*Werbung: Dieser Beitrag entstand in freundlicher Zusammenarbeit mit Tempo*

 

„Mama, du sollst nur noch kurz mitkommen und ein wenig meine Hand streicheln“, sagt mein großer Sohn P. während wir gerade auf dem Weg zum Bett sind. „Nur mal kurz…“, denke ich mir, in dem Wissen, dass ich nach 4 Wochen „kindkrank“ und 2 Wochen Ferien gefühlt 3/4 meines Tages damit verbringe zu trösten, zu streicheln und zu tragen. Ich gebe es zu, die letzten Wochen waren ganz schön turbulent bei uns.

Eigentlich hatte ich geplant ganz in Ruhe meinen Jahresabschluss hinter mich zu bringen und das neue Jahr vorzubereiten und dann 2 Wochen richtig Urlaub zu machen und mit den Kindern viel Zeit zu verbringen. Natürlich kam alles anders. Die Kinder gaben sich sozusagen die „Erkältungsklinke“ in die Hand. Mein Mann und ich stimmten unsere Arbeit so ab, dass wir im Wechselmodell für die Betreuung aufkommen konnten. Ja, es ist definitiv etwas liegen geblieben und trotzdem bin ich froh, dass wir dank Flexibilität mittlerweile auch solche Krankheitswellen irgendwie schaukeln.

Nähe, gerade bei Krankheit

Vor allem bei der Kleinen merke ich es noch sehr deutlich, wie sehr sie meine Nähe sucht. Wenn sie krank ist, will sie auffallend viel getragen werden und ist verständlicherweise auch eher matt. Es fühlt sich gut an in solchen Momenten da sein zu können und zu spüren, dass sie sich bei uns geborgen fühlt. Aus den eigenen Kindheitstagen weiß ich noch, wie gerne ich selbst bemuttert wurde, wenn es mir so richtig schlecht ging. Oft war ich dann bei meiner Oma und sie bettete mich auf dem Sofa, schüttelte die Kissen auf, kochte Tee, reichte Taschentücher und schaute mit mir gemeinsam Trickfilme. Dass ich krank war, fühlte sich dann gleich ein bisschen weniger schlimm an. Das Leiden war gefühlt halb so groß, weil jemand mir das Gefühl gab mich ernst zu nehmen.

Was sich damals für mich als Selbstverständlichkeit anfühlte und mir wie ein Klacks vorkam, weiß ich heute zu schätzen.

In dem Moment, der uns selbst zu Eltern machte, fingen wir an zu verstehen, was es eigentlich bedeutet die Verantwortung für einen kleinen Menschen zu übernehmen. Ich würde lügen, wenn ich hier schreibe, dass ich es manchmal nicht anstrengend finde. Gerade die Krankheitsphasen zehren an uns. Meist ist man selbst nicht gänzlich gesund und dann sind da unsere 3 wundervollen Kinder. Jeder von ihnen möchte seine Portion Aufmerksamkeit. Jeder von ihnen möchte seine Wehwehchen mit uns teilen und sich wahrgenommen fühlen und ringsherum fällt natürlich auch noch Haushalt, kochen und andere alltägliche Erledigungen, wie zum Beispiel einkaufen an. Besonders in den Abendstunden leert sich der Akku spürbar und die Geduld wird allmählich weniger. Der Blick fällt auf den Zettelstapel auf dem Schreibtisch und ich höre hinter mir aus der Küche: „Aber ich will noch mit Mama kuscheln!“ Ein paar Minuten später, finden wir uns alle im großen Bett wieder. 20 Minuten später sind wir eingeschlafen – alle. Ich werde das Gefühl nicht los, dass wir uns hier in Endlosschleife gegenseitig anstecken. 

Kuschelkonto „aufgefüllt“ mit Tempo

Gerade in unser akuten Krankheitsphase erhielt ich passenderweise eine Mail von Tempo, ob ich nicht Lust hätte ein Kuschelkonto anlässlich des Tag des Kuschelns zu führen. (Am 6. Januar war der Tag, des Kuschelns. Hast du das gewusst?) Ich musste so laut lachen. Ich, in Jogginghose mit 2 kranken Kindern zu Hause auf der Couch und der Familienpackung Tempo Taschentücher. Die Frage, die sich mir sofort aufwarf war: Wie soll man Anfang und Ende denn messen und zählt Nase putzen auch schon als eine Art der Zuwendung?

Die Jungs waren auf jeden Fall begeistert von der Aktion und so waren wir dabei und fanden uns kurze Zeit drauf mit Zähler wieder.

Es tut mir leid, dass ich keine genauen Zahlen nennen kann. Das liegt für mich schlicht daran, dass eine Abgrenzung für uns nicht klar möglich ist. Wir schlafen im Familienbett und kuscheln mehr oder weniger bewusst auch in der Nacht. Darüber hinaus ist für mich das Tragen der Kleinen auch irgendwie Kuscheln und dann ist da noch der Fakt, dass mir aufgefallen ist, dass die Kinder ziemlich häufig den Hund knuddeln.

Was mir wieder einmal bewusst wurde..

…ist, wie verschieden meine Kinder sind. Wir haben hier einen Vielkuschler und einen „Ich-brauch-das-nicht-so-offensichtlich-Typ“. Die Kleine ist eine absolute Schmusemaus und kuschelt auch gerne längere Zeit auf mir oder meinem Mann. Auch hier ist die Abgrenzung nicht ganz klar möglich.

