„Bitte ziehe dir etwas Warmes drüber, wenn du raus gehst“. Diesen Satz hört unser Großer in der letzten Zeit immer öfters, wenn wir morgens in die Schule laufen. Mein Sohn würde sich immer gegen einen Pullover und für eine Jacke entscheiden, wenn er die Wahl hat. Denn da kann er auch mal den Reißverschluss offen lassen, wenn es doch wärmer wird. Da lag es nah, den Pulloverschnitt „New Basic Rockers“ zu einer Jacke um zu nähen. Im Augenblick darf es bei ihm nicht zu bunt und „kindisch“ sein. Als Schulkind möchte er jetzt coole und fetzige Sachen. Deswegen gibt es die Jacke in schwarz und mit einem farbigen Innenstoff.

Diese Anleitung ist sehr umfangreich geworden. Obwohl ich versucht habe, die einzelnen Schritte auf Bildern festzuhalten, würde ich trotzdem sagen, dass man für dieses Projekt schon ein paarmal an der Nähmaschine gesessen haben sollte. Eine Jacke ist kein typisches Anfängerprojekt. Aber lass dich von mir nicht entmutigen und trau dich an das Nähen einer Jacke. Bevor du allerdings mit dem Nähen und dem Zuschneiden beginnst, nimmt dir die Zeit und lies dir einmal die gesamte Anleitung durch. Sollten bei dir noch Fragen aufkommen, dann schreibe mir gerne einen Kommentar unter diese Anleitung oder lasse dir in der Mamahoch2 Facebook Nähgruppe helfen.

Dein Material

Ich habe für meine Jacke einen schwarzen Wintersweat für den Außenstoff und blauen Jersey für das Innenfutter benutzt. Egal für welche Kombi du dich entscheidest, es sollten zwei dehnbare Stoffe sein. Wenn du zwei sehr dicke Stoffe vernähst, solltest du dich für die Breite der nächst größeren Konfektionsgröße entscheiden, die dein Kind gerade trägt. Alle Kombinationen aus Wintersweat, Fleece, Sommersweat oder Jersey sind denkbar.
Du brauchst einen teilbaren Reißverschluss für deine Jacke. Um die richtige Länge zu ermitteln, miss schon am Papierschnitt die Länge vom Vorderteil an der Bruchkante. der Reißverschluss sollte ca. 5 cm länger sein, damit du ein Bündchen an den Saum nähen kannst.

Welche Materialien du noch benötigst, findest du auf dem nachfolgenden Bild verlinkt. Folge den Links* und entdecke, welche Produkte wir benutzen und dir gerne weiter empfehlen.

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Neben deinem Nähmaterial brauchst du auch das Freebook „New Basic Rockers“ aus unserem Shop:

Für die Größen 50 bis 104 klickst du HIER
Den Schnitt in Größe 110 bis 164 findest du HIER

Drucke dir den Schnitt mit der Einstellung „Hoch- und Querformat automatisch einstellen“ aus, klebe den Schnitt Kante an Kante zusammen und schneide die Größe aus, welche du nähen möchtest. Die Nahtzugabe ist im Schnitt schon enthalten und du musst diese nicht noch einmal extra dazu geben.

Im Optimalfall nähst du die gesamten Nähte der Jacke mit einer Overlock zusammen. Wenn du an deiner Nähmaschine deine Sachen nähst, wähle einen Overlockstich oder einen anderen elastischen Stich. Die Nähte sollten gerade bei einer Jacke dehnbar sein, dass sie auch später nicht auseinander platzen. Den Tascheneingriff und den Reißverschluss nähst du mit einem geraden Stich an deiner Nähmaschine. Deinen Reißverschluss nähst du am besten mit einem Reißverschlussfüßchen* an.

Der Zuschnitt

Der einzige Unterschied besteht im Zuschneiden des Vorderteils. Du schneidest das Vorderteil nicht im Bruch zu und gibst zusätzlich auch noch einen Zentimeter an der Stelle hinzu, an der du später den Reißverschluss einnähst. Der Reißverschluss wird in die eigentliche Bruchkante genäht. Lege deinen Stoff für das Vorderteil jedoch auch im Bruch. Jedoch lässt du Platz für den Reißverschluss und schneidest das Vorderteil an dieser Stelle auseinander.

