Dieser wundervolle DIY Regenbogen ist als Deko nicht mehr wegzudenken. Überall sieht man ihn an Wänden und auf Fotos. Aus diesem Grund zeige ich dir heute, wie du mit ein paar Handgriffen deinen eigenen Regenbogen aus deinen Lieblingsfarben bastelst.

Stelle dir einen Regenbogen in kürzester Zeit und mit wenig Material und Aufwand her. Bastel ihn dir in zueinander passenden Farben und hänge einen großen Regenbogen als Wanddekoration auf. Oder umwickel dünne Kordeln und halte es klein, so dass dich dein Regenbogen im Auto am Rückspiegel begleiten kann. Hier sind deiner Phantasie keine Grenzen gesetzt, denn so einfach die Herstellung ist, so vielseitig ist der Einsatz.

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DEIN MATERIAL

Wie ich oben schon geschrieben habe, benötigst du für einen einfachen Regenbogen nur wenig Material:

Du kannst den Regenbogen aber auch aufpeppen, indem du Perlen verarbeitest, Holzkugeln in der Mitte herunter hängen lässt oder Federn an die beiden Enden links und rechts bindest.

Neben den projektbezogenen Materialien benötigst du auch die Bastelsachen, die du bestimmt schon zu Hause hast:

DIE GRUNDLAGE

Der Regenbogen entsteht, indem du die Wolle um eine Kordel wickelst. Dafür schneidest du dir deine Kordeln zu. Bevor du deine Kordel abschneidest, überlege dir als Erstes, wie groß der Regenbogen werden soll und wie lang du die Fransen am Ende haben möchtest. Wenn du sie länger lassen möchtest, solltest du die einzelnen Stränge auch länger zuschneiden. Lege die einzelnen Kordelzuschnitte direkt schon so vor dich hin, wie sie später übereinander liegen, damit du siehst, wie groß der Regenbogen wird.

Damit die Kordeln nicht auftrudeln beim Kürzen, fixiere die Stelle, an der du die Kordel zerschneidest, mit Klebestreifen. Mach das auf jeden Fall so großzügig, damit der Klebestreifen an beiden Enden fixiert ist.

Schneide mindestens drei Kordelzuschnitte zu.

Für einen guten Halt und eine tolle Form schneide dir ein Stück Draht für jeden Kordelzuschnitt zu. Der Draht sollte aber nur so lang sein, dass du ihn gleich unter der Wolle verstecken kannst.

Fixiere den Draht wieder mit einem Stück Klebestreifen, dass er dir nicht verrutscht, wenn du beginnst, die Kordel zu umwickeln.

JETZT WIRD GEWICKELT

Nun geht es an die Fleißarbeit. Nimm deine ausgewählten Wolle und wickel diese um die Kordelzuschnitte. Lege dafür den Anfang von deiner Wolle zur Mitte hin zeigend auf die Kordel an die Höhe, wo du mit dem Wickeln beginnen möchtest.

Jetzt wickelst du die Wolle von einer Seite eng und fest zur anderen Seite.

Wenn du die einzelnen Stränge „einfach“ lassen möchtest, fädelst du das Wollende auf eine Nadel und ziehst das es zur Mitte unter das gewickelte Garn.

Bevor du die nächste Kordel beginnst, markiere dir an der noch „nackigen“ Kordel den Sitz der schon umwickelten Wolle vom fertigen Strang. Damit sitzen die Farben am Ende die Farben relativ gleichmäßig nebeneinander.

DIE EXTRAS

Um den Regenbogen etwas aufzupeppen, kannst du kleine Extras dazu zaubern. Ganz einfach wäre z.B. mit der Wolle noch ein Muster herzustellen. Wickel dafür das Garn noch einmal in großen Abständen wieder zurück zum Anfang.

Wickel nun deine Wolle wieder zurück und achte dabei darauf, dass sich das Garn dabei überkreuzt. Und schon hast du ein tolles Muster hergestellt.

Dann fädelst du das Wollende auf eine Nadel …

… und ziehst das Garnende unter die gewickelte Wolle.

Fertig wäre ein besonderer Strang für deinen Regenbogen.

EINEN BOGEN MIT PERLEN

Neben der überkreuzten Wolle kannst du eine Kordel umwickeln und dabei Perlen als Dekoration einsetzen. Dafür fädelst du als erstes deine Perlen auf die Wolle. Nimm lieber ein paar Perlen mehr, nicht dass du am Ende zu wenig Perlen aufgefädelt hast. Nachträglich die Perlen aufzufädeln ist etwas umständlicher.