Überrascht hat mich, wie oft die Kinder untereinander kleine zärtliche Gesten austauschen. Mal streicheln sie sich sanft über die Schulter, mal drücken sie sich, dann krabbeln sie sich oder wuscheln durch die Haare. Ich war begeistert, wie oft sie sich gegenseitig positive Signale zusenden und wir Eltern das gar nicht wirklich bemerken. Genauso waren wir verblüfft darüber, wie sogar die Kleine Maus mit ihren nicht ganz 2 Jahren unseren Kater und den Hund häufig streichelt. Ich denke, wir sind damit eine ziemlich verkuschelte Familie.

Klar ist für mich auch, dass in Krankheitsphasen bei uns deutlich mehr gekuschelt wird. Es hat für uns so schon einen recht großen Stellenwert und ich achte auch darauf, dass ich den Kindern z.B. durch regelmäßiges Umarmen signalisiere, dass ich sie gerne bei mir habe, aber bei Krankheit streichelt man dann doch einmal mehr über die Stirn oder hält das Händchen ein wenig.

Tempo und warum wir auf wiederverwendbare Taschentücher verzichten

Während der gesamten Krankheitsdauer und auch unseren „Kuschelzähltagen“ begleitete uns Tempo protect und Tempo sanft und frei. Beide Varianten sind mit einem Duftzusatz versehen. Die Tempo protect Variante ist sogar mit einem antibakteriellen Wirkstoff ausgestattet. Im Vergleich zu anderen Marken fällt mir immer wieder auf, dass Tempo nicht direkt nach einem Mal Schnäuzen zerreißt, weshalb wir die Taschentücher im Vergleich zu anderen Marken auch länger im Gebrauch haben (pro Taschentuch gesehen). Innerlich weiß ich, dass die astreine Lösung wäre, auf wiederverwendbare Taschentücher zurückzugreifen, die es teilweise in meiner Kindheit noch gab. Doch dann fallen mir auch ganz schnell die Nachteile wieder ein. Ich kann mich noch gut daran erinnern, wie wir früher mit einem durchnässten Taschentuch aus Stoff losgezogen sind. Irgendwann war es einfach ein mini-bisschen ekelig, weil die Hose durchweichte.

Hinzu kommt der Gedanke bei 3 Kindern. Wir müssten hier einen irren Vorrat an Stofftaschentüchern beherbergen, den wir wiederum auch waschen müssten und dann wäre noch die Frage zu klären: Wie bekommt man sie wieder keimfrei. Kaum jemand wäscht heute noch über 60 Grad die Wäsche. Ich bleibe also auch weiterhin beim altbewährten Tempo Taschentuch und freue mich, dass es bei mir eine der wenigen Marken ist, die meine Nase nicht vollkommen entzündet, weil es beim Putzen ständig an der Nase scheuert.

Besonders hervorheben möchte ich dabei meinen Favoriten: Tempo sanft und frei, welcher bei mir direkt beruhigend wirkt, vermutlich liegt es am enthaltenen Eukalyptus-Öl. Gefreut habe ich mich auch, als ich nach der Wäsche ein nicht-zerissenes Tempo aus der Hose gezogen habe. Das zählt definitiv zu den kleinen Dingen im Leben, worüber man sich nur freuen kann, wenn man einst das Gegenteil erlebt hat.

Näheres zu Tempo kannst du unter: https://www.tempo-world.com/de nachlesen.

Nun hoffe ich trotzdem, dass wir unsere Taschentücher für die nächste Zeit im Schrank lassen und können und den restlichen Winter ohne weitere Krankheitsausfälle in solch einem Ausmaß durchstehen. Ich schwöre: Bei uns war der Wurm drin, aber er ist wieder raus – zum Glück.

Wie war deine Weihnachtszeit?

Sabrina

 

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ommetar 0.000000e+0

  1. Molas 11. Januar 2019 at 3:49

    Ja, so Krankheitsphasen sind schon immer sehr anstrengend.
    Was mir nur auffällt: Taschentücher mit antibakteriellem Wirkstoff sind auch wie so vieles ein Baustein von Resistenzen . Und Schnupfen und Co kommt von Viren.
    Da würde ich einen riesengrossen Bogen drumrum machen.
    Ich verwende immer Recycling Taschentücher. Die sind genausoweich und auch nicht so extra gebleicht.
    Lg Iris

    antworten
  2. Franzi 9. Januar 2019 at 15:40

    Wir sind bei Taschentüchern zu Hause auf Taschentuch-Boxen umgestiegen. So fällt zumindest weniger Plastikmüll von den einzelnen Verpackungen an und unser Großer kann sich da auch gut selbst einzelne Taschentücher entnehmen.

    antworten
  3. Anonymous 9. Januar 2019 at 13:38

    Also ich versuche möglichst nachhaltig und plastikfrei zu leben und Müll zu vermeiden ( waschbare Abschminkpads, keine Küchenrolle mehr, festes Shampoo und feste Seife zum Beispiel) aber worauf ich nie,nie,nie verzichten könnte sind Tempos. Also nicht Tempo an sich, ich benutze Kleenex Balsam weil ich sonst sofort wie Rudolf das Rentier aussehe , aber eben keine Stofftaschentücher. Bei Stofftaschentüchern denke ich sofort an meine Oma, die das Stoftaschentuch aus der Kittelschürze zog, mir die Nase putzte und kurz dannach eben dieses Taschentuch benutzte um mir den Mund abzuwischen. grusel. Da ich Taschentücher nicht jeden Tag brauche ,sondern nur zu bestimmten Zeiten, ist das für mich erträglich.

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    1. Sabrina 9. Januar 2019 at 21:18

      Ja oder das sind genau solche Erinnerungen, die ich auch habe 😀

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