Übertrage beim Zuschneiden alle Knipse, die du auf dem Papierschnitt findest.

Am Ende hast folgende Zuschnitte vor dir liegen:

  • 4 Ärmel gegengleiche zugeschnitten – je zwei Ärmel Spiegelverkehrt aus dem Außenstoff und ein Paar aus dem Innenstoff
    Entscheide dich hier schon, ob du für das Ärmelende Bündchen annähen möchtest oder lieber die beiden Seiten einfach schließen möchtest. Im Papierschnitt werden dir die jeweiligen Schnittkanten gezeigt.
  • 4 gegengleich zugeschnittene Kapuzenteile – je zwei Kapuzenteile aus dem Außenstoff und ein Paar aus dem Innenstoff
  • 2 im Bruch zugeschnittene Rückenteile – jeweils eins aus dem Außenstoff und eins aus dem Innenstoff
  • 2 auseinander geschnittene Vorderteile mit dem Extrazentimeter an der Reißverschlusskante – jeweils eins aus dem Außenstoff und eins aus dem Innenstoff
  • Wenn du die gleichen Taschen nähen möchtest wie ich, benötigst du zusätzlich noch zwei Rechtecke aus dem Außenstoff und 2 aus dem Innenstoff mit den Maßen von ca. 10 x 15 cm. Meine Jacke ist in der Größe 116 entstanden. Passe den Taschenbeutel an deine Konfektionsgröße an. Nicht, dass die Taschen am Ende zu groß oder zu klein sind. Mehr zu der Auswahl deines Taschenstoffes liest du bei dem Abschnitt „Das Vorderteil bekommt eine Tasche“

 

 

Das Vorderteil bekommt eine Tasche

Ich habe hin und her überlegt: Braucht die Jacke Taschen oder nicht? Als ich meinen Sohn um Hilfe bat, kam ein Augenrollen und ein „Natürlich“ als Antwort. Also gibt es eine Jacke mit Taschen. Ich habe aber nicht seitlichen Taschen genäht, sondern Eingriffstaschen mit geraden Taschenbeuteln und der Chance, der Jacke doch einen kleinen Farbtupfer zu verpassen. Ich habe die Rechtecke aus Jersey zu geschnitten. Bei der Wahl der Stoffqualität des Taschenbeutels kommt es nun ganz auf deine Jacke und deinem Jackenstoff an. Wie ich oben schon erwähnt habe, ist der Futterstoff meiner Jacke aus Jersey und der Außenstoff ist dicker Wintersweat. Wenn du deine Jacke aus zwei sehr dicken Stoffen nähst, solltest du für die Tasche aber auf dünneren Stoff zurück greifen. Es kann dir sonst passieren, dass die Tasche zu dick wird. Wähle für das Rechteck, das nicht zu sehen ist einen Farbton aus, der exakt zum Außenstoff passt oder du nimmst für alle vier Taschenteile den gleichen Stoff. Ich habe einen schwarzen Jerseystoff für die eine Seite gewählt und den sichtbaren Teil aus dem Innenstoff.

Du kannst die Taschenposition auch allein durch die Hilfe von Stecknadeln ermitteln. Jedoch vereinfacht ein Trickmarker* oder Schneiderkreide die ganze Sache sehr. Miss dir als ersten Schritt die Mitte deines Vorderteils aus.

Ermittele dann die Mitte von einem Rechteck. Welches du dafür nimmst, ist egal. Es dient lediglich als Schablone für die Position der Taschen.

Stecke das Rechteck auf das Vorderteil fest.

Umrande das Rechteck mit deinem Stift oder deiner Kreide.

Das machst du natürlich auf beiden Seiten.

Du brauchst innerhalb dieses Rechtecks auch einen Eingriff. Zeichne ihn dir mittig ein. Links und rechts ca. 2 cm vom Rand weg und 2 – 3 cm vom oberen Rand entfernt. Den Eingriff selber habe ich einen Zentimeter hoch geschnitten. Er vergrößert sich später noch um ein paar Millimeter. Zeichne den Eingriff auf das Vorderteil, schneide deine Vorlage aus und wiederhole den Schritt auf der anderen Seite des Vorderteils.

