Meine Tipps für mehr Spaß & weniger Ärger im Badezimmer – „Fantasie macht stark“

*Werbung: In diesem Beitrag kommen Bübchen Produkte zum Einsatz*

Heute möchte ich einen ganzen Beitrag einem einzigen Raum widmen. Das klingt total verrückt, aber in der Tat ist es so, dass das Wort „Badezimmer“ viele Eltern direkt mit Konflikten und nervenaufreibenden Situationen verknüpfen. Hier werden regelrecht kleine Kämpfe um waschen, Zähne putzen, Haare kämmen und anziehen ausgetragen und wenn ich nun behaupten würde, dass es bei uns überhaupt nicht der Fall ist, dann wäre das glatt gelogen. Ja, auch hier ist das Thema Badezimmer hin und wieder präsent und doch wollte ich dieses „Kämpfen“ nicht mehr. Wir alle wollen entspannt in den Tag starten und ihn mindestens genauso entspannt abschließen.

Meine Erkenntnis: Ohne Spaß und ein paar Tricks ist das nicht möglich und deshalb möchte ich heute etwas aus dem Nähkästchen plaudern, wie auch du das Thema Badezimmer ohne graue Haare über die Bühne bringst. Mit dabei ist die Kinderpflegeserie mit den „Shampoo & Duschgel“-Produkten von Bübchen. Seit April gibt es die Produkte in neun tollen Varianten mit lustigen Fantasiecharakteren.

Meine Tipps für mehr Spaß & weniger Ärger im Badezimmer

„Fantasie macht stark“ – nicht nur Kindern, auch uns Eltern!

Ich gebe es zu, dass man ein wenig erfinderisch sein muss und bereit Kompromisse zu schließen. Lange habe ich darüber nachgedacht, warum gerade das Anziehen oder das Zähne putzen für Diskussionen sorgt, bis mir aufgefallen ist, dass es eigentlich gar nicht um die Sache an sich geht. Die Kinder hassen nicht die Zahnbürste – sie hassen die Tatsache, dass wir ihnen sagen, was sie jetzt zu tun haben. Erschwerend kommt wohl der Faktor Müdigkeit hinzu und schnell wird aus einem kleinen „Du sollst dich jetzt endlich anziehen“ ein riesen Drama mit Tränen.

Vielleicht findest du dich in ähnlichen Situationen wieder? Dann weißt du sicher auch, dass es sich nicht gut anfühlt, wenn man das Kind mit motzen und drängeln dazu bewegt Folge zu leisten. Mich hat es sehr gestört und es war auch das ganze Gegenteil von dem, was ich mir eigentlich wünschte. Irgendwann war ich einmal mit dem Großen in der Badewanne und machte mit etwas Shampoo Seifenblasen, ganz genauso, wie es damals meine Mutter machte und da wurde mir wieder einmal mehr bewusst, dass den Kindern alles leichter fällt, wenn man es nur spielerisch gestaltet.

Die Seifenblasen für die Wanne waren der Knüller. Leider schafften es die Kinder nicht diese mit den Fingern zu pusten und so wurden die ersten „Wannenblasen“ von uns entwickelt.

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Rezept für Wannenblasen

Im Prinzip ist es kinderleicht nachzumachen und du benötigst dafür nicht einmal ein gesondertes Gefäß. Eine leere Shampooflasche reicht aus.

Du benötigst außerdem:

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Das Shampoo wird mit dem Wasser im Verhältnis 1 zu 4 in einem Gefäß gemischt und anschließend verrührt. Wenn du die Blasen stabiler magst, gib noch einen Teelöffel Puderzucker oder Stärke hinzu. Achte darauf, dass sich alles gut auflöst.

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Wenn du keinen Stab zur Hand hast, kannst du dir auch selbst einen basteln. Wir haben hierfür einen Draht als Schlaufe zurecht gebogen. Das Ende drehst du einfach so lange, bis es einen Griff ergibt. Weitere Möglichkeiten wären Schnüre, die du an zwei Spießen befestigst und zur Schlaufe legst. Auch das geht wunderbar.

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Fertig sind die Blasen für die Wanne. Das Schöne ist: Sie können nach Lust und Laune in Wanne und Dusche verkippt werden und reinigen zudem auch den Körper. Außerdem kann man sie jetzt im Sommer auch wunderbar im Freien verwenden.

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Mit Spaß ging es viel leichter im Bad voran. Vielleicht dauerte alles nun ein wenig länger, aber es gab keinen Streit mehr und das war uns wichtig. Gerne tauchten die Kinder dabei in Fantasierollen ein und spielten Superhelden, Autowaschanlage oder auch Frisör. Als der Wunsch danach aufkam die Autos mit dem Lappen einmal richtig schrubben zu können und anschließend sich selbst zu schrubben, rührte ich den ersten Monsterschleim an. Auch dieser ist binnen Minuten selbst gemacht und kinderleicht zubereitet.

Rezept für Monsterschleim

Hier benötigt es ebenfalls nur wenige Zutaten, ein Gefäß und eine Löffel.

Du brauchst:

  • Shampoo deiner Wahl oder ganz passend „Monsterspaß“ von Bübchen
  • farbiges Knister-Badesalz
  • wer es schleimig mag: etwas Mehl

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Gib ca 1/4 der Shampooflasche in eine Schüssel und schütte das farbige Knister-Badesalz dazu. Du erhälst nun schon eine recht zähflüssige Masse. Damit es aber richtig schleimt, kannst du noch 1-2 Teelöffel Mehl hinzufügen. Verrühre das Ganze ordentlich und dann ab damit ins Badezimmer.

