Makramee ist eine nicht mehr wegzudenkende Technik im DIY-Bereich und deshalb zeige ich dir heute, wie du ganz einfach eine schlichte Wohndeko mit garantiertem Bewunderungsfaktor zauberst.

Wir knüpfen heute mit einem ganz einfachen Makramee-Knoten diese hübschen Blätter. Ich schleiche schon länger um diese süßen Hängerchen herum und nun hab ich es für euch gleich bildlich dokumentiert.

Wenn du danach noch mehr Lust bekommst, dann schau dir gern auch mal unsere anderen Makramee-Ideen an.

Dein Material

Makrameegarn* oder Baumwollgarn*

Schere

Kamm / Drahtbürste

Holzstück* oder Metallring* oder ähnliches zum Aufhängen

Und schon geht´s los

Überlege dir vorab, wie viele Blätter du dir knoten möchtest und richte dir danach deine Größen aus. Ich habe mir hier 3 verschiedene Größen aufgemalt und danach dann meine Bänder zugeschnitten.

Schneide dir eine Vorlage aus und lege sie dir zurecht. Schneide dir dein erstes Band großzügig ab. Achte darauf, dass du es in der doppelten Länge benötigst.

Nun nimmst du dein Garn und schneidest dir kleine Stückchen, die grob so lang sind, dass sie das Blatt in der Breite bedecken. Für ein Blatt mit einer Höhe von ca. 10 cm benötigst du ca. 40 kleine Bandstücke.

Nun nimmst du dir ein Stück Band und legst es als Schlaufe unter deinen Mittelfaden. Die Schlaufe liegt auf der linken Seite.

Den nächsten Faden legst du über den Mittelfaden. Dabei muss die Schlaufe auf der rechten Seite UNTER die Fadenenden des schon liegenden Fadens geschoben werden. Die Fadenenden deines zweiten Bandes schiebst du links unter die Schlaufe.

Und nun ziehst du von beiden Seiten gleichmäßig fest.

So gehst du nun weiter vor, bis dein Blatt groß genug ist. Fang immer so an, dass deine Schlaufe links und das Band unter dem Mittelfaden liegt, so hast du am Ende eine schöne gleichmäßige Mittelkante.

Nachdem du den letzten Faden festgezogen hast, machst du dir in deinen Mittelfaden einen Knoten, damit dir das alles nicht nach unten rutscht.

Jetzt wollen wir noch die einzelnen Fadensträngen entzwirren. Hier gibt es verschiedene Möglichkeiten.

  1. Nimm dir einen Kamm oder eine Drahtbürste (ich habe meine Entwirrbürste genommen 🙂 ) und „kämme“ die einzelnen Fäden so lang aus, bist alle Fadenstränge einzeln sind – oder
  2. Oder du drehst dir die einzelnen Fäden auseinandern (das ist eine tolle Abend-Beschäftigung 🙂 )

Hier auf dem Foto siehst du den Unterschied. Rechts ist schon ausgebürstet bzw. ausgedreht, links ist noch unbehandelt.

Am Ende sollte das dann so aussehen.

Bei ganz hartnäckigem Garn kannst du hier auch mal mit dem Bügeleisen oder einem Haar-Glätteisen drüber gehen. Mach es aber nicht zu glatt, Blätter aus dem Wald sind das schließlich auch nicht.

Nun nimmst du dir noch einmal deine Vorlage und legst sie auf dein Blatt. Schneide nun mit einer kleinen Schere rundherum die überstehenden Fadenenden ab.

Um ein bißchen Stabilität in das Blatt zu bekommen, kannst du hier einfach etwas Haarlack drübersprühen.

Fertig.

Mach dir so viele Blätter, wie du magst und hänge sie an einem Ast auf. Auch an einem Metallring sieht das sicherlich ganz toll aus, probier es einfach aus.

Viel Spaß beim Nachmachen,

Deine Kati

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