Nähe den Taschenbeutel

Jetzt hast du sicher auch schon gemerkt, wie ich auf die Vorderseite einen kleinen Farbtupfer einbringen möchte. Denn am Ende wird man durch den Eingriff den Stoffbeutel sehen. Beginne erst mit dem farbgleichen Rechteck. Lege das Stoffstückchen auf die Vorderseite in die Markierung und zwar mit der rechten Stoffseite (also die schöne Seite) zur Außenseite vom Stoff – also rechts auf rechts.

Stecke das Rechteck mit Stecknadeln rundherum fest.

Drehe das Vorderteil um und nähe entlang des Tascheneingriffs entlang.

Schneide nach dem Nähen den Stoff des Taschenbeutels auf. An den Rundungen schneidest du ein paar dünnere Streifen bis zur Naht ein.

Wende das Taschenteil IN die Jacke.

Nach dem Wenden steppst du den Eingriff knappkantig ab.

Das zweite Rechteck legst du jetzt auf das schon angenähte Taschenteil, dass die Seite mit dem Muster nach außen zeigt.

Nähe nun den Taschenbeutel zusammen. Die untere Kante kannst du offen lassen, denn diese wird später mit in das Bündchen genäht und dadurch geschlossen.

Wenn du den Taschenbeutel auch mit deiner Overlock schließt, passe beim Nähen auf, dass du nicht in das Vorderteil nähst und es mit dem Messer zerschneidest.

Die einzelnen Jackenteile werden genäht

Bevor das Innenteil an das Außenteil genäht wird, nähst du die beiden Jacken separat zusammen. Jedoch sind es bei beiden Teilen immer die gleichen Schritte. Beginne mit den Schulternähten. Dafür legst du die Vorderteile rechts auf rechts auf das Rückenteil. Fixiere die Schulternaht und schließe sie.

Dann steckst du die Ärmel in die Schulterkugel und nähst die Ärmel jeweils links und rechts ein.

Verbinde die zwei Teile am Saum

Ich habe den Hüftumfang von meinem Kind gemessen, dieses Maß mal 0,7 gerechnet und zusätzlich 5 cm extra dazu genommen. Damit hast du schon mal die Länge von dem Bündchen. Die Breite (also die Höhe) von deinem Saumbündchen hängt von deinem Reißverschluss ab. Mein Reißverschluss steht 5 cm unten über.

Also habe ich mein Bündchen mit einer Breite von 11,5 cm (wegen der Nahtzugabe auf beiden Seiten von ca. 0,75 cm) zugeschnitten.

Diesen Bündchenstreifen steckst du jetzt an die unteren Kanten deiner Jackenteile. Bei allen drei Stoffen zeigen die schönen Stoffseiten und auch die Innenseiten jeweils in eine Richtung.

Die Taschenbeutel werden mit an das Bündchen gesteckt.

Nähe das Bündchen an das Jackenunterteil. Achte darauf, dass du ausschließlich das Bündchen beim Annähen dehnst und nicht den Jackenstoff.

Der Reißverschluss

Einen Reißverschluss einzunähen ist kein Hexenwerk. Wirklich! Trau dich, du kannst einfach gar nix falsch machen. Es gibt bei der Jacke nur eins zwei Sachen, die zu beachten sind. Der Schieber muss zum Außenstoff deiner Jacke zeigen und beim Feststecken der zweiten Jackenseite sollten die Bündchennähte auf der gleichen Höhe sein. Wende die Jacke jetzt komplett auf Links und lege den Reißverschluss zwischen die beiden Jackenteile an der Öffnung (die sonst deine Bruchkante ist). An der oberen Halskante lässt du ca 1 cm Platz, dass die Kapuzenteile nachher noch angenäht werden können, ohne dass du in den Reißverschluss nähst.

Der Blick in die Jacke vor dem Nähen.

Das untere Teil liegt im Bündchen und dadurch hast du einen schönen Abschluss für die Jacke und man sieht später nicht das Reißverschlussende – das nähst du jetzt mit ein. Stecke den Reißverschluss fest.

Nähe alle drei Lagen zusammen.

Gewendet sieht der Reißverschluss jetzt auf der Außenseite so aus:

Und in der Jacke so:

Nun steckst du die zweite Reißverschlussseite zwischen die Jackenteile.