Beginne das Umwickeln wie bei der anderen Kordeln auch. Überlege dir jetzt, in welchen Abständen du die Perlen haben möchtest. Zähle dafür beim Umwickeln die Runden mit. Ich habe nach 12 Runden eine Perle „aufgelegt“.

Das Ende passt du auch an die schon aufgewickelten Kordel an. Vernähe das Ende mit einer Nadeln, wie du es schon bei den anderen Teilen getan hast.

NÄHE ALLE TEILE ZUSAMMEN

Um deine einzelnen Regenbogenteile zusammen zu nähen, musst du unbedingt ein Garn benutzen, an dem du auch kräftig ziehen kannst und es dabei nicht reißt. Denn durch den Draht und das kräftige Wickeln, sind die einzelnen Stränge fest und auch ein klein wenig störrisch. Nimm also dein Garn doppelt und verschließe das Ende mit einem Knoten, nachdem du die Nadel aufgefädelt hast.

FÜR DIE WANDDEKO MIT SICHTBAREM GARN AUF DER RÜCKSEITE

Wenn du deinen Regenbogen an die Wand hängen möchtest, kannst du die einzelnen Stränge so zusammen nähen dass man das Garn auf der Rückseite siehst.

Dafür stichst du immer von der hinteren Mitte nach vorne zwischen zwei Ebenen. Dadurch sieht man auf der Vorderseite den Faden nicht, aber auf der Rükseite ist das Garn sichtbar. Der Vorteil daran ist, dass dein Faden durch die gesamte Kordel geht und du damit einen besseren Halt hast. Der Nachteil ist, dass man das Garn auf der Hinterseite sieht.

FÜR HÄNGENDE DEKO MIT UNSICHTBAREN STICH

Wenn dein Regenbogen frei hängen soll, greifst du lieber auf einen Stich zurück, den man auf keiner der beiden Seiten sieht. Dafür führst du die Nadel in der Biegung der Kordel immer hinter zwei gewickelten Wollreihen entlang. So vernähst du die Regenbogenlagen an der Stelle, wo sie aufeinander liegen.

Du stichst somit die Nadel immer hin und her. Hinter drei Wollreihen der oberen Kordel und dann hinter drei Wollreihen der darunter liegenden Kordel. So nähst du zwei Bögen zusammen. Der Vorteil ist, dass du den Stich nicht siehst. Jedoch kannst du bei dieser Variante die Fäden beim zusammen nähen nicht so stark ziehen und es kann sein, dass zwischen den Bögen ein leichter Zwischenraum zu sehen ist.

Entscheide für dich, welche Variante am besten ist.

DIE FRANSEN BEKOMMEN EINE FRISUR

Nachdem du die Bögen zusammen genäht hast, entferne die Klebestreifen von den Kordelenden.

Jetzt ziehst du die Kordel auseinander. Das kannst du mit deinen Fingern machen oder du nimmst dir einen Kamm als Hilfsmittel dazu. So werden die Fransen gleich ein bisschen sortiert.

Wenn die Fransen bei dir auch unterschiedlich lang sind, kannst du sie noch mit deiner Schere kürzen. Sollten deine Fransen extrem gewellt sein und sollte dich das stören, kannst du sie mit einem Glätteisen auf mittlerer Hitze etwas nachglätten.

ZUM AUFHÄNGEN…

… ziehst du dir einfach noch ein Stück Wolle durch den äußeren Ring und fertig ist dein Regenbogen.

Hast du schon mal so einen tollen Regenbogen gebastelt? Dieses schnell gebastelte Projekt ist auch ein super Geschenk oder in klein als Geschenkanhänger. Damit du immer wieder auf diese Anleitung zurück greifen kannst, pinn sie dir jetzt auf Pinterest.

Wenn du noch ein bisschen Wolle übrig hast, kannst du dir zusätzlich etwas Bastelbeton anmischen und noch eine Kugel basteln. Schau dir dafür diese tolle Anleitung an: Betonkugel aus Wolle

Ich wünsche dir ganz viel Spaß beim Nachbasteln. Zeige uns doch deinen Regenbogen in unserer Nähgruppe: KLICK

deine Suse

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