Trockenblumen erleben gerade eine echte Revolution. Was haben wir sie früher bei Oma argwöhnisch betrachtet und uns noch gedacht, wie bieder es doch ist, sich vertrocknete Blumen irgendwo hinzustellen und heute ist ein regelrechter Hype ausgebrochen. Kränze mit Trockenblumen, Trockenblumen in der Vase oder auch solche kleinen Geschenke, wie meine Kerzen mit Trockenblumen.  Die Ideen scheinen schier endlos. Und zugegeben: Auch mich hat es gepackt – das Trockenblumenfieber und so möchte ich euch heute einen Beitrag nur dem Thema „Wie trocknet man sie am besten selbst, kann man sie auch fertig kaufen und welche Pflanzen eignen sich überhaupt“, verfassen.

Trockenblumen selber machen – Welche Pflanzen eignen sich?

Durch meinen eigenen Garten bin ich in der komfortablen Situation ein wenig ausprobieren zu können und auf der anderen Seite eine Menge Blumen, Gräser und andere Pflänzchen zu beheimaten. Es waren in erster Linie also reine Selbstversuche in Sachen „Blume trocknen“. Mittlerweile habe ich einige Techniken ausprobiert und auch ein paar Fehlschläge hinnehmen müssen. Mein größtes Learning war wohl: Nicht jede Pflanze ist geeignet und auch nicht jede Pflanze ist getrocknet noch besonders ansehnlich. Die auf dem Foto gezeigte Cosmea ist eine dieser Kandidaten, die nach Trocknung mir regelrecht auseinander gebröselt ist. Auch die früher allseits beliebten Rosen finde ich im getrockneten Zustand leider eher weniger schön.

Nun möchte ich aber nicht nur erzählen, welche Pflanzen bei mir durchgefallen sind, deshalb folgt hier eine Liste meiner Lieblingstrockenblumen, die man auch bei uns zu Hause findet bzw. anbauen kann, zugleich verlinke ich die Samenmischungen einiger Sorten:

Mit dieser Auswahl bist du auf jeden Falls schon einmal bestens ausgerüstet und das Tolle ist. Das Jahr über verzaubern sie auch noch deinen Garten und eignen sich auch als wunderschöne Schnittblumen für einen frischen Strauß. Ich will im nächsten Jahr diesen Bereich auf jeden Fall weiter ausbauen und wesentlich mehr Beachtung schenken. Ich könnte mir sogar ein ganz eigenes Blumenbeet dafür vorstellen, aber jetzt muss ich erstmal über den Winter kommen 🙂

So trocknest du die Blumen

Ich möchte ehrlich sein, das mit dem Farberhalt ist so eine Sache. Auch mit Haarspray hält man die Farbe nicht in den Blüten und Stielen, also muss man sich wohl einfach damit zufrieden geben, dass Naturtöne überwiegen werden.

Im Prinzip kann man auf 2 Wegen die Pflanzen trocknen. Bei mir hat aber auch das „einfach in die Vase ohne Wasser stellen“ sehr gut geklappt. Wer es professioneller mag, der trocknet seine Pflanzen kopfüber festgebunden, wie hier auf dem Foto zu sehen. Es braucht etwas Geduld, bis die Pflanzen komplett durchgetrocknet sind. Man sollte außerdem nicht die direkte Sonneneinstrahlung dafür nutzen. Sonne bleicht bekanntlich.

Die bekanntere Variante, die schon zu Omas Zeiten Zuspruch fand, war es die Blumen zu pressen. Einen Nachteil hat für mich das Ganze jedoch: Die Blumen werden dadurch recht platt und sehen oftmals in der Vase nicht mehr schön aus. Wer sich jedoch für andere Zwecke, wie z. B. in einem Glasrahmen oder als Deko für ein Geschenk verwenden will, fährt mit dem Pressen sehr gut. Die Farbe blieb bei mir in dem Falle immer besser erhalten, als beim Aufhängen. Ein weiterer Vorteil ist der, dass hier auch feinere Pflänzchen zum Einsatz kommen können.

Von der Verwendung von Haarspray sehe ich übrigens gänzlich ab. Für mich hat das Spray nichts an Pflanzen verloren.

Keine Lust auf Trocknen?

Wem das Alles zu viel Arbeit ist oder auch keine passenden Pflanzen findet, kann natürlich auf käufliche Trockenblumen zurück greifen. Ich war jedoch etwas überrascht, was Trockenblumen kosten können. Wiederum ist die Verarbeitung in der Regel sehr hochwertig und ich sage es so: Zu Hause bekommt man das laienhaft nicht so gut hin.

Hier findest du eine große Auswahl an Trockenblumen!

Genauso wichtig wie die Trockenblumen finde ich übrigens eine schöne Vase. Die Schönsten sind in aller Regel alte Erbstücke 😉

Ich freue mich übrigens immer über Kommentare. Fragen darfst du gerne hier unter dem Beitrag hinterlassen! Sabrina

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