Das kleine Extra: ein Kinnschutz

Ich persönlich mag einen Kinnschutz bei meinen Jacken schon sehr gern und nähe bei meinen Kindern auch immer einen mit ein, wenn ein Reißverschluss ins Spiel kommt. So kratzt nix am Kinn und optisch macht dieses kleine Extra echt was her. Dafür schneidest du einfach eine Elipse zu, die ungefähr 10 cm Länge hat und viermal so breit ist, wie dein Reißverschluss. Schneide den langgezogenen Kreis in der Länge auseinander.

Lege die zwei Teile wieder rechts auf rechts übereinander. Schließe die Rundung mit einem geraden Stich. Wende den Kinnschutz und steppe die Rundung auf der rechten Stoffseite knappkantig ab. Fertig ist der Kinnschutz

Diesen Kinnschutz legst du um das obere Ende von deinem Reißverschluss. Die Reißverschlusszähne liegen unter der Rundung und die zeigt somit zur anderen Seite vom Reißverschluss. Die andere Reißverschlussseite verschwindet später mit unter dem Kinnschutz.

Auch diese Reißverschlussseite steckst du mit einem Abstand zum Halsausschnitt ein.

Die Seite nähst du ein und schon ist dein Reißverschluss eingenäht.

Ging doch fix, oder?

Die Kapuze kommt an die Jacke

Die Kapuze vom New Basic Rockers ist ja so gedacht, dass sie sich an der Vorderseite überschlägt. Das heißt jetzt für die Jacke, dass die Kapuze länger ist, als der Halsausschnitt.

So nutzte ich gleich die Gunst der Stunde um einen weiteren Farbtupfer einzuarbeiten. Ich habe den Außenstoff umgeklappt, so dass eine Art Krempe entstanden ist.

Lege jeweils die gleichen Stoffe rechts auf rechts übereinander und fixiere dir mit Stecknadeln oder Stoffklemmen die runde Kopfnaht. Die Rundung nähst du zusammen.

Schließe die Gesichtskante und wenn du magst, kannst du diese Naht nach dem Wenden noch absteppen.

Ermittele die Mitte vom Halsausschnitt im Nacken und beginne von dieser Stelle an, die Kapuze ohne Dehnung fest zustecken. Die Mitte der Kapuze erkennst du an der Naht, die entstanden ist, als du jeweils die zwei Kapuzenteile zusammen genäht hast.

Auf der Innenseite der Jacke kannst du zwischen der Kapuze und dem Nackenbereich einen Haken zum Aufhängen mit einstecken.

Der Umschlag an der Kapuze

Als ich die Kapuze angenähte und dabei Fotos geschossen habe, war ich mir gar nicht bewusst, wie schlecht man es am Ende auf den Bildern sieht. So habe ich mit kleinen Markierungen auf den Bildern versucht., dir (zusätzlich zu meiner Erklärung) das Feststecken der Kapuzenenden besser zu zeigen. Stecke also die Kapuze bis zum Reißverschluss fest. Jetzt siehst du den Rest, der noch übersteht.

Schlage das Ende der Gesichtskante um. Und zwar legst du das überstehende Kapuzenteil so rum, dass der Innenstoff auf der Außenseite von deiner Jacke aufliegt.

Schaue dir dieses Bild genau an. Die Nadel mit dem großen gelben Kopf – ist die Gesichtskante von der Kapuze. Der Stoff, den ich dir mit dem roten Sternchen markiert habe ist das Vorderteil deiner Jacke. Das grüne Sternchen zeigt den Futterstoff der Kapuze und das blaue Sternchen ist auf dem Außenstoff der Kapuze. Du siehst, dass links noch der schwarze Stoff absteht…

… und diesen Stoff (und nur diesen) klappst du jetzt auf die drei Stofflagen (zeigt dir der lila Stern). Am Ende liegen vier Lagen Stoff übereinander.

Bevor du das auf der anderen Seite wiederholst, misst du erst das Stück, das du umgeklappt hast. Bei mir sind es 5 cm. Der Pfeil zeigt auf die Gesichtskante von der Kapuze.

Dann schlägst du die andere Seite um und steckst anschießend komplett die Jacke IN die Kapuze.