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Die Kinder beschmieren mit dem Monsterschleim die Wanne, färben damit das Wasser und tauchen in die Rolle von Waschanlagenmitarbeiter oder Detektiven ein.

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Da sich die  Farbe ohne Rückstände entfernen lässt, können sie damit gerne matschen. Rester des Schleims kannst du in einer verschließbaren Dose aufbewahren oder direkt in eine leere Shampooflasche geben.

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Tipp: Haare waschen mit Schleim kommt bei uns besonders gut an. Die Kinder verteilen diesen mit Freude auf ihrem Kopf und Körper und spülen es dann auch sorgfältig ab. Durch die farbigen Rückstände erkennen sie auch direkt, welche Stellen ausgelassen wurden.

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Und was macht man mit den Bummlern?

Auch auf die „Bummler“ möchte ich gerne noch eingehen. Unser Mittlerer ist ein Kind, dass sich gerne viel Zeit nimmt und auch leicht ablenken lässt. Ich habe gemerkt, dass Stress Gegenteiliges bewirkt und schlussendlich zur Totalblockade führt. Ich gebe zu, dass wir mit ihm häufig 45 Minuten im Bad verbringen, weil er diese Zeit einfach braucht.

Geht es dir auch so mit deinem Kind? Dann habe ich folgende Lösungsideen:

  • Viel Zeit einplanen.
  • Eher aufstehen, wenn es morgens schnell gehen muss.
  • Etappenziele verbildlichen (Hier kann man eine Bilderfolge an der Wand anbringen, welches bspw. mit Folienstift abgehakt werden darf, nachdem die einzelnen Schritte erledigt sind. Bewährt hat sich bei einigen Familien auch eine Art Autorennstrecke aufzubauen, wo das Auto von der Kleidung bis zur Zahnbürste weitergefahren werden darf.)
  • Sorge für eine angenehme Umgebung. Meine Kinder lieben Musik und ein warmes Badezimmer am Morgen.
  • Hilf deinem Kind, wenn es deine Hilfe wünscht. Oft höre ich „Aber der kann das doch eigentlich alleine.“ Ja, eigentlich könnte er es, aber gerade möchte er einfach Nähe und Aufmerksamkeit und die Angst, dass er das Anziehen aufgrund von Hilfe nie lernen könnte, ist unbegründet.
  • Vermeide Übergriffigkeit und Drohungen. Du und auch dein Kind haben nichts davon, wenn es unter Zwang die Zähne geputzt bekommt. Verschiebe einfach das Putzen auf später oder lasse es notfalls einmal mit dem Finger putzen. Es ist unwahrscheinlich, dass es 18 Jahre lang total verweigert. Findet Kompromisse und fühlt euch dann Beide besser in der Situation.
  • Besorge Hygieneartikel und Badezubehör für Kinder. Es macht etwas aus, wenn das Shampoo einen süßen Aufdruck hat oder die Zahnbürste im Lieblingsdesign gestaltet ist. Wir Eltern wählen unser Badezubehör auch häufig nach optischen Gesichtspunkten aus. Die Bübchen-„Shampoo & Duschgel“-Produkte enthalten natürliche, streng kontrollierte Inhaltsstoffe von bester Qualität und sind außerdem mineralölfrei. Daher eignen sie sich bestens für die tägliche Pflege von Kopf bis Fuß und werden nicht ohne Grund von der Deutschen Haut- und Allergiehilfe e. V. empfohlen
  • Achte auf hautfreundliche Produkte, die nicht in den Augen brennen. Bübchen bietet hierfür spezielle Shampoos für Kinder. Damit gehören ziepende Haare und tränende Augen der Vergangenheit an.
  • Genaue Aussagen. Manchen Kindern ist es einfach zu viel, wenn man sagt „Mach dich fertig.“ Es hilft, wenn du genaue Anweisungen gibst, welcher Schritt als Nächstes folgt.
  • Bereite vor. Lege bevor dein Kind das Bad betritt schon alles bereit. So vermeidest du unnötige Zeitfresser. Besonders bei der Kleidungswahl hilft es diese schon am Abend zuvor auszusuchen.

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Recylingtipp für aufgebrauchte Shampoo-Flaschen

Zum Schluss möchte ich dir noch einen Extratipp mit auf den Weg geben. Aus aufgebrauchten Shampooflaschen lassen sich noch tolle Bastelideen verwirklichen. Auf der Seite von Bübchen findest du tolle Bastelideen dazu. Wir haben beispielsweise eine Fantröte nachgebasteltet, die die Kinder nun auf ihrem Baumhaus als „Signalton“ benutzen. Ich war selbst begeistert, wie einfach man diese zusammenbauen kann. Leider lässt sich hier kein Ton übertragen, denn sie klingt wirklich ulkig.

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Ich hoffe, ich konnte dir mit dem Beitrag ein paar Tipps geben. Falls du nun richtig Lust bekommen hast, findest du auf Mamahoch2 noch weitere coole Anleitungen für die Wanne, wie zum Beispiel unsere Badebomben für Kinder oder Knetseife.

Nun bin ich aber gespannt zu hören: Wie klappt es bei euch zu Hause im Badezimmer? Hast du auch einen „Bummler“ daheim?

Sabrina

mehr Spaß & weniger Ärger im Badezimmer

Author: Sabrina

Quirlige Dreifachmama mit Hang zum kreativen Chaos, Kaffeeduftliebhaberin, pastellliebend, fantasievoll und chronisch unentschlossen, aber dafür immer wieder auf der Suche nach neuen kreativen Herausforderungen.

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1 Kommentar

  1. Bei uns hilft es häufig, wenn ich spiele „ich mache vor und du machst nach“ total simpel, aber sehr erfolgreich….

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