungen habe ich gemacht, wenn du deinen Kopfumfang ermittelst (durch Abmessen) und 3 cm hinzurechnest. Dieses Maß bildet die Länge deines Zuschnittes. Von der Höhe her, kannst du variieren.

Bei der blauen Variante habe ich eine Höhe von 25 cm gewählt.

Bei dem pinken Haarband wählte ich eine Gesamthöhe von 15 cm. Es ist damit bedeutend dezenter am Kopf, aber trotzdem total schön. Entscheide du, was dir besser gefällt oder näh dir einfach – so wie ich – eine ganze Kollektion 😉

Video, wie man ein Haarband näht

Falls du jetzt gar nicht erst Lust hast meine Anleitung in Worten zu verfolgen, dann verweise ich direkt hier auf das Video. Dort kannst du alle Schritte in bewegten Bildern nachvollziehen.

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So nähst du dir dein Haarband!

Jetzt aber! Los geht´s mit der Nähanleitung:

Im ersten Schritt, schneidest du dir, wie oben beschrieben, 2 Rechtecke zu. Ich habe einen Kopfumfang von ca. 53, weshalb meine Rechtecke jweils 56 cm lang sind. Von der Höhe her kannst du wie gesagt kreativ sein, bedenke jedoch, dass es sich wenden lassen muss entlang der langen Seite.

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Klappe die Stoffstreifen entlang der langen Seite so, dass die schöne Seite innen liegt (rechts auf rechts). Fixiere dir die offene Kante mit Stecknadeln oder Stoffklammern.

Jetzt darfst du die lange Kante einmal komplett absteppen, sodass ein langer Schlauch ensteht.

Jetzt weißt du auch, warum ich geschrieben habe, nicht zu schmal wählen. Das ganze Werk wird jetzt durch eine der Öffnungen gewendet. Mit dem zweiten Streifen verfährst du übrigens ganz genauso.

Juchu, du hast einen Großteil deiner Arbeit schon geschafft. Klingt verrückt, ist aber so. Jetzt folgt nur noch Faltarbeit und eine Naht. Wenn du ganz vorbildlich bist, bügelst du jetzt einmal deinen Streifen und zwar so, dass die Naht in der Mitte liegt.

Lege die beiden Streifen so übereinander, dass sie ein Kreuz bilden (oder ein +). Die Seiten mit der Naht liegen dabei im besten Fallen so, dass sie sich anschauen (nach innen zeigend). Klappe einen Streifen so um, dass sie die beiden Enden bündig treffen.

Wiederhole dies beim 2. Streifen. Es sieht nun aus wie ein „L“.

Die offenen Schlauchenden werden nun wiederum bündig aufeinander gelegt, sodass aus dem „L“ ein Ring wird. Es sind genau 4 Kanten.

Schließe mit der Overlock die Schnittkanten. Wenn du keine Overlockmaschine hast, kannst du auch die normale Nähmaschine mit einem Zickzackstich oder Overlockstich verwenden.

Fertig ist dein Meisterstück!

Viele Trageinspirationen findest du übrigens auf meinem Instagramaccount. Ich trage die Tücher wirklich oft, habe ich anhand der Fotos festgestellt 😀

Solltest du Fragen haben, dann stelle sie mir gerne direkt hier unter dem Beitrag oder unter dem Video bei Youtube.

Viele Grüße schickst Sabrina

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1 Kommentar

  1. Andrea 10. August 2018 at 8:39

    Witzig – den nähe ich gerade – passend zu meinen „Hawaii-Blumen“-Klamotten aus – aus Jersey-Resten 😉
    LG

    antworten

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