Nähe die Naht einmal rundherum und lasse eine Wendeöffnung in der Kapuze.

Wenn du jetzt die Jacke komplett wendest, sieht der Umschlag optimaler Weise so aus:

Die Ärmelbündchen

Wenn du dich für die Länge entschieden hast, an die kein Bündchen angenäht werden soll, legst du die Ärmelenden rechts auf rechts aufeinander und schließt diese mit einem elastischen Stich.

Solltest du aber auch ein Bündchen an die Ärmel nähen, schneide dir zwei Stückchen Bündchen zu. Ich habe genau das Maß vom Handgelenk meines Sohnes + 1 cm Nahtzugabe als Länge genommen. Eine Jacke sollte an den Bündchen nicht zu eng sitzen. Gerade jetzt, wo sich der Herbst ankündigt, zieht er doch auch mal einen Pullover unter die Jacke.

Lege das Bündchen rechts auf recht in der Breite zusammen.

Schließe die Bündchen und an deiner Nähmaschine und falte sie links auf links.

Das Bündchen anstecken ohne eine Sichtbare Naht

Jeder der schon mal ein Projekt zum Wenden so genäht hat, dass es ein Kreis geworden ist und nicht tragbar war, hat sicher seine eigenen Tricks gefunden, damit es beim nächsten Mal besser klappt, auch wenn man eins zwei Handgriffe extra machen muss. ICH habe schon so viele Dinge genäht, bei denen ich wieder auftrennen musste. Ich zeige dir heute MEINE Handgriffe, wie ich jetzt am Ende des Projektes die Ärmelbündchen anstecke.

Stecke das gefaltete Bündchen Naht an Naht an die AUßENSEITE vom Ärmelende.

Ziehe den Innenstoff aus dem Ärmel heraus und stecke diesen auch Naht an Naht auf die andere Seite vom Bündchen.

Ich hätte auch schreiben können: Stecke den Innenstoff IN den Bündchenkreis mit der gleichen Nadel fest, wie du schon den äußeren Stoff der Jacke festgesteckt hast.

Ziehe dir noch ein bisschen mehr Innenstoff aus dem Ärmel.

Jetzt holst du den Ärmel, so wie er ist (mit der einen Nadel) aus der Wendeöffnung heraus. Dadurch sind die Ärmelteile wieder so gedreht, dass du alles am Bündchen fest stecken kannst.

Jetzt befestigst du den Innenstoff und den Außenstoff jeweils an einer Bündchenseite.

Nähe die Naht zusammen.

Durch die Verbindung der einen Naht am Bündchen verhinderst du auch, dass die beiden Ärmelstoffe beim Tragen hin und her rutschen.

Wendeöffnung nicht vergessen

Jetzt schließt du noch die Wendeöffnung, nachdem du die Ärmel wieder zurück gewendet hast.

Fertig ist deine Jacke.

 

Damit du die Anleitung mit auf deine To-Sew-Liste setzen kannst, pinn sie dir jetzt auf Pinterest.

Das war diesmal eine unheimlich ausführliche Anleitung für dich – mit fast 80 Bildern. Doch am Ende hast du eine Jacke ohne sichtbare Nähte und einer raffinierten Kapuze. Du könntest deinem Kind nach dieser Anleitung auch eine Wendejacke nähen – dafür musst du eigentlich nur die Wendeöffnung mit dem Matratzenstich schließen und den Haken zum Aufhängen weg lassen. Wie findest du diese Anleitung? Hast du alles verstanden und kannst alle Schritte gut nachvollziehen?

Wenn du deine Sweatjacke nach dieser Anleitung auf der Basis des New Basic Rockers genäht hast, dann zeige sie uns doch in der Mamahoch2 Facebookgruppe. Ich wünsche dir viel Spaß beim Nachnähen! Die Anleitung für den New Basic Rockers als Pullover findest du übrigens HIER

deine Suse*

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1 Kommentar

  1. silke 18. September 2018 at 12:53

    Liebe Suse,
    die Anleitung ist richtig toll geworden! Vielen Dank für die Ausführlichkeit und den Bilderreichtum! So ist es wirklich gut nachvollziehbar.
    Herzlich, Silke

    antworten

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