Auf vielfachen Wunsch hin, habe ich nicht nur das Schnittmuster, sondern auch die Nähanleitung für die Mamahoch2 Puppenwindel überarbeitet. Hier bekommst du nun also nicht nur ein Puppwindelschnittmuster in den Größen 23 bis 43, sondern auch eine schön bebilderte, übersichtliche Anleitung zum direkten Mitnähen.

Welche Materialien brauchst du für die Puppenwindel?

Die Puppewindel ist eine perfektes Projekt um Stoffreste zu verwerten und alte, ausgediente Handtücher. Natürlich kannst du auch Stoff kaufen, dann ist Jersey, Baumwolle oder Sweat genauso geeignet wie Leinen oder Cord. Für das Innenleben eignet sich Frottee, wobei auch das kein Muss ist.

Das benötigst du:

Das Schnittmuster

Das Schnittmuster habe ich, wie bereits erwähnt, komplett überarbeitet. Das ursprüngliche Schnittmuster ist eines der ersten, das wir damals überhaupt erstellt haben und so war es dementsprechend auch optisch gehalten. Nun findest du im Schnittmuster 5 verschiedene Puppengrößen. Diese ist als cm Angabe am Schnittmuster kenntlich gemacht. Hast du zum Beispiel die Puppe, die ich im Beitrag benäht habe, dann nähst du Größe 43 cm.

Die Nahtzugabe ist im Schnittmuster bereits enthalten. Bitte drucke ohne Seitenanpassung in tatsächlicher Größe aus und überprüfe durch Nachmessen des Kontrollkästchens, ob du richtig gedruckt hast. Schneide das Schnittmuster in der gewünschten Größe aus.

Das Schnittmuster findest du hier: https://www.einzigartig.shop/products/puppenwindel-schnittmuster-freebook

Du kannst  es dir kostenfrei herunterladen. Natürlich würden wir uns aber darüber freuen, wenn du freiwillig einen Betrag deiner Wahl zahlst und damit unsere Arbeit unterstützt.

So nähst du eine Puppenwindel!

Dein Schnittmuster hat einen Stoffbruch. Das bedeutet, dass an dieser Kante nicht geschnitten wird, sondern der Stoff doppelt liegt und die Kante des Stoffs den Bruch bildet. Was damit gemeint ist, siehst du auf diesem Foto. Der Stoff liegt im Bruch und das Schnittmuster mit der Stoffbruchkante bündig darauf.

Schneide das Schnittmuster einmal aus dem Außen- und einmal aus dem Innenstoff zu. Jetzt hast du folgende Teile vor dir liegen:

Diese müssen nun verbunden werden indem du sie rechts auf rechts legst (schöne Seiten zeigen nach innen). Stecke die Stoffteile ringsherum fest.

Jetzt nähst du entlang der Außenkanten, aber bitte vergiss nicht eine offene Stelle als Wendeöffnung zu lassen, damit du die Windel auch noch wenden kannst. Ich habe sie im Foto orange markiert.

Jetzt kannst du die Windel schon wenden!

Forme bitte alle Bögen schön aus. Hier hilft mir oft ein Bleistift mit der Radiergummiseite.

In jedem Fall empfehle ich jetzt zu bügeln. Nur so wird es ein schönes Endergebnis.

Die Wendeöffnung muss noch geschlossen werden. Hierfür steckst du den Bereich nun fest, indem du den Stoff etwas nach innen klappst und mit Stecknadeln fixierst.

Die Windel braucht nun nur noch Knöpfchen. Ich nutze dafür Druckknöpfe. Zuvor stecke ich sie so zusammen, wie ich sie später gerne hätte.

Mit einem Stift markiere ich mir die Punkte, wo die Druckknöpfe später sitzen sollen.

Jetzt werden die Druckknöpfe angebracht. Solltest du damit noch Probleme haben, empfehle ich dir unsere Hilfeanleitung.

Fertig ist die Puppenwindel!

 

 

 

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